EM-Rente nach Versorgungsausgleich möglich??

    • EM-Rente nach Versorgungsausgleich möglich??

      Hallo!
      Eine liebe Freundin von mir ist seit vielen Jahren schwer an ME (siehe me-information.de/), Elektrosensibilität und seit ca. 5 Jahren, an Neuro-Borreliose nach 2 Zeckenstichen erkrankt.

      Nun hat ihr Mann sie nach 20 gemeinsamen Jahren verlassen und die Scheidung eingereicht.
      Infolge ihrer Erkrankungen war sie natürlich nicht berufsfähig und hat keine eigenen Anwartschaften für eine mögliche EM-Rente angesammelt.

      Verstehe ich nun diese Seite ( deutsche-rentenversicherung.de…werbsminderungsrente.html ) richtig, das im Zuge des Versorgungsausgleichs, durch den stets arbeitenden (Uni-Prof) Noch-Ehemann, nun doch die Möglichkeit nach Beendigung des Scheidungsverfahrens, eine EM-Rente möglich wäre?

      Hat jemand sonst noch Tipps?

      Durch den Verlust des "Versorgers" hat meine Freundin grosse Existenzängste, weil im Zusammenhang mit ihren Erkrankungen vieles sehr teuer und aus eigener Tasche zu bezahlen war, und das eigene Vermögen nun langsam sich dem Ende neigt.

      Vielen Dank an Alle und schönen Herrentag, heute :)

      P.S.: Ganz dumme Frage, vielleicht : Kann ein Familienrechts-Anwalt mit der Beantragung eines SBA's und einer Pflegestufe beauftragt werden, oder sollte man das eher wem anders sinnmachend, überlassen?

      little

      P.S.: Bevor ihr mich rügt, das häte ins Familienrecht-Forum gehört, das Captcha ist schon ne Weile down (versuchs seit heute morgen!) und so scheitere ich mit einer Anmeldung dort, welche erforderlich ist, um dort schreiben zu können :(
    • unterhalt.net/ehegattenunterhalt.html

      Auf jeden Fall dard und wiird der Noch- Ehemann zahlen und zwar gut. Nenn t man Trennungsunterhalt bzw. Geschiedenenunterhalt.

      U.U. muß man das beantrage und/oder Einklagen. Was man aber auch klären sollte, in wie weit Betreunung beantragt wird. Das kann auch ein Freund bzw. Familienangehöriger sein. Das ist erst mal wichtig. Geht über das Amtsgericht.

      Kann man auch über eine Sozialbetreuungsbehörde machen oder auch eine Soziale Einrichtung.

      Pflegegradantrag stellen, auch das geht. Das kann aber auch der Antragsteller selbst unterschreiben und einreichen (lassen).
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:
    • Neu

      little schrieb:

      Verstehe ich nun diese Seite ( deutsche-rentenversicherung.de…werbsminderungsrente.html ) richtig, das im Zuge des Versorgungsausgleichs, durch den stets arbeitenden (Uni-Prof) Noch-Ehemann, nun doch die Möglichkeit nach Beendigung des Scheidungsverfahrens, eine EM-Rente möglich wäre?
      Der Versorgungsausgleich zählt zwar mit zur Erfüllung der allgemeinen Wartezeit, allerdings scheitert es nach wie vor an diesem Punkt:

      • In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen mindestens drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit vorliegen (besondere versicherungsrechtliche Voraussetzung).
      Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)

      Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: sozialhilfe24.de/forum/thread/…zung-des-forums-hinweise/
    • Neu

      Ich würde wie folgt vorgehen:

      Anwalt aufsuchen wegen Unterhaltszahlungen. Klärung der Krankenversicherung. Wenn der Ehemann in einer gesetzlichen Krankenkasse ist, Scheidung (erst dann wird Versorgungsausgleich durchgeführt) nicht von sich aus beantragen wegen der damit verbundenen Familienversicherung. Bei einer Scheidung ist eine freiwillige Krankenversicherung notwendig, die kostenpflichtig ist.

      Bei der zuständigen Pflegekasse kann ein formloser Antrag gestellt werden. Das Ausfüllen des Antrages auf Schwerbehinderung dürfte auch alleine möglich sein. Die Anträge finden sich im Internet oder der zuständigen Stelle. Behilflich sind hierbei auch die Behindertenbeauftragten etc. Mit beidem würde ich nicht unbedingt den Rechtsanwalt beauftragen.

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