irrtümliche Zuweisung zu Maßnahme

  • Hallo,

    vielleicht kann mir ja Jemand zu folgendem Problem etwas sagen.

    Ich bin seit dem 01.01.2020 arbeitslos gemeldet (selbst gekündigt). und habe ALg1 beantragt.

    Ab dem 01.07.2020 werde ich wieder eine neue Stelle haben.

    am 04.02.2020 hatte ich meinen ersten Termin mit meinem Arbeitsberater. Es war aber die Vertretung der Vertretung. nicht mein richtiger Arbeitsberater.

    Dieser Termin ist auch sehr gut abgelaufen. Eine Eingliederungsvereinbarung oder so gab es nicht.

    Ich hatte gefragt, ob es möglich wäre so ein Bewerbungstraining zu machen, wo ich meinen Lebenslauf, vielleicht optimieren kann.

    Der Sachbearbeiter meinte, dass er das zwar bei mir nicht für notwendig erachtet, aber wenn ich wolle könne er mich gerne anmelden.

    Ich habe mir darunter eine kurzzeitige Fortbildung vorgestellt. Ich wusste nicht, dass es Langzeitprogramme gibt. Dafür hätte ich auch niemals meine Zustimmung erteilt.

    Der Sachbearbeiter hat mich jedoch in die sogenannte BuFTEc Maßnahme zugewiesen.

    wie sich herausgestellt hat, ist das ein 6 Wöchiges Programm mit 16 Stunden in der Woche.

    Dies ist für meine Situation völlig übertrieben und überhaupt nicht zielführend. Mir ging es um einen Feinschliff.



    Jetzt die Frage:

    Muss ich daran teilnehmen, obwohl es sich offensichtlich um einen Irrtum handelt und ich ja sogar aus eigenen Stücken eine Fortbildung vorgeschlagen habe?

    Ich habe keine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben und ich habe auch kein Schreiben von der Agentur für Arbeit bekommen. Das einzige was ich bekommen habe ich ein Informationsschreiben des Maßnahmenveranstalters, mit der Terminsmitteilung.


    Ist es für so eine Maßnahme erforderlich ein Schreiben mit Rechtsbehelfsbelehrung o.ä. zu bekommen. Was im Internet steht ist, dass ich eine "Einwilligung zur Bewerbungsassistenz" erteilt habe. Aber in BuFTEc habe ich nie eingewilligt.


    Kann ich mich also theoretisch weigern dort hin zu gehen?



    Anlass der Frage ist, dass nur mein regulärer Sachbearbeiter dies rückgängig machen kann (nicht also der, mit dem ich gesprochen habe) Ich habe jetzt große Angst, dass der sich auf den Standpunkt stellen könnte, dass es vielleicht ein Missverständnis gewesen sein könnte, aber da ich dem Arbeitsmarkt zu Verfügung stehen muss und bis zum 01.07.2020 vermutlich sowieso nichts mehr finde, kann es ja nicht schaden dorthin zu gehen. Er wird mich irgendwann in der Woche anrufen. Ein Termin war nicht möglich.

    Für den Fall, dass er diese Auffassung vertritt, möchte ich wissen, ob ich überhaupt verpflichtet bin an dieser Maßnahme teilzunehmen (ohne Eingliederungsvereinbarung oder schriftlicher Mitteillung durch die Agentur) .


    Der lange Text tut mir leid.

    vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.

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