geschenkter Urlaubstag = Entlassungsentschädigung ?

  • Hallo, mir ist etwas seltsames passiert: mein Arbeitgeber hat mir ordentlich gekündigt – und zwar zum Kündigungstermin plus ein paar Tage.


    Nun frage ich mich, ob das von der BA als „Abfindung, Entschädigung oder ähnliche Leistung" (§ 158 SGB 3) gewertet werden könnte bzw. ob das nach Ärger riecht?

  • Kann ja sein, daß noch Überstunden abgegolten werden dadurch, daß eben die Kündigung ein paar Tage später wirksam wird. Denn das bedeutet ja noch Geld.

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  • Die Situation im Detail: bei mir wären Überstunden, Resturlaub aus dem letzten Jahr und Urlaubsanspruch aus diesem Jahr erst zwei Tage nach dem rechnerischen Kündigungstermin aufgebraucht.


    Mein Arbeitgeber hat mir zum rechnerischen Kündigungstermin plus drei Tage gekündigt. Dem Kündigungsschreiben lag eine handschriftliche Mitteilung bei, wonach ich bis Vertragsende nicht mehr am Arbeitsplatz erscheinen muß und er mir einen Urlaubstag schenkt.

  • Naja, das war mir schon klar, daß es in diese Richtung geht. Damit beginnt die Arbeitslosigkeit und damit der Anspruch auf ALG I erst am vierten Tag nach dem eigentlichen rechnerischen Kündigungstermin. Beispiel: wäre zum 31.03. die ordentliche Kündigung drin, wirkt sie sich, da de facto zum 03.04. gekündigt, erst ab 04.04. aus. Nur schuldet der AG bis einschl. 03.04. auch den Lohn.


    ALG I gibt es ab 04.04.

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  • Korrekt, der AG schuldet den regulären Lohn bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses.


    Ich schätze mal, dass hierin die Antwort auf meine Frage steckt:


    geschenkter Urlaubstag = normaler Arbeitslohn = keine Entlassungsentschädigung !?!