Einmal-Überweisung, wenn Bank diese einbehält bei überzogenem Konto

    • Vielen Dank Spejbl für deine aufwendige Info. Leider bin ich aber noch nicht klüger, was mein Hauptproblem betrifft.
      Wichtige Frage ist, ob und wie auf einem Geschäftskonto, das noch einige Wochen nach Beendigung der Geschäftsaktivitäten besteht, eine Umsatzsteuerrückzahlung mit den notwendigen Geschäftskosten (Abräumkosten, Restzahlung an alte Lieferanten, Steuerberater etc.) verrechnet werden kann.
      Es kann doch nicht sein, dass die Kosten oberhalb der Steuerrückzahlung nicht berücksichtigt werden sollen. Hier muss doch ein Unterschied sein, ob es sich m private Schulden handelt oder um Geschäftsschulden.
    • heico42 schrieb:

      Es kann doch nicht sein, dass die Kosten oberhalb der Steuerrückzahlung nicht berücksichtigt werden sollen. Hier muss doch ein Unterschied sein, ob es sich m private Schulden handelt oder um Geschäftsschulden.
      Geschäftsschulden sind Geschäftsschulden. Ob Steuerberater, Diverse betriebliche Aufwendungen oder Zahlung an Gläubiger. Wo siehst du Privatschulden???

      Eine Umsatzsteuerrückzahlung sind betriebliche Einnahmen. Sozialrechtlich und bei Gewinnermittlung nach EÜR.
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:
    • Dank nochmals an Spejbl
      Mit anderen Worten und konkret: Wenn die Umsatzsteuerrückzahlung in gleicher Höhe liegt wie die Zahlungen an Geschäftskunden, dann gilt die Umsatzeuerückzahlung nicht als Einkommen (bezüglich Anrechnung ei Hartrz4)?
      Also: 2500 € Rückzahlung und 2600€ Zahlungen an Lieferanten bedeutet keinen Einfluss auf Hartz4 Leistung!?
      Das wäre für mich natürlich eine Beruhigung. Dies wissen aber Steuerberater leider nicht richtig!!
    • Kommt darauf an. Die Umsatzsteuerrückzahlung ist eine Einnahme. Immer. Wenn es sich bei den Rückzahlungen an Lieferanten um Zahlungsausgänge für Rechnungen für Lieferungen von Waren, sprich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen handelt, ja dann sind das gegenzurechnende Ausgaben.

      Aber natürlich nur, wenn damit ausschliesslich Verbindlichkeiten des Gewerbes bedient werden/wurden.

      Im Sozialrecht greift das Zuflussprinzip.

      Aber du hattest ja eigentlich ein ganz anderes Problem: Das Finanzamt zahlt auf dein Bankkonto ein, für welches der Dispo gekündigt wurde. So, da sind die Lieferanten ja bereits ausgezahlt worden. Deshalb der Negativ- Saldo (aus deiner Sicht). Das ist aber ein ganz anderer Sachverhalt.
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    • Von diesem Konto wird es vorerst keine weitere Ausgangszahlung geben. Das wird erst wieder möglich sein, wenn ein Guthaben-Saldo vorliegt.

      Sollten noch unbediente Verbindlichkeiten vorliegen, dann müssen diese vorerst aus einer anderen Quelle bedient werden. Und dann werden sie natürlich ausgaberelevant. Aber eben erst dann (bei wirksamer bzw. entlastender Zahlung).
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    • Genauer gesagt: Alles(Zahlungen im Sept. und Okt. an Gläubiger des Ende August beendeten Geschäftes im Zeitraum also der Hartz4-Bewilligung ab September 17. Umstazsteuerzahlung im Oktober, wo der Dispo noch gegeben war, der im November gekündigt wurde.

      Tut mir leid wegen der komplizierten Situation.
      Danke für den Super-Rat!!!!
    • Da ist das dann relativ einfach: Da ist die USt.- Erstattung uneingeschränkte Einnahme.

      Jetzt ineressehalber mal: Wie geht das JC vor? Werden die nachtrräglichen Einnahmen und Ausgaben noch im Rahmen einer EKS erfasst und sozusagen auch die sechstel-Regelung angewandt oder soll bzw. wird monatlich durchdekliniert?.
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    • Das JC hat die Kontobewegungen noch nicht mitgeteitr bekommen, was in den nächsten Tagen aber erfolgt.
      Mir ist jetzt leider immer noch nicht klar: Kann ich der Steuererstatttung die Kosten gegenüberstellen????
      Soll heissen, dass ich - wie in einer EÜR - Einnahmen und Ausgaben gegenüberstelle? und dann den Saldo in Ansatz bringe? Und nicht nur die Einnahme gilt und die betriebsbedingten Ausgabe im Sept.-Okt. etwa unberücksichtigt bkeiben?
      Sorry für mein schweres Kapieren!
    • Das Gewerbe ist abgemeldet. Was jetzt an irgendwen gezahlt wird, sind Schulden. Könnte als Argument kommen...
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
    • Ja da hilft nur, die Einnahmen und die Ausgaben zu erklären, Alles auf den Tisch zu legen und somit auch Rechnungen mit den Bank-Auszügen einzureichen. Da im ALG II das Zuflussprinzip gilt, sind ja die Rechnungen erst anzusetzten, wenn sie bezahlt wurden.

      Wird die Anrechnung der Ausgaben verweigert, bleibt natürlich der Rechtsweg offen (Widerspruch, Klage & co.). Aber die Erstattung ist anzuzeigen. Immer. Am Besten gleich alle Auszüge einreichen.

      Sollte mich wundern, daß das JC nicht sämtliche Auszüge (auch privat) minimum 3 M;onate im Vorfeld angefordert hat.
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    • Folgende Situation neben meinem bereits diskutierten Problem obe:
      JC bewertet Privatentnahme von meinem Geschäftskonto als Einnahme und zieht es ab. Ist das korrekt? Nach Beendigung meines Gewerbes (Ladenlokal) - Ende August 17 - habe ich neben meinem Privatkonto noch das Geschäftskonto bestehen. Geschäftstätigkeit besteht aber nicht. Vom G-Konto , das im Soll ist, habe ich im September 600 € entnommen. Das war u.a. nötig, da ich vom JC noch keine Entscheidung hatte und kein Geld hatte.
      Nun zieht man mir die 600 € minus 200€ für den September ab. Unverständlich, da ich doch vom eigenen Konto Geld genommen habe. Wie erklärt sich das?
    • Man muß schon die Karten auf den Tisch legen. Alle.

      Sofern es so ist, wie du schreibst, ist das nicht korrekt. Im Rahmen der Mitwirkungspflicht solltest du aber dringend genau das nachweisen, nämlich, daß es ledigliah eine Transaktion ist.

      Offensichtlich nimmt das JC das als Arbeitsentgeld für September (600 EUR "Lohn" abzgl. Freibetrag auf Erwerbseink.). Da muß aber ein Bescheid vorliegen. Gegen den solltest du in Widerspruch gehen,da das JC von falschen Tatsachen ausgung.

      Aber, mußt du Alles nachweisen. Ich hoffe, mit der Dokumentation kommst du klar.
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