Per Telefon Maßnahme zur Aktivierung/Talentecheck/Hilfe Tipps

  • Hallo Leute,


    ich möchte euch kurz den Ablauf schildern. Ich wurde am 18.10 gegen 10:30 per Handy angerufen es meldete sich eine Frau vom Jobcenter hierbei ist anzumerken meine eigentliche Arbeitsberaterin war schon seit einer weile nicht anwesend das letzte mal hatte ich mit ihr im August gesprochen danach war sie im Urlaub ich war mit ihr eigenlich immer sehr zufrieden und wir konnten gut miteinder Sachen besprechen. Zurrück zum Anruf diese Frau fragte mich aus wie ich mir meine Zukunft vorstelle und was ich für Pläne hätte und frage mich ebend aus ich war recht überrascht und konnte das zuerst garnicht einordnen sie meinte sie übernehme so lange meine Arbeitberaterin nicht da ist die Kunden und möchte die Zukunft mit mir besprechen, ich kann mich auch garnicht erinnern was sie mir dort noch alles erzählt hatte sie hat schnell gesprochen und es machte den anschein sie sei garnicht daran Interessiert sich mit meinem Sachverhalt zu beschäftigen. Sie kam dann recht schnell auf eine Maßnahme zu sprechen zur "Talentsuche" ich war überrascht da ich eigenmtlich weiß was ich machen will und wie es weitergeht was ich soweit auch mit meiner Arbeitsberaterin so besprochen hatte. Sie meinte sie gibt mir diese Maßnahme diese soll nach jetzigen Stand vom 28.10 - 31.10.2020 Laufen was ich für eine Talentsuche doch sehr lange halte wobei ich von aufgezwungenen Maußnahme sowiso nicht viel halte und ich eher annehme es geht dabei um Geld und die Leute aus der Statistik zu bekommen. Sie meinte noch sie Telefoniert alle Leute ab die bei meiner Arbeitsberaterin sind ich kann mir auch vorstellen das diese auch versucht werden in solche Maßnahme zu stecken sie meinte das die Leute nicht so lange in der Luft hängen ohne was zu tun. Dann verabschiedetet sie sich, ich hatte dann nochmal beim Jobcenter Angerufen und einer Mitarbeiterin den Sachverhalt geschildert den sich doch auch eher merktwürdig fand. Ein Tag später hatte ich nochmal angerufen und nach meiner Vertretung gefragt sie meinte es ist eine andere Frau als die mich angerufen hatte, sagte aber dazu das anliegen auch nach wer wie viel freie Arbeitskapazitäten hat verteilt wird dennoch finde es das alles schon sehr merkwürdig.


    Heute dem 23.10 habe ich dann Post bekommen mit der Maßnahme "Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger"


    Sehr geehrter Herr ...


    zur Unterstützung Ihrer beruflichen Eingliederung nach § 16 SGB II i.V.m. § 45 SGB III biete ich Ihnen folgende Maßnahme an


    Nummer


    Bezeichnung der maßnahme / Talentcheck


    Maßnahmenträger

    Adresse

    Durchführungsort

    Inhalt der Maßnahme

    Beginn

    Ende Zeitlicher Umfang 30H die Woche


    Danach gib es Hinweise zur Kostenübernahme Fahrtkosten udn Erkrankung und eine Rechtsfolgebelehrung


    Mit Freundlichen Grüßen

    im Auftrag


    Eine andere Frau als die, die Maßnahme angewiesen hat denke ich mal.


    Soweit das zur Maßnahme, ich würde diese Maßnahme natürlich ungern machen wollen zudem sie mir auch eher nutzlos erscheint und die Bewertungen im Internet über diese mapßnahme bei dem Träger großteils schlecht ausfallen.



    In meiner Eingliederungsvereinbarung ist aber keine rede davon das ich irgentwelche Maßnahme annehmen muss.


    Es steht geschrieben bei Punkt 5


    5. Zur Integration in Arbeit


    Sie verpflichten sich ab Anspruchsbeginn, frühestens ab Zugang des Bewilligungsbescheides zu den folgenden Eigenbemühungen:

    Sie unternehmen während der Gültigkeitsdauer der Eingliederungsvereinbarung im Turnus von 6 Monaten - beginnend mit dem Datum der Unterzeichnung - jeweils mindestens 18 Bewerbungsbemühungen um Sozialverischerungspflichtige und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse und legen hierüber im Anschluss an den oben genannten jeweiligen Zeitraum folgende Nachweise vor: 18. Bei der Stellensuche sind auch befristete Stellenangebote und Stellenangebote von Zeitarbeitsfirmen einzubeziehen. Für Sie besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass Ihr potenzieller Arbeitgeber für Sie einen Eingliederungszuschuss (§ 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. §§ 88 ff., 131 SGB III) beantragen kann. Dafür ist seitens des Arbeitgebers eine Antragstellung vor der Arbeitsaufnahme erforderlich. Ein Rechtsanspruch auf diese Leistungen besteht jedoch nicht.

    Sie bewerben sich zeitnah, d,h, spätestens am dritten Tag nach Erhalt des Stellenangebots, auf Vermittlungsvorschläge, die Sie vom Jobcenter bzw. von der Agentur für Arbeit erhalten haben. Als Nachweis über Ihre unternommenen Bemühungen füllen Sie die dem vermittlungsvorschlag beigefügten Antwortmöglichkeit aus und legen diesen vor.


    Ich habe vor morgen bzw. Freitag zur einer Notfallsprechstunde zu gehn und Wiederspruch einzulegen bzw. fragen ob sie die maßnahme nicht rausnehmen können oder so was.


    Was könnt ihr mir am besten für Tipps geben. Wie ich mit diesem Sachverhalt umgehn sollte?


    lg.

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  • Wie alt bist du und wie lange beziehst du schon Leistungen?

    Und was qualifiziert dich dazu festzustellen ob die Maßnahme für dich passend oder gut ist ?


    Abgesehen davon muss die Zuweisung zu einer Maßnahme nicht zwingend in der EGV geregelt sein, das geht auch außerhalb der EGV. Die Rechtsfolgenbelehrung hast du ja bekommen.

  • Hallo Chris,


    die Antwort kommt jetzt wahrscheinlich etwas spät, aber ich denke, dass die Begründung " mir erscheint die Maßnahme nutzlos und die Bewertungen im Internet über diese mapßnahme bei dem Träger fallen großteils schlecht aus." nicht ausreicht, um sie nicht zu absolvieren. Dazu brauchst du schon bedeutungsvollere Gründe, die dich davon befreien.

    Was ist bei der Sprechstunde rausgekommen?


    LG