alternativ leben in Deutschland

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    • alternativ leben in Deutschland

      Hallo,
      erst einmal herzlichen Dank für dieses Forum und denen, die es ermöglichen!


      Ich bin nun 50 Jahre auf der Welt und mit dem deutschen Sozialsystem immer wieder in Kontakt gewesen, doch jetzt habe ich ein wenig geerbt und beziehe deswegen seit 9 Monaten keine staatliche Unterstützung.
      nicht zum Amt zu müssen, hilft mir meine traumatisierte Persönlichkeit zu heilen.
      Ich möchte gesund werden dürfen und überlege, wie ich es schaffe ohne staatliche "Unterdrückung" auszukommen! Wie finde ich nur die Worte, für die Verirrungen unseres Systems, von denen ich z.Zt. verschont werde, solange ich nicht zum Amt muss...mein Freund, bei dem ich mietfrei noch wohne, lacht mich aus: "alles Geisterfahrer, was? " und ich stimme zu! Fahren wir nicht mit System vor die Wand? ?(

      Jetzt habe ich an das Gesundheitsministerium geschrieben mit der Bitte meinen Krankenkassenbeitrag doch an meiner tatsächlichen Bemessungsgrundlage zu bewerten und nicht an einer Zahl, die ich nicht zur Hälfte erreiche? da hoffe ich auf einen halben Beitrag...endlich habe ich ja auch schon die Hälfte meines Lebens hinter mir ..und gehöre zu den Menschen, die IMMER unter allen Umständen auf ihren heiligen von "Gott"(wie immer verstanden) geliehenen Körper aufgepasst haben und lediglich an der Seele unverschuldet zu früh zu heftig erkrankten.
      Beim Arzt bin ich wegen der Medikamente, die bipolaren Menschen zur Ruhigstellung teuer verkauft werden...Zuzahlung auch für Harz Empfänger, jedenfalls bei mir, 80,- pro Jahr, wenn ich denn die ganze Antragstellerei erledigt bekomme haben sollte...irgendwie hab ich trotzdem manchmal noch 5,- Rezeptgebühr gehabt..ach, ma` wird ja auch ganz wuschig von den Antipsychopharmaka...es WAR jedenfalls teuer, mich in diesem kapitalistischen Leistungssystem erst zerstören zu wollen und dann wieder scheinheilig auf meine Kosten reparieren zu wollen...
      Jetzt wert ich billiger nicht teurer: Austherapiert- verstanden! auskonsumiert- Verdruß; nur noch ein paar Zähne, die aber hoffentlich halten, denn mir kommen keine Falschen in den Mund! ausgejugendwahnt, Psychopharmaka nehm ich nur noch in absoluterNOT, alle 3 Monate zum Psychiatercheck- TÜV für alle intensiven Menschen, aber mein letzter Arztbesuch war auch eine teure jahrelang überfällige große Blutuntersuchung, weil ich zu schnell 10 kg verloren hatte...war aber nix- klar, weil jeder erst zum Arzt geht, wenn er zum Arzt gehen kann oder der Krankenwagen kommt...außer du arbeitest und brauchst deinen krankenscheinzusatzurlaub! aber das ist ja normal?

      wie auch immer, ich möchte doch gerne mal wissen, was das Jobcenter für mich an die Krankenkasse gezahlt hat? waren das auch um die 180,-€...ich konnte keine genaue Aussage dazu finden. und vielleicht mag ja jemand einfach so antworten?
      und Allen gute Wünsche, allzeit. ^^
      wünscht wiepke
    • wiepke schrieb:


      Jetzt habe ich an das Gesundheitsministerium geschrieben mit der Bitte meinen Krankenkassenbeitrag doch an meiner tatsächlichen Bemessungsgrundlage zu bewerten
      Als älterer Mensch mit einer psychischen Erkrankung möchtest Du nicht wirklich die tatsächlichen Kosten Deiner Erkrankung tragen müssen.

      Im übrigen gilt bei der Sozialversicherung das Solidarprinzip. Google mal danach.
    • Ich glaube, wiepke meinte das anders. Er/sie stört sich daran, dass die Krankenkasse bei der Beitragsberechnung ein Mindesteinkommen in einer bestimmten Höhe zu Grunde legt und zwar auch dann, wenn es tatsächlich nicht da ist.

      Allerdings wird ein Brief ans Bundesgesundheitsministerium dies nicht ändern... ist halt gesetzlich so geregelt... (§ 240 Abs. 4 SGB V).
    • wiepke schrieb:


      Jetzt wert ich billiger nicht teurer: Austherapiert- verstanden! auskonsumiert- Verdruß; nur noch ein paar Zähne, die aber hoffentlich halten, denn mir kommen keine Falschen in den Mund! ausgejugendwahnt, Psychopharmaka nehm ich nur noch in absoluterNOT, alle 3 Monate zum Psychiatercheck- TÜV für alle intensiven Menschen, aber mein letzter Arztbesuch war auch eine teure jahrelang überfällige große Blutuntersuchung, weil ich zu schnell 10 kg verloren hatte...war aber nix- klar, weil jeder erst zum Arzt geht, wenn er zum Arzt gehen kann oder der Krankenwagen kommt...außer du arbeitest und brauchst deinen krankenscheinzusatzurlaub! aber das ist ja normal?
      Hört sich nach Erwerbsminderungs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente an. Was sagt der Behandelnde Arzt dazu?. Dann wäre ein Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung dran.
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:
    • Spejbl schrieb:

      wiepke schrieb:

      Jetzt wert ich billiger nicht teurer: Austherapiert- verstanden! auskonsumiert- Verdruß; nur noch ein paar Zähne, die aber hoffentlich halten, denn mir kommen keine Falschen in den Mund! ausgejugendwahnt, Psychopharmaka nehm ich nur noch in absoluterNOT, alle 3 Monate zum Psychiatercheck- TÜV für alle intensiven Menschen, aber mein letzter Arztbesuch war auch eine teure jahrelang überfällige große Blutuntersuchung, weil ich zu schnell 10 kg verloren hatte...war aber nix- klar, weil jeder erst zum Arzt geht, wenn er zum Arzt gehen kann oder der Krankenwagen kommt...außer du arbeitest und brauchst deinen krankenscheinzusatzurlaub! aber das ist ja normal?
      Hört sich nach Erwerbsminderungs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente an. Was sagt der Behandelnde Arzt dazu?. Dann wäre ein Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung dran.
      Nach der Gesamtfallschilderung würde ich mal pauschal sagen, Wartezeit nicht erfüllt also wenn dann eher Grundsicherung. Wenn die TE allerdings schon mit der AlG2 Bürokratie nicht zurecht kommt, dann viel Spaß bei der DRV.
      Ich würde an Stelle der TE versuchen eine künstlerische Karriere anzustreben. Als Buchautor lässt sich inzwischen recht einfach zum Beispiel bei Amazon veröffentlichen und mit einigem Fleiß und ein bissel Talent auch Geld verdienen. Vorteil des Künstlers, er kann in die Künstlersozialkasse (KSK), die den KV Beitrag bezuschusst und dadurch Alters- und Krankenfürsorge zu einem günstigeren Preis anbietet.

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