ALG I Anspruch nach langer Krankheit

  • Hallo liebe Gemeinschaft,


    ich habe folgendes Problem:

    Ich bin 54 Jahre alt, Ende Mai 2017 hatte ich endlich nach über einem Jahr Arbeitslosigkeit (ALG I) wieder einen Job gefunden, darüber war ich auch sehr glücklich. Ich wurde in einem Unternehmen das neben Insolvenz- und Nachlassverwertungen auch Möbeltransporte und Umzüge anbietet als Mediendesigner für die Internetpräsenzen und den Onlineverkauf eingestellt. Im Arbeitsvertrag wurde auch festgelegt, das ich bereit sein muss auch alle anderen betrieblich, anfallenden Arbeiten auszuführen. Das war alles OK so. Ich habe das ganze Interzeug gemacht und wenn es nötig war half ich auch bei Umzügen mit.


    Nun verletzte ich mich im Oktober 2017 (schwere Prellung in der linken Schulter) zu Hause bei Sturz von der Leiter im Garten, ging zu Arzt und wurde krank geschrieben. Als sich nach 6 Wochen immer noch keine Besserung einstellte, wurde ich zum Orthopäden geschickt. Dort stellte man fest, das ich in der linken Schulter eine schwere Arthrose hatte, die eine langwierige Behandlung nach sich ziehen sollte.

    Dies teile ich dann natürlich meinem Arbeitgeber mit. Da kam von ihm folgende Aussage, bringen sie ihre Schulter erstmal in Ordnung, wir werden Sie nicht kündigen, aber wir müssten den Arbeitsvertrag auf Möbeltransporte und Umzugshelfer ändern und ob ich dies nach meiner Krankheit dann auch machen würde, da die andere Stelle wieder besetzt werden müsse. Dem stimmte ich natürlich zu, ich war froh meinen Job behalten zu können.

    Mit Schmerztherapie, Krankengymnastik, Strahlenbehandlung, dem Aufsuchen weiterer Spezialisten in 2 Gedenkzentren und dies versuchen wir mal und das versuchen wir mal, kam dann die Aussage, Schulter-OP und das ganze Schultergelenk austauschen. Mittlerweile war ich aber auch schon weit über 1 Jahr krank. Dann sagen die Ärzte, das ich auch mit einem neuen Schultergelenk meine Tätigkeit nicht mehr ausüben könne. Desweiteren ging mein Krankengeldanspruch auch immer weiter zu Neige, so das wenn die OP durchgeführt wurden wäre plus REHA-Maßnahmen ich in die Aussteuerung der Krankenkasse gefallen wäre. Und ich hatte auch Angst vor der OP, zumal diese außer evtl. etwas weniger Schmerzen ja auch keine Änderung meiner Situation zur Folge gehabt hätte.

    Der Arbeitgeber meinte immer, solange du krank geschrieben bist, warten wir mal ab evtl. bessert sich ja doch was oder vielleicht finden wir eine andere Stelle. Beides ist leider nicht eingetroffen.
    Nun ist der Zeitpunkt gekommen, noch angestellt als Möbelträger was ich natürlich nicht mehr machen kann und nun gekündigt werde. Heute bei Arzt gewesen, krank geschrieben bis 14.04. damit ich mich ab 15.04. arbeitslos melden kann, versichert bis 15.04. laut AOK, dann Aussteuerung. Dies ist meine Situation, morgen möchte ich ins Arbeitsamt und würde gerne vorab wissen was da auf mich zu kommt.

    Hab ich überhaupt einen Anspruch auf ALG I, ich hab ja nur 6 Monate gearbeitet, danach war ich fast 1 1/2 Jahre krank geschrieben. Es wäre schön wenn ich etwas Hilfe bekommen könnte.
    LG Willy :(:(:(

  • Besuchen Sie auch unsere Ratgeber zu Hartz 4:

    Hartz 4 Rechner
    Berechen Sie Ihren Anspruch. Ist Ihr Hartz 4 Bescheid korrekt.

    Hartz 4 Antrag
    Wir helfen Ihnen bei Ausfüllen Ihres Hartz 4 Antrages.

    Hartz 4 Regelsatz
    Wie viel Hartz 4 steht Ihnen zu? Ist Ihr Bescheid richtig. Informieren Sie sich.

  • Sorry, ich habe das wohl etwas zu kompliziert geschrieben. Hier die verkürzte Form:


    nach 20 Jahren Arbeit arbeitslos geworden, neue Stelle mit 1 Tage ALG I - Restanspruch begonnen,
    ein 1/2 Jahre gearbeitet
    danach 1 1/2 Jahre Krankengeldzahlung


    Besteht nun wieder irgendein Anspruch auf Arbeitslosengeld I ?