Todesfall Versicherungsauszahlung

  • Ich glaube ich hab Mist gebaut, wenn auch nicht mit Absicht...


    Letztes Jahr ist meine Oma gestorben, am 30.6. Ich habe eine diagnostizierte psychische Krankheit, die Arge weiss das auch, unbefristet 50% Schwerbehinderung und nehme seit

    einiger Zeit an einer Arbeitstherapie teil. Hab aber dennoch aufgrund der Krankheit Schwankungen. Der Tod hat mich jedenfalls sehr viel Energie gekostet und ich musste sehr kämpfen um nicht wieder depressiv abzustürzen.


    Im September irgendwann bekam ich eine Auszahlung von einer Versicherung, dort hat sie mich wohl als Auszahlungsbefugte angegeben, waren ca.1.100 Euro, hab da gelesen das wäre Schonvermögen, und hab dann von der Hälfte Schulden bei der Rentenversicherung bezahlt, da gabs mal ne Überzahlung und vom Rest halt gelebt. Jedenfalls hab ichs nich angegeben.


    Im Januar hat mich mein Ex dann verprügelt, ich war 5 Wochen in der Klinik, jetzt Ende Juni steht das Gerichtsverfahren an. Insgesamt einfach ein brutal stressiges Jahr für mich.

    Anscheinend hat er mich jetzt anonym bei der Arge angezeigt ( Ich hätte geerbt, einen Nebenjob und eine Mietrückzahlung ) und ich soll dazu Stellung nehmen.


    Nebenjob hab ich keinen, eine Mietrückzahlung gab es nicht in dem Sinne , ich hab das ausversehen doppelt überwiesen und das kann mein Vermieter auch bestätigen.

    Ich hab jetzt natürlich Sorge das ich wegen Betrug angezeigt werde, obwohl da keine böswillige Absicht dahinterstand sondern schlichtweg Überforderung. Und ich dachte echt das ist Schonvermögen .

    Was soll ich da am besten machen, vom Anwalt beraten lassen? Was kann schlimmstenfalls auf mich zukommen? Ich soll bis 21.6 Stellung nehmen:( Keine Ahnung wie...


    Bin für jeden Tipp dankbar.....


    Lg

    ich blick nich mehr durch...:rolleyes:

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  • Im Normalfall schreibt man einfach die Wahrheit in die Anhörung. Oder?

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  • Und welche Sanktionen hab ich zu erwarten? im Normalfall antwortet man ja wenn man was hilfreiches beitragen kann...

  • Du wirst überzahlte Leistungen erstatten müssen und darfst mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren oder einer Betrugsanzeige rechnen. Je nachdem, wie überzeugend du darlegen kannst, dass es kein Vorsatz war.


    Was war nicht hilfreich, darauf hinzuweisen, dass man mit der Wahrheit immer gut bedient ist?

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  • Schon bei der Antragstellung und dann in jedem Bescheid steht doch ausdrücklich drin, dass ALLE Änderungen in den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen der helfenden Hand mitzuteilen sind. Bei unverhofften Geldzuflüssen wird das schon mal gerne vergessen, weil man irgendwas "gedacht" hat. Was spricht denn dagegen, den zuständigen Sachbearbeiter einfach mal zu fragen, wie mit der Erbschaft, die als Einkommen zu bewerten ist, zu verfahren ist. Erfahrungsgemäß vergisst aber so gut wie nie jemand zu fragen, ob eine unerwartet eintreffende Rechnung vom Amt bezahlt werden kann. Diese Diskrepanz ist schon erstaunlich. Aber nützt jetzt nix, die Sache ist ja blöderweise aufgeflogen. Da fallen mir zwei Sprüche ein: "Ehrlich währt am längsten", oder aber "Der Ehrliche ist immer der Dumme".