Grundsicherung bei Gütertrennung

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    • Grundsicherung bei Gütertrennung

      Hallo+Guten Abend!
      Weil die Altersrente zu gering ist erhalten meine Frau+ich Grundsicherung.
      Wegen der aktuellen Renterhöhung wird meine Frau ab 07/2018 keine Grundsicherung mehr erhalten.
      Aufgrund einer Überzahlung müsste sie ab Juli 2018 für 23 Monate 18,70€ zurückzahlen - bzw. dieser Betrag würde einbehalten.
      Meine Frage dazu:
      Meine Frau bekommt ja ab Juli 2018 keine Grundsicherung mehr - wird dieser Betrag dann bei mir abgezogen?
      Wenn ja, kann man dagegen Widerspruuch einlegen, oder wäre das nur sinnloser Arbeitsaufwand?
      Vielen Dank für alles, was weiterhilft + Gute Wünsche aus Hamburg
      BITTERPILLE
    • Ja, so ist es. Sozialrechtlich irrelevant.

      Aber ich würde da erst mal mal abwarten. Die Überzahlung wird ja verrechnet. Das muß aber auch so vom Rententräger ausgewiesen werden. Hilfsweise dazu dann auch die Nachweise über den Auszahlungsbetrag (z.B. Kontoauszüg, Umsatzübersicht der Bank) einreichen. Und dies wiederum muß bei der Berechnung für den Anspruch auf GS schon berücksichtigt werden.

      Reiche die Sachen/ Unterlagen einfach ein, und dann wird sich der Träger schon positionieren.
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:
    • Hallo+Guten Tag
      vielen, vielen Dank für die schnellen Antworten - so ähnlich hab ich mir das acuch schon gedacht (Bedarfsgemeinschaft).
      Ich hab jetzt erstmal die neuen Unterlagen zur GruSi geschickt, dann wirds ja noch vor dem 1.7.2018 2 neue Bescheide geben.
      Wenn ich was weiß, melde ich mich nochmal.
      Gute Wünsch aus HH
      BITTERPILLE
    • So, hallo, da bin ich wieder,
      ...und etwas schlauer:

      Bescheide über die neue Situation haben wir noch nicht, aber wir wurden "aufgeklärt":
      Von mir könnte das GrundsicherungsAmt keine Überzahlung zurückfordern, die meine Frau erhalten - egal ob Gütertrennung oder sonstwas für ein Güterstand.
      Grund für die Rückforderung war die lange "Berechnungszeit (06.201 bis 03.2018) für den richtigen - niedrigeren - Krankenkassenbeitrag.
      Die Krankenkasse hatte mitgeteilt, dass alle beteiligten Behörden (Rentenversicherung, Grundsicherung, und ....??) angefragt wurden ob Ansprüche bestehen und danach den Rest, ca. 1.100,00 ausbezahlt.
      Danach kamen aber doch noch Grundsicherung: will 430,87, und Rentenversicherung: will 1.523,80.
      Rentenversicherung wurde erfolgreich abgewehrt.
      Die Grundsicherung hat also die alten Bescheide aus 2017 und 2018 aufgehoben und einen neuen Bescheid erlassen, mit folgender Abzugsregelung: 5% vom Regelsatz (= 18,70€ monatlich) werden für 23 Monate vom monatlichen Zahlbetrag abgezogen.

      Jetzt reicht die Zahlung der GruSi nicht mehr aus, und weil von mir die Überzahlung meiner Frau nicht abgezogen werden kann, wird die Stadtkasse im Auftrag der Grundsicherung einen neuen Abzahlungsplan erstellen.

      Reichlich kompliziert, aber so hab ich heute die telefonische Aufklärung der Stadtkasse und des Sachbearbeiters der Grundsicherung verstanden.

      Jetzt erwarten wir mal die Bescheide, dann seh'n mer's schon.

      Für Fragen gerne offen, kann aber manchmal ein paar Tage dauern.

      Gute Wünsche aus HH
      BITTERPILLE

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