Wohnung und ALG2 für 23 jährigen

    • Wohnung und ALG2 für 23 jährigen

      Hallo Forum, ich bin neu hier und habe eine Frage.

      Mein Sohn ist 23 und lebt bei seiner Mutter, meiner geschiedenen Frau. Dort lebt auch die Mutter meiner Ex im Nebenhaus.

      Mein Sohn ist geistig eingeschränkt, aber darüber gibt es kein Gutachten oder so. Trotz Fleiß usw. katastrophale Noten....ich denke Schädigung bei der Geburt, oder Autismus usw.

      Er hat eine abgeschlossene Ausbildung als Kinderpfleger. Abschluss bei einer Privatschule. Ich denke er kann nicht in diesem Beruf arbeiten.

      Er ist seit 2,5 Jahren nur zuhause. Seine Mutter sieht ihn immer noch als Pilot, Herzchirurg oder ähnliches. Sie verdient relativ gutes Geld an einer Sprachschule.

      Unser Sohn bekommt keine Leistungen vom Arbeitsamt. Lieber bezahlt die Mutter, die Oma....die sogar die Krankenkasse zahlt....Hauptsache man ist nicht beim Arbeitsamt gemeldet. Denn dann würden ja Vorladungen kommen, Arbeitsangebote usw.

      Und alle Angebote wären nicht gut genug für ihren Sohn....
      Nun möchte mein Sohn eine eigene Wohnung. Und hat auch absolut nichts gegen Arbeit. Man müßte eben nur etwas passendes finden.
      Nun meine Frage. Seine Mutter kann ja eigentlich keinen Auszug verhindern, da er volljährig ist.
      Heute waren wir bei der Hartz 4 stelle. Ein Rechtsanspruch auf eine Wohnung hat man ja erst mit 25.
      Und bevor man auszieht, muß man ja die Genehmigung des Amtes haben. Steht jedenfalls überall. Die Damen sagten mir nun, er soll sich eine Wohnung suchen und dann Hartz 4 beantragen. Haben die wirklich gesagt!
      Problem kann natürlich auch die Wohnungsgenossenschaft sein, da er ja kein Einkommen hat.. Würde ja für ihn Bürgen...und ein paar Monate würde ich auch die Miete übernehmen.
      Er hat ja jetzt eine bedarsgememwinschaft mit seiner Mutter und sie will eben nichts offenlegen usw.
      Bitte gebt mir ein paar Ratschläge. Danke
    • Hallo Tommi999,
      das ist echt ne gute Frage. Eher was für einen Sozialpädagogen.

      Spiele mit ihm doch mal folgende Fälle durch:
      - seine Mutter findet neuen Freund, der ihr andere Interessen nahlegt,
      - seine Mutter kann krankheits/altersbedingt nicht mehr (ewig) für ihn sorgen

      Wenn es auch Dein Kind ist hast Du ja auch Verantwortung für die vergangene und künftige Entwicklung.

      Hilf ihm eine Arbeit gerne zu machen und gerne auf eigenen Beinen zu stehen - das JC ist nur die letzte Lösung.
      MischaR