Schulabschluss und arbeiten bei Kindergeldbezug volljähriger, noch keine erste Ausbildung Freigrenze ?

    • Schulabschluss und arbeiten bei Kindergeldbezug volljähriger, noch keine erste Ausbildung Freigrenze ?

      Hallo,
      mein Sohn hat noch keine abgeschlossene Ausbildung. Er macht im Moment seine Realschulabschluss an der VHS nach. Nun hat er die Chance einen Arbeitsplatz neben der Schule zu bekommen.
      Dieser wäre befristet bis Mai 2018 mit Aussicht auf einen Ausbildungsplatz bei Beendigung des Schuljahres. Wenn er in diesem Jahr noch anfängt, wie wirkt sich dass auf den Bezug des Kindergeldes aus?
      Wird der Verdienst aufs Bezugsjahr umgerechnet? Besteht da eine Freigrenze?
      Ich hoffe uns kann da jemand helfen.
    • Eine der wichtigsten Änderungen fand zum Jahreswechsel von 2011 auf 2012 statt. Durch die Reform wurde die Einkommensgrenze beim Kindergeld ersatzlos abgeschafft, so dass volljährige Kinder unabhängig der Höhe ihres Einkommens weiter Leistungen beziehen können, sofern sie die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllen.
      Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)

      Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: sozialhilfe24.de/forum/thread/…zung-des-forums-hinweise/
    • Das folgende könnte zum Problem werden - also im Zweifelsfall bei der KG Kasse anfragen, bevor es zu Rückforderungen kommt.


      Unschädliche Erwerbstätigkeit

      Die Familienkasse klassifiziert eine Beschäftigung dann als unschädlich,
      • wenn die Erwerbstätigkeit im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses ausgeübt wird (Ausbildungsmaßnahme muss allerdings Gegenstand des Dienstverhältnisses sein)
      • wenn es sich bei der Erwerbstätigkeit um eine geringfügige Beschäftigung handelt (Mini-Job bzw. 450-Euro-Job; grundsätzlich ist hier die Einstufung des Arbeitgebers maßgeblich)
      • wenn die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit insgesamt nicht mehr als 20 Stunden beträgt (hierbei zählt stets die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit)
        • Wird die Beschäftigung nur vorübergehend (nicht mehr als zwei Monate am Stück) ausgeweitet, ist das nicht problematisch, wenn die durchschnittliche Arbeitszeit während des gesamten Berücksichtigungszeitraums im Kalenderjahr nicht mehr als 20 Stunden beträgt.
      Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)

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