Konsequenzen bei Umzug in WG?


  • Hallo Forum.


    Zur Zeit wohne ich allein in meiner 50 m² Whg in RLP und beziehe Grundsicherung im Alter, also den normalen Regelsatz.

    Demnächst könnte ich eventuell in eine 2er-WG (mit Untermietvertrag) zu einer regulär arbeitenden Person in einem anderen Landkreis umziehen.

    Teilen würden wir uns lediglich Küche, Bad und Wohnzimmer.

    Ich gehe davon aus, dass ich dann nicht mehr Haushaltsvorstand - sondern Angehöriger sein werde und mir 10% vom Regelsatz abgezogen werden. Das ist OK.


    - Wie verteilt sich in dieser Konstellation aber die Miet, Neben- und Heizkostenberechnung? Werden auch hier 10% abgezogen?


    - Muß der Hauptmieter seine Einkünfte darlegen, was ja auf eine unterstellte "Bedarfsgemeinschaft" hinaus liefe?

    - Muß ich das das neue zuständige Sozialamt um Genehmigung bitten und darf es meinen dortigen Neuantrag ablehnen?

    Ich beabsichtige KEINE Umzugs- und Renovierungskosten zu beantragen. Lediglich anteilig die neue Kaution in Verrechnung mit der aktuellen.



    Wäre toll, wenn Fragen hilft.

    Schönen Gruß
    Quo vadis

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  • Welche Gründe gibt es, das eigenverantwortliche Wirtschaften in der eigenen Wohnung zugunsten einer durch Kompromisse und gegenseitig notwendige Rücksichtnahme und Absprachen geprägte WG aufzugeben?

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Danke für die rasche Reaktion, das beantwortet aber leider nicht meine Fragen.

    Zu erklären um welche Vorteile es mir dabei geht wäre an dieser Stelle viel zu langatmig denke ich.

  • Es geht darum, dass über kurz oder lang man von einer Partnerschaft ausgehen wird. Es sei denn, du hast logische Gründe, wieso du in dem Alter die Unabhängigkeit zugunsten einer WG aufgibst.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • - Wenn das Sozialamt eine WG und keine Partnerschaft anerkennt, erhältst du auch weiterhin den Regelbedarf der Stufe 1, also keine Kürzung.


    - Schließt du einen Untermietvertrag, werden die Kosten anerkannt, die dort vereinbart wurden, sofern sie angemessen sind.


    - Umziehen darfst du immer, wann und wohin du möchtest. Du solltest dir trotzdem eines Bestätigung des neu zuständigen Sozialamtes holen, ob und in welcher Höhe die neuen Kosten anerkannt werden.


    - Eine Kaution erhältst du nur, wenn der Umzug erforderlich ist. Also z.B. wenn du für deine jetzige Wohnung eine Kostensenkungsaufforderung erhalten hast oder aus gesundheitlichen oder familiären Gründen. Allerdings dürftest du ja die Kaution für deine jetzige Wohnung zurückbekommen, mit der du die für die neue Wohnung bezahlen kannst.


    Das alles gilt wie gesagt mit der Voraussetzung, dass das Sozialamt von einer WG und nicht einer Bedarfsgemeinschaft ausgeht.

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  • Vielen Dank MR dein Post war mir vorerst richtungsweisend und hilfreich.


    Turtle1972


    Ich möchte hier keine Diskussion lostreten, sondern dir nur antworten.

    Jeder der von Sozialhilfe betroffen ist sieht sicherlich zunächst seine ganz individuellen Vorteile in einer WG.
    Um diese Risiken ein wenig abzuschätzen stellte ich eben meine Frage in diesem Forum, da mir ein Beratungshilfeschein dafür vom Amtsgericht verweigert wurde.

  • Naja, wenn der Ärger in Bezug auf die Vermutung einer Partnerschaft diese Vorteile wert sind.... Du bist ja a alt genug für eigene Entscheidungen.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Wofür hast du denn einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht beantragt? Wolltest du dir von einem Anwalt erklären lassen, was deine Rechte bei der Grundsicherung sind und ob du mit "der arbeitenden Person" zusammenziehen darfst? Natürlich gibt es dafür keinen Beratungshilfeschein. Du kannst zusammenziehen mit wem du willst. Umzugskosten wirst du eh keine erhalten und auch keine Kaution, da der Umzug nicht nötig ist.