Prozesskostenhilfe/Betrug / Grundsicherung

  • Hallo,


    Kurz zur Vorgeschichte: im September 2018 ist mein Ex verstorben , wir haben seit November 2015 nicht mehr zusammen gewohnt, da lief der Strom schon unter meinem Namen, danach gab es einen Stromanbieter Wechsel. Wir waren nicht verheiratet und es gibt keinerlei Grundlage für ein greifendes Erbrecht. Im März 2019 wartete ich vergebens auf die jährliche Stromablesekarte und bin von alleine telefonisch tätig geworden . Zu meiner Überraschung erfuhr ich , dass mein Ablesedaten bereits Vorlagen und auch bereits eine Gutschrift von knapp 90 Euro auf mein Konto gutgeschrieben sein müsste.


    Eine schriftliche Rechnung hatte ich ebenfalls nicht erhalten, mit den neu berechneten Abschlag und musste diese erneut anfordern .


    Das Geld ja aber nicht auf meinem Konto an , wie ich heraus fand wurde dieses auf das Konto meines Ex überwiesen, der ein halbes Jahr zuvor verstorben war und nie ein eigenständiges Konto bei diesem Anbieter hatte . Nach noch mehr Recherche fand ich heraus , dass dieses der Nachpfleger die Ablesung durchgeführt hat - ohne mein Wissen oder erkennbaren Grund.


    Ich meldete mich beim zuständigen Nachlassgericht und habe erfahren, dass der Nachlasspfleger erst am 4.4. 2019 beantragt hat , auch die Gelder verwalten zu dürfen, welches am 6.4. 2019 auch bewiligt wurde. Das Konto meines Ex wurde am 30.3. 2019 aufgelöst , am selben Tag der Gutschrift meines Stromguthabens.


    Natürlich habe ich mich rechtzeitig mit dem Nachlasspfleger in Verbindung gesetzt, der mega unfreundlich war , aber anderes Thema , er weigert mir mein Geld zurück bezahlen und droht mir mit Anzeige wegen Nachstellung- soll er machen , in meinen Augen liegt hier ein absichtlicher Betrug vor .


    Natürlich habe ich einen Beratungshilfe Schein beantragt , bewilligt bekommen und der Anwalt hat diverse Anschreiben heraus gesendet , ohne Erfolg, er weigert sich . Mein Anwalt meint nun , dass wir das Einklagen sollen und wir Prozesskostenhilfe beantragen werden .


    Meine Frage : Ich erhalte Grundsicherung wegen Erwerbsunfähigkeit kurz vor dem dritten Rentenantrag und habe ich bei Erfolg der Klage , überhaupt Anspruch auf die gesamten 90 Euro für mich alleine , trotz Gewährung der Beratungshilfe und der Prozesskostenhilfe ???


    Aufwand und Summe erscheinen mir unverhältnismäßig und ich möchte mich nicht durch die Bewilligung einer Prozesskostenhilfe Verschulden .


    Grüsse, Matroschka

  • Besuchen Sie auch unsere Ratgeber zu Hartz 4:

    Hartz 4 Rechner
    Berechen Sie Ihren Anspruch. Ist Ihr Hartz 4 Bescheid korrekt.

    Hartz 4 Antrag
    Wir helfen Ihnen bei Ausfüllen Ihres Hartz 4 Antrages.

    Hartz 4 Regelsatz
    Wie viel Hartz 4 steht Ihnen zu? Ist Ihr Bescheid richtig. Informieren Sie sich.

  • Nein , reine Stromkosten ohne Heizung . Die Frage ist nur bei Prozesskostenhilfe ob ich dann auch den vollen Betrag des Guthabens haben darf und/ oder davon noch Kosten an den Anwalt oder das Amt zurückgehen oder ich sogar noch mehr Schulden bekomme .