Freund erhält Grundsicherung ...

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    • Freund erhält Grundsicherung ...

      Meine Frage, habe schon versucht mich ein wenig schlau zu machen ...aber jeder sagt einem was anderes ... Manche sagen ich müsse komplett für alles aufkommen, und er erhielte kein Geld mehr.
      Ich erhalte einen Monatsnettolohn von 1080 (da Unterhaltszahlungen fürs Kind), Mein Freund Grundsicherung und Rente von 60 Euro (im Monat) ... er wird nie mehr arbeiten können...
      Um doppelte Wohnungskosten zu vermeiden stand jetzt die Überlegung an, ggfs. zusammenzuziehen ... ?(
      Wenn wir nun gemeinsam in seine Wohnung ziehen, wird ihm dann die Grundsicherung gekürzt werden ?
    • Wenn ihr nicht nur zufällig in der gleichen Wohnung wohnt sonder eben auch zusammen lebt und haushaltet müsst ihr füreinander aufkommen. D.h. dein Einkommen wird in die Berechnung mit einbezogen. Es wird dann der gemeinsame Bedarf also pro Partner 374 € , Bedarf für das Kind je nach Alter, plus Kosten der Wohnung und eventuelle Mehrbedarfe genommen und davon wird das bereinigte Einkommen abgezogen.

      Bei~1080 € Netto wären das etwa 800-860 €, je nach Aufwand zur Arbeit zukommen. Unterhaltszahlungen werden allerdings nicht bereinigt, das gibts nur für Arbeitsverdienst. Dazu kommt die Rente, Kindergeld und sonstige Einkünfte. Es ist stark davon auszugehen dass du bei diesem Einkommen was angerechnet werden würde wenn ihr zusammenzieht. Es bleibt mit Sicherheit noch Grundsicherung übrig aber genau berechnen kann man das nur mit allen Zahlen.
    • Danke für Eure Antworten erst einmal :)

      Ich gehe Vollzeit arbeiten, bin aber bis auf den Selbstbehalt (das Kind wohnt beim anderen Elternteil) runtertituliert, das heißt diese Zahlungen erfolgen monatlich direkt vom Lohn aus ... ich selber erhalte von meinem Lohn tatsächlich nur 1080 Euro ... mir wurde mitgeteilt das der somit tatsächlich titulierte und auch jeden Monat gezahlte Betrag anrechnungsfrei seien, da ich sonst selber ins ALG II rutsche ...
      Davon trage ich alles, Kosten zur Arbeit zu kommen, also Auto (Arbeitsweg einfache Strecke 29km ... und nein es besteht bei meinen Arbeitszeiten keine Möglichkeiten das öffentliche Netz zu nutzen ...) Miete und Nebenkosten, Versicherungen ... Telefon ... und Essen und Trinken (für mehr langt das Geld auch nicht, da ich auch noch regelmäßig 14 tägig zum Umgang zum Kind fahre (300km einfache Strecke)
      Ein Freund von mir erhält Grundsicherung abzüglich 60 Euro Rente (er ist erwerbsunfähig) und KDU, er hat im Gegensatz zu mir aber eine näher gelegene Wohnung zu meiner Arbeitsstelle (10km weniger ) und mehr Platz als ein 16qm-Zimmer, welches ich jetzt nutze ...
      Und nein wir sind kein Paar ...
      Überlegung war schlichtweg: Mir gehts nur darum, daß ihm keinerlei Nachteile entstehen weil er mich bei sich aufnimmt ... damit ich 10km weniger Arbeitsstrecke habe und auch bissel mehr Platz als 16qm ...

      manchmal ist alles nicht so einfach :(
    • Die Frege ist jetzt die, ist das dauerhaft geplant ??

      Das Problem ist tatsächlich sein Leistungsbezug. Denn, auch wenn ihr keine BG seid, zumindest aber (wenn dauerhaft) eine WG. Wie gesagt, es geht nicht um drei, vier Nächte im Jahr. Besuche sind legitim.

      Wollt ihr aber dauerhaft zusammenziehen, ist es überlegenswert, die entferntere Wohnung aufzugeben oder unterzuvermieten (wenn das durch den Vermieter erlaubt ist).

      Sein Mietanteil wird geringer. Du müßtest dafür aufkommen. Sollte dein Zuzug dort dauerhaft sein, müßte er es der Sozialbehörde melden. Wie gesagt, bei dauerhafter Aufnahme.

      Wäre er nicht im Leistungsbezug, wäre es tatsächlich kein Problem. Dann würde dein Vorschlag finanziell Sinn machen. Es käme aber auch darauf an, wie lange du bei deinem jetzigen Arbeitplatz beschäftigt bleibst.
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

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