Grundsicherung und Auto

  • Hallo mir wurde die Grundsicherung abgelehnt.

    Jetzt fehlen mir mal schnell 365 Euro. Zu den Fakten. Ich habe mich voriges Jahr von meinem Mann getrennt. Er wohnt seitdem in Österreich. Ich mir eine Wohnung gesucht. Mein Sohn suchte auch eine. Jetzt haben wir beide eine Wohnung in in einem Haus mit 2 Mietverträge. Das Auto hat mein Ex aber ich zahle die Versicherung, bekomme ich billiger. Das Auto von meinem Sohn läuft Versicherungsnehmer bin ich.

    Dadurch stehe ich in beiden Briefe.. Das Auto von meinem Sohn hat unter 3000 gekostet. Das andere ist ein VW 13 Jahre 300000 km. Also nichts mehr wert.

    Was mache ich jetzt. Wir 3 haben nicht das Geld alles umzusetzen.

    Bitte um Hilfe

    Mit freundlichen Grüßen MICHAELA :?:;(:thumbsup:

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  • Und die Ablehnung soll wegen der Autos sein? Kann man den Bescheid mal lesen? Bitte ausreichend anonymisiert hochladen.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Noch ein Hinweis: Die Sache mit "ich habe die günstigere Versicherung" ist nicht stichhaltig um im Kfz-Brief, bzw. in der Zulassungsbescheinigung Teil II als "Eigentümer" des Autos eingetragen zu sein. Es gibt sehr viele Versicherungen, die es problemlos akzeptieren, wenn Halter und Versicherungsnehmer abweichen. Wenn der Ex also das Auto hat, kann er problemlos als Eigentümer in den Papieren stehen, die Versicherung läuft dann auf einen Familienangehörigen und die Kosten werden schlicht vom Konto des Ex abgebucht, der das Auto ja auch nutzt, wie es scheint. Da muss man gar keine großartigen Klimmzüge machen. Und durch Vorlage von Kaufverträgen lassen sich die Eigentumsverhältnisse an PKW gut nachweisen.


    Im übrigen müsste das Auto streng genommen in Österreich zugelassen und angemeldet werden, wenn es dauerhaft im Ausland betrieben wird.


    Wenn einem selber jedoch der Fuhrpark gehört, könnte man auf die Idee kommen, dass Vermögenswerte verschleiert werden sollen. Das wiederum wäre möglicherweise Betrug. Nicht falsch verstehen, aber im Rahmen der Sozialhilfegewährung ist man gesetzlich verpflichtet, bei der Wahrheit zu bleiben.


    Gerade die Unterhaltung eines PKW ist nicht ganz billig und muss vom Sozialhilfebudget getragen werden. Und das Sozialhilfebudget ist dem Vernehmen nach viel zu gering bemessen. Wenn man dann feststellt, dass sogar zwei PKW auf eine Person angemeldet sind, könnten Zweifel an der Hilfsbedürftigkeit aufkommen. Diese müssten erst mal ausgeräumt werden. Insofern wäre es wirklich hilfreich den Bescheid mal zu sehen.


    Die Sozialhilfe ist nun mal nicht dafür gedacht, einen einmal erreichten Lebensstandard zu sichern, sondern sichert "nur" das zum Lebensunterhalt Notwendige ab. Dazu gehören Autos nicht unbedingt.