Voraussetzungen Bedarfsgemeinschaft

    • Voraussetzungen Bedarfsgemeinschaft

      Hallo,

      ich lebe zusammen mit meinem U25-jährigen Sohn in einer Wohnung.
      Er ist (laut Gutachten) seit mittlerweile über einem Jahr erwerbsunfähig, bezieht aber weiterhin Sozialgeld und wurde auch nicht aufgefordert, einen Sozialhilfeantrag zu stellen.
      Ich selbst (nicht hilfebedürftig) kann durch Witwen- und Betriebsrente meinen Bedarf decken.
      Wir werden weiterhin als BG behandelt, obwohl die Voraussetzungen hierfür meines Erachtens nicht vorliegen.

      Sind wir überhaupt eine Bedarfsgemeinschaft?

      Viele Grüße

      Shannon
    • pAp schrieb:

      Die Voraussetzungen des § 7 SGB II liegen vor, ja, Ihr seid eine BG.
      Das bliebe auch so, wenn er Leistungen des SGB XII ("Sozialhilfe") bekäme.

      Warum fragst Du das so?
      Absatz 1 Nr. 2 des § 7 SGB II setzt aber die Erwerbsfähigkeit des Leistungsempfängers voraus, die ist hier ja nicht gegeben.
      Ich bin nicht leistungsberechtigt und frage mich, ob mein Sohn nicht sogar Kindergeld- und Wohngeldanspruch als Erwerbsunfähiger hat und somit aus dem Bezug ausscheiden könnte.
    • Das mit dem Kindergeld kann man ja abklären. Wenn die Krankheit/Behinderung vor dem 25. LJ eingetreten ist, ist Kindergeld möglich. Außerdem sollte auch abgeklärt werden, was der junge Mann überhaupt noch machen kann. Reha-Ausbildung, Werkstatt für behinderte Menschen etc. Würde er in eine WfbM eingegliedert, würde er nach neuer Rechtslage wohl ins SGB XII fallen.

      Was hattet ihr denn für seine Zukunft geplant?!
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
    • Weil Du schreibst, dass Du Witwenrente beziehst.
      Evtl. hat der Sohn dann auch Anspruch auf Halbwaisenrente zumindest bis zur Vollendung des 27.Lebensjahres

      § 48 Abs. 4 Nr. 2 d SGB VI

      (4) Der Anspruch auf Halb- oder Vollwaisenrente besteht längstens


      2.bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, wenn die Waise


      d)wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten.
    • Guten Abend zusammen,

      also, mein Ehemann starb vor Kurzem vor unseren Augen, diese Geschichte hat meinen Sohn natürlich weit zurück geschmissen.
      Er besitzt bisher keinen Schwerbehindertenausweis. Bräuchte man diesen zwingend für die Familienkasse und Rentenversicherung zwecks Kindergeld und Waisenrente?

      Im Moment suchen wir noch nach einem geeigneten Therapieplatz.


      Schönen Abend noch,

      Shannon

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