Alg 2 Anspruch nach Exmatrikulationsbescheinigung

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      Hallo liebe Forenmitglieder,

      ich lebe in einer Bedarfsgemeinschaft mit meiner Ehepartnerin und unseren zwei Kleinkindern (Ehepartnerin und beide Kinder erhalten das ALG 2). Als Student hat mein keinen Anspruch auf das Alg 2, da man dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht, daher sollte der Student Bafög zu beantragen. Allerdings habe ich keinen Anspruch auf das Bafög und den negativen Bafögbescheid habe ich im April 2017 an das Jobcenter gesendet. Ende Januar 2018 habe ich meine letzte schriftliche Prüfung abgelegt. Ich werde Mitte Februar 2018 die Exmatrikulationsbeschinigung erhalten. Besteht die Möglichkeit das ALG 2 im März 2018 wenn ich dem Jobcenter meine Exmatrikualtionsbescheinigung noch im Februar 2018 ? Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.


      Viele Grüße

      Benjamin
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      Wenn du kein Student mehr bist, besteht grundsätzlich auch kein Ausschluss mehr vom ALG2.
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
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      Hallo Turtle1972,

      danke für die Antwort. Besteht bei mir die Möglichkeit, dass mich das Jobcenter in 1-Euro-Jobs steckt, obwohl ich Bewerbungen schreibe? Als Arbeitssuchender muss man jeden Monat eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen schreiben und diese an das Jobcenter senden. Bestimmt die Anzahl der Sachbearbeiter? Muss ich sonst noch auf etwas achten?


      Viele Grüße

      Benjamin.
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      Na ja, die Möglichkeit besteht, wäre m. E. n. aber nicht das probate Mittel. Er ist ja direkt nach dem Studium eigentlich ein marktnaher Kunde. Arbeitsgelegenheiten sollten für solche Kunden sein, die erstmal fit für die Anforderungen des Arbeitsmarktes gemacht werden müssen.
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
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      Man kann viel lesen. Stand da auch, warum man das nicht soll?

      Gut also, dass Du hier nachfragst.

      Nein, die Zahlung des ALG II ist nicht abhängig davon, ob Du eine Eingliederungsvereinbarung unterschreibst. Das Jobcenter wird Dir im Fall einer Weigerung allerdings die gleichen Aufgaben und Pflichten durch einen Verwaltungsakt, also einen Bescheid, auferlegen. Davon hast Du also nichts, weil Du Deinen Einfluss auf die Inhalte verlierst.
      Du solltest also ganz in Ruhe beim Jobcenter Deine Vorstellungen von der Eingliederung in Arbeit darstellen und dabei Deine Unterstützungswünsche ganz konkret äußern. Dann wird das Jobcenter sich damit auseinandersetzen müssen und im Gegenzug deren Vorstellungen deutlich machen (die stehen übrigens auch schon im Gesetz).
      Aus all dem entwickelt man im vernünftigen Gespräch ein Geben und Nehmen. Und ja, mit guten Sachbearbeitern und mit seriösen eigenen Vorschlägen geht sowas. Mit Fundamentalopposition nicht.

      Darf ich aber mal was anderes fragen:
      Du wirst ein Studium absolviert haben. Erfolgreich, lese ich aus Deinem ersten Post.
      Wieso gehst Du davon aus, Dich nicht aus der daraus sich ergebenden Arbeitsstelle ernähren zu können? Stimmt was nicht mit dem Studienfach? Hast Du noch keine Netzwerke zu Arbeitgebern gebildet? Praktika gemacht, Kontakte geknüpft?
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      Hallo pAp,

      danke für die Antwort. Ich habe ein MINT Fach studiert und werde es in mit einem zweier Schnitt beenden. Ich und meine Familie (Bedarfsgemeinschaft) möchten so schnell wie möglich raus aus dem ALG II. Allerdings dauert es im optimalen Fall laut meiner Erfahrung (Ich war Werkstudent für einige Jahre) ca. eins bis maximal zwei Monate bis ich eine Arbeitsstelle finde. Die Personalabteilungen der Firmen antworten erst ca nach 2 - 4 Wochen und dann kommt erst ein Vorstellungsgespräch zustanden. Für diesen Zeitraum also den 1 - 2 Monaten, wo ich mich auf Arbeitssuche mache, würde ich das ALG II benötigen.