Brauche Hilfe bei Kinderzuschlag (evtl. Gehaltserhöhung)

  • Hallo zusammen,


    Ich Arbeite seit 7 Jahre in einer Firma. Und bekomme auch Wohngeld und Kinderzuschlag für meine 3 Kinder
    Bei den Gehaltsgesprächen ende des Jahres habe ich immer dankend abgelehnt aus Angst das ich dadurch weniger bekomme wie davor.


    Nun zu meiner Situation


    Kaltmiete 450€
    Nebenkosten 150
    (Wohne im Elternhaus... die Mieten in derUmgebung sind bedeutend Höher)


    3 Kinder + Ehepartner


    Gehalt 2100 Brutto
    Ca 1650 Netto


    Aktueller Kinderzuschlag 400€
    Wohngeld 260 €



    Nun möchte ich aber gerne auch mal beim Gehaltsgespräch etwas mehr Verlangen ...
    Ich denke eine aufstockung auf 2300 - 2400 ist realistisch.


    Ich habe allerdings angst das ich dann zwar mehr verdiene aber dann Kinderzuschlag und Wohngeld wegfällt bzw. so gering wird damit ich am Ende weniger habe wie jetzt.


    Kann mir da jemand weiterhelfen ?
    BZW. Gibt es eine stelle die einem da weiterhelfen kann ?


    Bitte nicht falsch verstehen hab da richtig angst Panic das ich da nen Fehler mache.
    Das selbe Problem habe ich beim Wohngeld...



    Danke euch


  • Zu Erstens: Logo. Wächst mehr Lohn/Gehalt gibt's weniger Stütze. Die Existensangst ist allerdings unbegründet. Du hast ja mehr Gehalt.


    "Panic" gibts bei Udo Lindenberg. Der hat das entsprechende Orchester. Worin soll der Fehler liegen? Mehr Geld für die Gleiche Arbeit? Wenn der Arbeitgeber das anbietet, dann lang zu. Wirst du vielleicht einst, wovon hier aber kaum jemand ausgeht, mal deinen Arbeitsplatz los, gibts immerhin mehr ALG I. Und Summa Summarum wird es ja nicht weniger. Kann ja nicht. Und damit kommen wir zum zweiten Teil.


    Es gibt Einkommensgrenzen nach oben und umten. Das wird z.B. hier erklärt:
    http://www.kindergeld.info/kin…ag/einkommensgrenzen.html


    Das kann man im Netz berechnen. Dazu gibt es Wohngeldrechner und Kinderzuschlag-Rechner. Z.B. hier:
    http://www.geldsparen.de/kinderzuschlags-rechner/

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Kinderzuschlag und Wohngeld sind Sozialleistungen. Ich kann nicht auf mehr Lohn verzichten (der Arbeitgeber lacht sich eins ins Fäustchen), damit ich mehr Sozialleistungen erhalte. Jeder schimpft auf den Mindestlohn und dass sich die Firmen todlachen, weil ja der Staat so doof ist und aufstockt und hier könnte ein Arbeitnehmer mehr verdienen und möchte darauf verzichten, weil er ja dann weniger Sozialleistungen erhält.......

  • Über solche Fragen kann man nur mit dem Kopf schütteln. Wäre ja echt schlimm, wenn man das Geld für den Lebensunterhalt allein durch eigene Arbeit aufbringen könnte...

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Hallo,


    Nein, Ich würde gerne so viel verdienen damit ich komplett darauf verzichten könnte... leider zahlt mir kein AG ein Normales angemessenes Gehalt... ich habe mich nun schlau gemacht.
    Als ich mal einen rechner bedient habe und ich mir 100€ mehr Gehalt gegeben habe dann wurde gesagt das ich keinen Anspruch auf Kinderzuschlag mehr hätte.


    Und ehrlich ich war geschockt. 100 Brutto mehr und dafür verzicht auf Kinderzuschlag.


    Ich denke einfach das er Schlecht Programmiert war.


    Ich kann übrigens nichts dafür das in der Heutigen Zeit von Zeitarbeit und Co die Gehälter kaputt gemacht werden.
    Und man als mindestens 40 Stunden Arbeiter in der IT mit Ausbildung mittlerweile seine Familie mit 3 Kindern nicht ernähren kann ohne Zuschüsse.
    Denn wenn die Zuschüsse wegfallen würden und ich nicht so ne Geringe Miete hätte ich meine Rechnungen nicht mehr bezahlen könnte.


    Wie gesagt am liebsten wäre es mir wenn man für seine Arbeit in Deutschland wieder richtig bezahlt werden würde und ich komplett ohne diese zuschüsse auskommen könnte.

  • In der Regel wird im Sozialrecht der Bruttolohn für den Freibetrag berücksichtigt. Vom Netto dann der Abzug vorgenommen.


    Ja, der Staat gibt zu. Macht er das aber mal nicht, würden sich Lohn- und Gehaltsverhandlungen anders gestalten. Dann gäbe es den Lohnkostenzuschuss in Gestalt des an den AN ausbezahlten ALG II nicht mehr. Das würde sich natürlich auch auf den Arbeitsmarkt auswirken. Mit positiven, aber auch negativen Folgeerscheinungen.


    Sicher, auch der Wohnungs- und Energiemarkt würde davon, zumindest partiell, betroffen sein. In einer Marktwirtschaft, und die wollen wir ja, bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Aber gut, der Staat zahlt ja auch gerne, dafür mischt er den Markt auf und reguliert a la DDR.


    Und über ALG II & co werden die Bürger besser kontrolliert. Dieser Service kostet zwar, aber der Staat kommt schon nicht zu kurz.


    Naja, Leiharbeit und staatliche Sozialträger... in der Wirtschaft wäre das ein Fall für das Kartellamt. Kann man an dieser Stelle auch mal zugeben. Auch wenn nicht alle das so sehen (wollen).

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:


  • Spricht der, der jedes Jahr das Angebot der Lohnerhöhung "dankend" ablehnt... Das ist lächerlich. Wenn ich jede Gehaltserhöhung ablehne, habe ich irgendwann kein "normales" Gehalt mehr. Korrekt.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.