Mutter Basiselterngeld + Vater Elterngeld Teilzeit und Firmenwagen

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    • Mutter Basiselterngeld + Vater Elterngeld Teilzeit und Firmenwagen

      Hallo zusammen,

      folgende Konstellation:
      Geburt des Kindes: 06.01.2018 (erstes Kind)
      Meine Frau war davor nicht Berufstätig und würde weiterhin zu Hause bleiben und sich um das Kind kümmern.
      Davon abgesehen möchten wir relativ zeitnah weitere Kinder.
      Ich war und bin Berufstätig. Bekomme ein Gehalt und fahre einen Firmenwagen mit Privatnutzung 1% Regelung.
      Vom 28.04.2018 - 21.05.2018 und vom 18.08.2018 bis 09.09.2018 habe ich Urlaub. Vor allem den Sommerurlaub könnte ich aber ggf. verschieben falls es aus irgendwelchen Gründen Sinn machen würde.....
      Bisher haben wir vom Staat noch nichts in Anspruch genommen.

      Unsere Überlegung:
      Meine Frau würde das Basiselterngeld für die Lebensmonate 1-11 beziehen.
      Ich würde 6 Monate Elternteilzeit in Anspruch nehmen und statt 40std/Woche nur 30std/Woche arbeiten.
      Da meine Frau wie geschrieben ganz zu Hause ist, bin ich relativ flexibel wann, wie und ob ich überhaupt in Teilzeit gehe.
      Ich würde durchgehend z.B. ab März oder April für 6 Monate in Teilzeit gehen aber da Urlaub dazwischen ist, sehe ich es nicht als sinnvoll an in diesem Zeitraum Teilzeit anzumelden bzw. Elterngeld Plus zu beziehen weil dann das Urlaubsgeld kleiner ausfallen würde wenn ich das richtig verstanden habe oder das Elterngeld Plus kleiner ausfallen würde.
      Daher geht die Überlegung hin, Lebensmonat 3, 6, 7, 9, 10, 11 Elterngeld Plus zu beantragen (deckt sich fast mit den Kalendermonaten) und die Monate in denen ich Urlaub habe die restlichen Tage ganz normal zu arbeiten.
      Ich weiß das ich es normalerweise 7 Wochen vorher anmelden muss aber der Arbeitgeber wird es auch mitmachen wenn ich es erst jetzt 5,6 Wochen vorher mitteile.
      Schriftliche Bestätigung würde ich mir aber dennoch einholen.

      Fragen die sich uns stellen und wo ich/wir nicht wirklich durchblicken:
      1. Kann/Soll ich dem Arbeitgeber gegenüber mitteilen das ich z.B. vom 6.3. bis 6.4., 6.6. bis 6.8. und 6.9. bis 6.11. in Teilzeit gehen möchte ? Damit sich das mit den Lebensmonaten und dem Elterngeld Plus deckt.
      2. Wie ist es dann aber Abrechnungstechnisch im Bezug auf Gehalt da dieser ja nach Kalendermonat abgerechnet bzw. gezahlt wird. Ich wäre ja nicht direkt ab 1. sondern ab 6. in Teilzeit und das ggf. ab Mitte einer Woche.
      3. Wie ist es auch folglich im Hinblick auf Berechnung des Elterngeldes ?
      4. Wie ist das mit dem Firmenfahrzeug ? Für die letzten 12 Monate gebe ich die Bruttogehälter (inkl. Überstunden) + den Geldwertenvorteil (ca. 400€ oder so), den ich in Form vom Firmenfahrzeug bekomme an oder ? Soll ich mir für die letzten 12 Monate am besten eine Bescheinigung vom Arbeitgeber ausstellen lassen ?
      5. Als voraussichtlichen Gehalt gebe ich dann für die 30std. das Grundgehalt + Firmenfahrzeug an oder ? Die Angabe für die Kalendermonate oder Lebensmonate ?

      Allgemein wäre ich für Tipps und Empfehlungen sehr dankbar.
    • Nein, der Elterngeldbezug kann nicht unterbrochen werden. Sechs Monate Elterngeld beziehen, anschließend sechs Monate in Vollzeit arbeiten und danach wieder sechs Monate Elterngeld genießen - das geht nicht.

      Weitere Infos zur Aufteilung der Elterngeldbezüge findest du hier:

      Artikel: Wissenswertes zum Elterngeld
      Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
      und der Anfang der Unzufriedenheit.
    • Sofern der Arbeitgeber das alles mitmacht, sehe ich keine Probleme.

      zu 1.
      Beim Bezug von Elterngeld gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Aufteilung auf die Lebensmonate. Lediglich ab dem 15. Lebensmonat muss Elterngeld durchgehend bezogen werden, wobei sich die Eltern diese Zeit auch untereinander aufteilen können. Das spielt aber hier keine Rolle, weil Elterngeld nur bis zum 11. Monat beantragt werden soll.

      Auch die Elternzeit kann in der geplanten Form genommen werden. Eine Zustimmung des Arbeitgebers wäre erst bei einer Aufteilung in mehr als 3 Zeitabschnitte erforderlich.
      Die Elternzeit wäre damit für die ersten 2 Jahre verbindlich festgelegt. Eine Änderung oder eine weitere Elternzeit auch über das 2 Jahr hinaus ist dann nur noch mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich.
      Die Elternzeit muss mindestens 7 Wochen vor Beginn schriftlich verlangt werden.

      Die Teilzeit muss beantragt werden. Den Antrag kann der Arbeitgeber aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen. Grundsätzlich kann während der Elternzeit nur zweimal eine Verringerung der Arbeitszeit / eine Teilzeit beansprucht werden. Daher könnte auch eine dreimalige Teilzeittätigkeit abgelehnt werden.

      zu 2.
      Das ist Sache der Arbeitgebers.

      zu 3.
      Im günstigsten Fall weisen die Verdienstbescheinigungen die unterschiedlichen Zeiträume getrennt aus.

      zu 4.
      Die steuerpflichtigen Einkünfte für das Firmenfahrzeug sind in den Verdienstabrechnungen aufgeführt. Der Elterngeldberechnung werden ausschließlich die monatlichen Abrechnungen zu Grunde gelegt.

      zu 5.
      Richtig, das voraussichtliche steuerpflichtige monatliche Brutto für die Lebensmonate.

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