Muss man Vermittlungsangebote annehmen, wenn man ein Überbrückungsdarlehen aufnehmen muss?

  • Hallo,

    ich wollte keine Schulden mehr machen, nachem ich meine Privatinsolvenz hinter mir habe. Da muss ich übrigens auch noch 1.400,- Gerichtskosten abbezahlen.

    Das ganze hat mich ziemlich psychisch krank gemacht. Ich getraue mich gar nicht mehr auf die Straße.

    Muss ich ein Vermittlungsangebot annehmen, wenn ich ein Überbrückungsdarlehen aufnehmen muss? Kann man mich dazu zwingen? Ich werde nächstes Jahr 50 und bin zudem psychisch krank (Verfolgungswahn, Schizo, Stoffwechsel). Was kann ich machen, damit die mich in Ruhe lassen?


    Besten Dank!

    MfG

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  • Was soll denn ein Überbrückungsdarlehen sein? Auf welcher Rechtsgrundlage soll es das geben? Was hat das Alter mit dem Ganzen zu tun? Ich werde auch in 2 Jahren 50 und gehe 40h/Woche arbeiten. Wo ist das Problem?

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Na weil ich nicht die Kohle habe, den ersten Monat nach Arbeitsbeginn. Hartz4-Leistungen werden sofort eingestellt. Ich muss mich ja irgendwie über Wasser halten und dafür gibts dann das Überbrückungsdarlehen, was man natürlich zurückzahlen muss. Ich will jedoch keine Neuschulden machen.

    Evtl. gibt es Alternativen?

  • Wäre schön gewesen, wenn du gleich erklärt hättest, was dein Problem ist.


    Wenn du Arbeit aufnimmst, kommt es darauf an, wann die erste Lohnzahlung erfolgt. Fängst du z. B. am 1.2. an und der Lohn kommt am 1.3., dann ist weder Darlehen noch Erstattung für Februar nötig, da kein Lohn zugeflossen ist.


    Lohnzahlung und deren Fälligkeit kann man z. B. mit dem Arbeitgeber verhandeln.


    Klappt es trotzdem nicht und der erste Lohn kommt wirklich im Monat der Arbeitsaufnahme, wirst du das ALG2 für diesen Monat erstatten müssen, egal, ob es als Beihilfe oder Darlehen gezahlt wurde. Du kannst dann jedoch Ratenzahlung vereinbaren.

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  • Du musst dich bewerben und ein Vermittlungsangebot ist noch keine Jobzusage. Auch mit Anfang 50 muss man noch gut und gerne 17 Jahre bis zur Rente arbeiten. Wenn du krank bist, bist du sicherlich in Therapie und krank geschrieben. Dann brauchst du dich natürlich nicht auf Vermittlungsvorschläge zu bewerben.

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  • Zwingt dich ja auch niemand dazu, das Darlehen ist ein Angebot. Wenn du mit 30% Sanktionen leben kannst (oder später vielleicht mehr, wenn der Gesetzgeber neue Sanktionsregeln erlassen hat), dann ist es doch gut. Denn dein "will ich nicht", ist kein wichtiger Grund, sich nicht auf eine Arbeit mit Rechtsfolgenbelehrung zu bewerben und den Pflichten lt. EV in Bezug auf Eigenbemühungen nicht nachzukommen.

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