Tod eines Mitglieds der Bedarfsgemeinschaft

  • Meine Lebensgefährtin und ich beziehen seit einigen Jahren ALG II.

    Es wurden KdU bewilligt, jeweils die Hälfte mir und die andere Hälfte meiner Lebensgefährtin.

    Wenn es in der Vergangenheit zu einer Betriebskosten-Rückerstattung gekommen ist, haben wir beiden jeweils eine Änderungsmitteilung erhalten, mit dem hälftigen Betrag der Rückerstattung.


    Meine Lebensgefährtin ist leider im Frühling verstorben.

    Jetzt habe ich eine Nebenkosten-Rückerstattung vom Vermieter erhalten.

    Für 2019.

    2019 wurde mir ja die Hälfte der KdU bewilligt, die andere Hälfte meiner Lebensgefährtin.

    Wir müssten also, wie sonst auch, jeweils eine Änderungsmitteilung erhalten und jeder muss seine Hälfte der zuviel erbrachten Leistungen zurückerstatten.


    Das hieße für mich also im Klartext, wenn ich die für mich zu viel erbrachten Leistungen zurückerstatte, muss das Jobcenter sehen, woher es die zuviel erbrachten Leistungen für meine ja nun verstorbenen Lebensgefährtin zurück bekommt.

    Oder mache ich da einen Gedankenfehler?


    Gruß,

    Rainer

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  • Anders herum, wenn du jetzt eine Betriebskostennachzahlung erhälst, dann muss das JC diese voll übernehmen, weil deine Lebensgefährtin ja jetzt nicht mehr lebt und daher die andere Hälfte nicht von anderer Stelle übernommen werden.