Umzug mit Behinderung

  • Hallo, ich benötige etwas Eure Hilfe. Ich bin 46 Jahre alt, wohne derzeit in

    Bayern und erkrankte an MS. Ursprünglich stamme ich aus dem Großraum Köln und

    plane den Umzug wieder zurück nach Köln, da ich dort Aussicht auf eine

    barrierefreie Wohnung habe. Derzeit beziehe ich Hartz4.


    Meine Fragen:


    Welche Zuschüsse kann ich beantragen ?

    Was bezahlt das Arbeitsamt bei Umzug ?

    Welche Ämter muss ich in Köln kontaktieren ?

    Wie kann ich den Krankentrabsport initiieren ?


    Viele Grüße

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  • Wovon lebst du derzeit? Aus welchem wichtigen Grund willst du umziehen? Barrierefreie Wohnungen gibt es überall, das ist kein wichtiger Grund. Ohne dem wird dir niemand einen Umzug bezahlen.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Für die Übernahme der Kosten im Zusammenhang mit einem Wechsel der Wohnung ist zuerst ein entsprechender Umzugsgrund erforderlich. Der Grund kann natürlich in der Behinderung liegen, z. B. die Notwendigkeit zum Wechsel in eine barrierefreie Wohnung. Dies muss ärztlich bestätigt werden. Die ärztliche Bescheinigung sollte dahingehend auch deutlich sein. "Barrierefrei" bedeutet nicht zwingend, dass eine Wohnung auch uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar ist. Sofern also eine rollstuhlgerechte Wohnung erforderlich ist, sollte das auch so bescheinigt werden.


    Die Erforderlichkeit eines Wohnungswechsels bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass auch ein Umzug durch das gesamte Bundesgebiet erforderlich ist. Gibt es also geeignete Wohnungen in der näheren Umgebung, muss das Jobcenter natürlich nicht die Umzugskosten für hunderte Kilometer übernehmen. Sofern es weitere, gewichtige Gründe für einen Umzug in eine bestimmte Stadt gibt (z. B. eine bessere Betreuungssituation durch Verwandte) sollten die auch genannt werden.


    Die aufnehmende Stadt müsste bescheinigen, dass die Kosten für die neue Wohnung angemessen sind. Hierbei ist ggf. auch ein größerer Flächenbedarf für eine rollstuhlgeeignete Wohnung zu betrachten. Sofern eine Kaution anfällt, ist auch die neue Stadt hierfür zuständig.


    Die Behörde deines bisherigen Wohnortes wäre zuständig für die Umzugskosten, die notwendig sind. Hierzu kann auch die Kostenübernahme für ein Umzugsunternehmen zählen, sofern behinderungsbedingt nicht selbst leistbar.


    Was du unter "Krankentransport" verstehst, weiß ich leider nicht. In der Regel bewegen sich Menschen selbstständig von A nach B, auch mit Behinderung. Falls jemand zum Arzt oder ins Krankenhaus muss und dazu gesundheitlich nicht in der Lage ist, übernimmt die Krankenkasse die Finanzierung des Transports.