Antrag Erwerbsunfähigkeitsrente - Haushaltsgemeinschaft

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    • Antrag Erwerbsunfähigkeitsrente - Haushaltsgemeinschaft

      Guten Tag,

      momentan beziehe ich noch ALG2, nach längerer Zeit des hin und hers ist nun die Prüfung anscheinend beim Rententräger durch und ich erhielt vom Sozialamt hier einen Brief, dass ich unverzüglich einen Antrag stell soll.

      Ich habe den Antrag ausgedruckt und nun will ich fragen ob ich die Familienverhältnisse inklusive Einkommen und Vermögen angeben muss? Beim ALG2 musste ich das nicht machen, da ich keine Bedarfsgemeinschaft mit meiner Mutter und Schwester führe und auch nicht gemeinschaftlich wirtschaften.
      Ich lebe zur Untermiete/Kostenbeteiligungsvereinbarung bei meiner Mutter, die momentan selber arbeitslos ist und Arbeitslosenversicherung bezieht. Meine Schwester ist in Ausbildung. Ich bin weit über 25 Jahre alt.
      Wie soll ich da verfahren? Namen erwähnen aber ansonsten nichts angeben? Meine Mutter kann ja auch ein Schreiben aufsetzen, in der Sie schreibt, dass nicht gemeinschaftlich gewirtschaftet oder sonstiges wird. Ist das bei der Grundsicherung anders geregelt?

      Und wie sieht das mit der Mietübernahme aus?
      Beim Jobcenter gab es nie Probleme, es wurde einfach der Hauptmietvertrag meiner Mutter kopiert sowie eine Vereinbarung zwischen mir und meiner Mutter mit der Kostenbeteiligung.
      Wenn ich den Antrag noch in diesem Jahr in den Briefkasten einwerfe, zählt dann noch der Dezember oder erst im Januar? Laut Jobcenter werde ich noch solange ALG2 bekommen bis mir Grundsicherung gewährt wird.

      Ich habe nun Angst und das ist schon alles sehr belastend für mich.

      Danke
    • Ich habe kein Edit-Button hier gefunden.

      Was ich vergessen habe, was grundsätzlich wichtig ist.

      HzL oder Grundsicherung?
      Laut Brief wurde ich auf Zeit erwerbsunfähig eingestuft durch den Rententräger, und da steht dass ich dann auf Leistungen nach 3.Kapitel SGBXII Anspruch hätte.
      Aber das wäre ja Hilfe zum Lebensunterhalt?
      Im letzten Absatz schreiben die dann, dass ich umgehend Erwerbsunfähigkeitsrente beantragen solle, das ist aber nicht das Gleiche?
      Bei HzL hätte ich eine vielfach höhere Belastung, weil ich gelesen habe, dass auch Angehörige geprüft werden.

      Wie soll ich fortfahren, soll ich trotzddem Grundssicherung ankreuzen und wenn es abgelehnt wird, wird weiter ALG2 bezahlt?
    • Fragehase schrieb:


      Wie soll ich fortfahren, soll ich trotzddem Grundssicherung ankreuzen und wenn es abgelehnt wird, wird weiter ALG2 bezahlt?
      Du hast da kein Wahlrecht.
      Wenn die Rentenversicherung offenbar Deine Erwerbsunfähigkeit festgestellt hat, dann steht Dir kein ALG II zu, ob Du möchtest oder nicht.
      Der Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente ist natürlich Pflicht, Sozialhilfe gibt es - wie ja auch das ALG II - nur nachrangig.

      Zu den Unterlagen:
      Du musst Deine Wohn- und Familienverhältnisse genau so offenlegen wie beim Jobcenter auch. Warte dann ab, was das Sozialamt entscheidet und melde Dich im Zweifelsfall dann wieder.
    • Ich fühle mich etwas außen vorgelassen bei der Kommunikation zwischen den Ämtern, habe kaum Informationen und bin verwirrt und verängstigt.
      Der Rententräger hat mir auch noch nichts zugeschickt und weiß nur durch das Sozialamt hier über die Entscheidung anscheinend, aber auch nicht für wie lange ich erwersunfähig eingestuft wurde.

      Wo muss ich meinen Antrag auf Sozialhilfe abgeben, ich dachte beim Sozialamt? Und was muss ich ankreuzen, HzL oder Grundsicherung?

      Oder sind das zweierlei Dinge?
      Weil den Antrag R0210 zur Festellung der Erwerbsminderung habe ich schon mal vor einem halben Jahr an den Rententräger abgeschickt.


      Danke
    • Erfüllung der Mindestversicherungszeiten
      Sie sind mindestens 5 Jahre versichert, wovon Sie in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre im Rahmen einer Beschäftigung oder Tätigkeit Pflichtbeiträge bezahlt haben müssen. [/code]
      Das ist bei mir nicht der Fall, habe ich dann grundsätzlich keinen Anspruch auf EM Rente?
      Das ist bei mir nicht der Fall, habe ich dann sowieso keinen Anspruch dadrauf?
    • Es tut mir Leid, wenn alles verwirrend klingt, aber ich bin wirklich verwirrt und zugleich auch stark mental belastet durch die ganze Situation. Das verschlimmert die Krise nur noch.

      Habe den Antrag R0100 für EM-Rente gefunden und dazu einen Haufen anderer Formulare. Benötige ich die wirklich oder kann man das nicht beschleunigen, weil ich ja grundsätzlich nicht mal die Voraussetzung für die Mindestversicherungszeiten erfülle?´

      Bei der Suche nach Beratungsstellen gibt es eine direkt im örtlichen Sozialamt. Dieses hat aber über die Tage nun sowieso geschlossen.
      Soll ich dort einen Termin machen und die Sache erklären? Werden die mir beim Prozess helfen und mich etwas entlasten?
      Letztlich beantrage ich ja nur EM Rente formell, damit ich einen Ablehnungsbescheid bekomme, den das Sozialamt benötigt, weil die Sozialhilfen nachrangig gewährt werden.

      Und was passiert danach?
      Habe ich oder meine Mutter/Schwester Nachteile, wenn ich statt Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen muss, weil ich für die Grundsicherung ebenso nicht die Voraussetzung der dauerhaften Erwerbsminderung erfülle?

      Das wird mir alles zuviel...

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