Darf ich mein Hartz4 Geld auf fremdes Konto überweisen lassen?

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    • Darf ich mein Hartz4 Geld auf fremdes Konto überweisen lassen?

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      Hallo,

      ich hab ein riesen Problem und hoffe,das einer von euch mir weiterhelfen kann.
      Und zwar hab ich vor,mein ALG2 Geld auf das Konto einer guten Freundin überweisen zu lassen,weil ich spielsüchtig bin ,und sie dann das Geld für ein paar Monate für mich verwaltet bis ich wieder auf den grünen Zweig bin.Das heisst,ich müsste dem Jobcenter natürlich mitteilen,das ich mein Geld auf ein anderes Konto gehen lassen möchte.
      Ich habe allerdings ein eigenes Konto.
      Ist das legal oder werden mir eventuell komische Fragen seitens des Jobcenters gestellt?Muss ich das vielleicht begründen?


      Soo und nun hoffe ich auf hilfreiche Antworten

      Vielen Dank schon einmal im voraus!!

      Tanja
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      Finger weg.

      Deine gute Freundin könnte Ärger mit ihrer Bank bekommen, die könnte "Geldwäsche" vermuten, weil sie Gelder für Dritte entgegennimmt. Muss nicht, könnte.
      Dein Jobcenter könnte Ärger bekommen, wenn es das Geld noch einmal auszahlen muss, es hat nämlich nicht mit schuldbefreiender Wirkung gezahlt, Du sollst das Geld bekommen und nicht Deine Freundin.
      Und Du könntest Ärger bekommen, wenn Deine Freundin bewusst oder unbewusst unterlässt, Dir alles Geld weiterzugeben. Muss nicht, könnte.
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      Ich finde es ist sehr vernünftig von Dir, dass Du selber einsiehst, spielsüchtig zu sein und deswegen nach Lösungen suchst.

      Wie meine Vorredner schon, halte ich es für eine schlechte Idee, wenn Du das JC bittest, das Geld direkt an deine Bekannte zu zahlen.

      Vorschlag von mir: Vereinbart doch einfach, dass Ihr Euch am Zahltag am Bankautomaten trefft, heb alles ab, was abgehoben werden kann (Lastschrifteinzüge beachten), gib Ihr das Geld und deine EC-Karte.

      Dann sind zumindest die meisten Problematiken, die bisher geschildert worden (Geldwäsche, befreiende Wirkung, auf eigene Rechnung) beseitigt und es ist sichergestellt, dass Du das Geld nicht verzockst.
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      Ja, auch eine Suchttherapie kommt in Frage. Das gibtes auch für Spielsucht.

      Gibt es eigentlich in jeder (grösseren) Stadt. Ob als diakonische Einrichtung, auch im Krankenhaus oder Klinik etc.
      Eine Beratungsstelle aufsuchen. Da du das Problem erkannt hat, ist der nächste Schritt nun, an die Lösung dessen haranzugehen.

      Und da gibt es Hilfe.

      google.de/search?q=Spielsucht+…ei=tQGEWqq4DrHL8gekg574Dg
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:
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      Weder Geldwäsche noch "nicht schuldbefreiend" sind das Problem. § 42 Abs. 3 SGB II bestimmt nur, dass das Geld auf das im Antrag aufgeführte Konto zu überweisen ist. Da steht nicht, dass es ein Konto des Antragstellers sein muss. Die Behörde zahlt also auch schuldbefreiend an die/den TE aus.

      Das Problem könnte vielmehr darin liegen, dass nur die Freundin Bankvollmacht hat und im Fall der Fälle (Streitigkeiten, eigene Krankheit, Pfändung etc.) nicht in der Lage ist, das dem/der TE zustehende Geld auszuzahlen. Falls die Freundin ebenfalls ALG 2 bezieht, könnte es bei ihrer eigenen Antragstellung zu unangenehmen Nachfragen kommen usw.

      Wahrscheinlich kann eine professionelle Suchtberatung da bessere Wege aufzeigen.
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.