ALG 1 nach Kündigung "zweier" Verträge - einer davon ruht

  • Liebe Alle,


    folgende Sondersituation:


    Arbeitsvertrag 1: geschlossen unbefristet, nach 8 Monaten mit einer Sondervereinbarung auf "ruhend" gesetzt, da Wechsel in eine Projektstelle mit ganz neuem Vertrag bei selbem Chef (jetzt aber anderer Arbeitgeber - es ist kompliziert). Es findet seitdem keine Gehaltszahlung mehr statt (für Vertrag 1) und Sozialversicherung wurde für Vertrag 1 komplett abgemeldet. Die Sondervereinbarung legt ein Rückkehrrecht in den unbefristeten Arbeitsvertrag 1 nach einem Jahr fest.


    Arbeitsvertrag 2 ("Projektstelle"): geschlossen direkt im Anschluss, befristet auf ein Jahr. Nach vier Monaten möchte ich nun in der für diesen Vertrag geltenden (neu angelaufenen) Probezeit gehen (die Gründe spielen keine Rolle).


    ...und aus BEIDEN Verträgen rauskommen. Wie sieht es beim ALG1 Anspruch aus? Sperrzeit bei Arbeitsvertrag 2 ist mir völlig klar, drei Monate. Arbeitsvertrag 1 ("ruhend") würde ich mit gesetzlicher Frist zum gleichen Termin wie Vertrag 2 kündigen. Wie wird dies gewertet? Nur als "einmal" selbstgekündigt? Oder kann es sein, dass ich jeglichen ALG1-Anspruch verlieren, weil ich de facto zwei Arbeitsverträge gekündigt habe (obwohl ja einer davon ruht...). Ich wüsste so gerne, was auf mich zukommt, bevor ich Nägel mit Köpfen mache. Ich habe mich natürlich auch dazwischen nie bei der Arbeitsagentur gemeldet, da es nahtlos weiterging.


    Herzlichen Dank.

    Eule

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