Schwierige Situation Umzug

  • Brauche mal einen Rat. Folgende Situation: Meine Tochter(22) ist letztes Jahr wegen einer Ausbildung in eine andere Stadt gezogen mit eigener Wohnung. Sie hat ihre Ausbildung nach der Probezeit verloren. Aufgrund längerer Krankschreibung und psychischer Probleme, ist sie dann aus Angst gar nicht mehr in der Arbeit erschienen. Sie hat sich dann mit meiner Unterstützung wieder ein wenig gefangen und mit Hilfe des Jobcenters eine neue Tätigkeit aufgenommen. Nach einem halben Jahr kamen die Probleme wieder und hat wieder den Job verloren. Sie hat sich auf mein Bitten hier in psychologische Behandlung begeben, da sie auch hier die Hausärztin ihres Vertrauens hat. Sie war mehrere Wochen krank geschrieben und befindet sich jetzt in Therapie. Sie hat jetzt an ihrem Wohnort Arbeitslosengeld 1 beantragt, welches bewilligt wurde, 150 Euro beträgt und Anfang Januar schon ausläuft. Sie hat beim Antrag eine abweichende Postanschrift, also unsere Adresse angegeben, ist aber zu ihren Terminen immer erschienen. Die erste Vermittlerin hatte damit auch überhaupt kein Problem und meine Tochter hat das demzufolge als rechtens empfunden. Beim nächsten Termin hatte sie einen anderen Vermittler und dieser wollte ihr einen Strick draus drehen und verlangt, sie müsste sich ummelden. Sie muss normalerweise ihr Arbeitslosengeld aufgrund der geringen Höhe aufstocken und ab Januar sowieso ALG 2 beantragen. Sie hat dort schon mal vorgesprochen und die meinten das Gleiche. Nun möchte sie wieder hier her ziehen, aber in eine eigene kleine Wohnung. Sie möchte ihren Alltag wieder in den Griff bekommen und sich auch einen Job suchen. Vor Ort könnten wir sie auch mehr unterstützen. Es ist auch ausdrücklich ihr Wunsch, weil sie sich hier wohler und selbstsicherer fühlt als wie in der Großstadt. Nach Einschätzung der Lage, wird sie aber ein kleines Stück brauchen, um einen Job zu finden hier. Nun ist die Frage, wird das Jobcenter dem Umzug zustimmen, macht es Sinn, vorab schon mal dort vorzusprechen und welche Argumente kann sie vorbringen. Können sie verlangen, wenn sie eine eigene Wohnung schon hatte, wieder zu hause einzuziehen. Nicht falsch verstehen, wäre grundsätzlich schon möglich, aber nicht sehr förderlich in Bezug auf ihre Situation und ist auch ihr eigener Wunsch nach Selbstständigkeit. Sie braucht nur noch ein bißchen, möchte aber auch nicht beim Amt unbedingt ständig über ihre Probleme reden. Wäre über jeden Rat sehr dankbar. Vielen Dank und viele Grüße Alex

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