Ist man ausreichend versorgt, wenn man im "Hartz-IV" Bezug ist? In der Politik wird nun darüber diskutiert.

    • Ist man ausreichend versorgt, wenn man im "Hartz-IV" Bezug ist? In der Politik wird nun darüber diskutiert.

      web.de/magazine/politik/aeusse…-hartz-iv-reform-32864656
      web.de/magazine/politik/jens-s…v-heftige-kritik-32862926


      Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn hat noch bevor die neue Regierung ihre Arbeit aufnimmt für erste Unstimmigkeiten in der Koalition gesorgt. Seine Äußerung, mit Hartz IV habe "jeder das, was er zum Leben braucht", stößt auf Kritik der SPD. Die Grünen fordern gleich eine Hartz-IV-Reform. Und selbst der Bundespräsident mischt sich in die Debatte ein.
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    • Du möchtest eine echte Diskussion, ob ALG 2 ausreichend ist? Manche leben schon seit Jahren davon, davor ggf. von Sozialhilfe. Sie leben noch, sind nicht verhungert, großteils auch nicht obdachlos. Offensichtlich kann man davon leben, oder?
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
    • Meine persönliche Meinung ist die:

      Jawohl, in der Summe kann man davon leben. Miete gesponsert und ein "Handgeld", das geht schon. In sofern sehe ich die Kritik an Jens Spahn als politische Polemik. Gefördert und gefordert vom linken Spektrum des politischen Lagers. Ähnlich, wie bei den Sanktionen. Man sieht also, wo die Polemik herhommt.

      Natürlich sollte man keine gesteigerten Ansprüche haben. Und auch Altschulden werden nicht bedient. Aber dafür gäbe es ja das Insolvenzrecht.

      Der Zweck im SGB II (und auch SGB XII) ist aber, und das vergessen Viele, eine Grundsicherung.
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    • In Ergänzung will ich aber auch nicht verhehlen, daß nicht Wenige anderer Meinung sind. Beispielsweise wurde eine Internetpetition mit dem Titel "Herr Spahn, leben Sie für einen Monat vom HartzIV-Grundregelsatz!" gestartet. Das verlinke ich aber mal nicht.

      Also, diskutieren kann man schon darüber.
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    • Die Sendung war interessant, aber bei weitem nicht produktiv genug. Richtig Klartext hat niemand geredet oder reden dürfen.
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
    • Hi,

      diese Diskussionen scheinen mir ziemlich oberflächlich.
      Armut liegt qua Definition immer in der Gruppe vor, die den unteren Rand der Einkommens- und Vermögensverteilung bildet. Sie ist demnach in den meisten Gesellschaften geradezu unvermeidlich.
      Anders nur, für die noch an sozialistische Utopien glauben, obwohl sie oft genug widerlegt wurden oder in Venezuela oder Nord-Korea noch immer widerlegt werden.

      Daher kann es nur um die Verteilung von Einkommen mit dem Ziel gehen, dass die Schere zwischen viel und wenig geringer wird. Ein höherer Regelsatz ist dann nur eine Korrektur der Symptome, wenn dieser mal wieder mit höherer Steuer- und Abgabenlast für die den Mittelstand verbunden sein wird.
      SGB II Bezieher sind keineswegs die Einzigen, die unter mangelnder Verteilungsgerechtigkeit leiden!
    • Ja, wenn man den ein bisschen wirtschaften kann.

      Nur will diese Realität meist keiner hören.
      Da badet man sich lieber in Erkenntnissen das man mind. 300 Euro im Monat für Menschenwürdige Lebensmittel braucht.
      Kommst du da mit an, das du für 6 Pers. nur Lebensmittel, mit bisschen mehr als den doppelten auskommst
      wird dir gleich Hetze unterstellt.

      Ich glaube auch nicht das alleinig eine Anhebung vom Mindestlohn das arbeiten interessanter macht.
      Gerade Alleinerziehende oder kinderreiche Familien mit keiner guten Ausbildung, würden es samt Mindestlohn nicht
      auf ein Level schaffen das sie mit Arbeit soviel mehr verdienen das es interessant wird.

      Außerdem immer die Mär von den vielen Arbeitslosen, ich habe hier 2 Firmen die bereits Prämien an Mitarbeiter zahlen wenn sie neue Mitarbeiter anwerben
      (ne keine Drückerkolonnen - gut da stehende Mittelständische Firmen, eine sogar Industrie auf der Suche nach Facharbeitern)
      Davon abgesehen kenne ich im Umfeld keine Fa die nicht händeringend Mitarbeiter sucht.
      Aber es sind sich auch alle einig, entweder man hat einen Job......und wenn nicht - hat das meist seine Gründe.

      Alles hat aber 2 Seiten.
      Es gibt sicher so einige Menschen im ALGII die damit nicht rumkommen - aus welchen Grunden jetzt auch immer.
      Ein höherer Mindestlohn nicht an allen spurlos vorbeiginge
      und es Regionen gibt wo eher die Job ein Mangel sind, anstatt der Arbeitnehmer.

      Es wird nie ein System geben das allen gerecht wird.
      Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
      und der Anfang der Unzufriedenheit.
    • Dafür kann man ja aufstocken.

      Damit sich arbeiten "lohnt", könne man ja z.B. die Anrechnung strecken. 40% statt 20% des Erwerbseinkommens sind anrechnungsfrei. Bei gerademal nur 20% ist klar, daß die Versuchung groß ist, in die Schwarzarbeit zu wechseln.

      Wichtig ist dabei das Lohnabstandsgebot. Wer arbeiten geht, muß deutlich mehr Finanzen haben als solche, die es nicht tun.
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    • Spejbl, 20% des Bruttos ist anrechnungsfrei. Das ist bezogen aufs Netto schon deutlich mehr.

      Bei 1000 Euro netto hast Du einen Freibetrag von 280 Euro. Bezogen auf ca. 800 Euro netto sind 35% des Nettos anrechnungsfrei!

      Ich finde, die Freibeträge sind so wie sie jetzt geregelt sind in Ordnung.

      Jeder Leistungsbezieher muss seine Arbeitskraft verwenden, um die Hilfebedürftigkeit zu mindern oder zu überwinden. Dass es überhaupt Freibeträge gibt, ist schon ein Entgegenkommen.
    • Stimmt schon. Aber, daß es sich um ein "Entgegenkommen" handelt, naja, da kann man sich streiten. Ich vertrete schon die Ansicht, daß, wer arbeiten geht, was davon haben soll. Das würde bei einer 1:1 Anrechnung nicht der Fall sein.

      Und der Schwarzmarkt ist schon einer der erfolgreichen Wirtschaftssektoren.
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    • faz.net/aktuell/politik/inland…erin-bereit-15501502.html

      "Gesundheitsminister Jens Spahn will sich mit der Initiatorin einer Online-Petition gegen ihn treffen. Das teilte die Hartz IV-Bezieherin Sandra S. aus Karlsruhe am Wochenende mit. Sie hatte Spahn am vergangenen Montag dazu aufgefordert, einen Monat lang vom Hartz IV Grundregelsatz von 416 Euro zu leben. Spahn hatte zuvor mit seiner Aussage Diskussionen ausgelöst, Hartz IV bedeute nicht Armut. ... "

      So muß Politik! Das wäre nicht schlecht. Das wäre mal ein Beispiel, wo ein Politiker sich stellt und zu dem steht, was er sagt.

      Wäre man in der Politik generell so transparent, bräuchte es keine AfD.
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    • Birgit63 schrieb:

      Da ich oft genug im Forum lese, dass Hartz IV-Empfänger oft die Menschen nieder machen, die für den Mindestlohn arbeiten gehen, gehe ich davon aus, dass Hartz IV ausreichend ist. Ansonsten würden wesentlich mehr Menschen für den Mindestlohn arbeiten gehen.
      Für manch zugereisten schon.

      Bundesagentur deckt auf, wie Hartz-IV-Banden die deutschen Steuerkassen plündern

      focus.de/finanzen/news/kampf-g…pluendern_id_8640004.html

      Da sollte die Politik und die Justiz mal was machen.
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