Hartz IV - Schüler Gymnasium 17 Jahre - Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung

    • Hartz IV - Schüler Gymnasium 17 Jahre - Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung

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      Hallo zusammen,


      mich interessiert die Rechtslage bei folgender Konstellation.


      Ein 17 Jährigen Schüler, dessen Eltern beide Hartz IV erhalten. Der Schüler hat freiwillig einem Termin bei der Bundesagentur für Arbeit gemacht, aber für die Berufsberatung. Er wollte sich dort beraten lassen, wegen einem dualen Studium. Am Anfang hat er noch Vermittlungsvorschläge ohne Rechtsfolgenbelehrung erhalten und nun erhält er bereits welche mit Rechtsfolgenbelehrung. Dabei geht er noch bis Mai oder Juni 2018 zu Schule um Abitur zu machen. Danach möchte er studieren.


      Es kann doch nicht rechtens sein, dass die Ihn mit Rechtsfolgenbelehrung nun dazu auffordern sich dort zu bewerben, oder? Habe gerade versucht die Rechtslage zu klären, aber ich habe auf die schnelle nichts herausgefunden.


      Kennt sich da wer aus und kann mir das eben erläutern oder einen Link zu einer Webseite geben wo das erklärt wird?


      Was wäre, wenn er sich nun dort nicht bewirbt und den Antwortbogen des Vermittlungsvorschlags nicht zurück sendet und dann ein Sanktionsschreiben oder so erhält? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies rechtens ist.


      Kennt sich wer aus?
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      Von welcher Stelle kommen diese Vermittlungsvorschläge?
      Du schreibst, dass die Eltern ALG II bekommen, gehört er zur Bedarfsgemeinschaft oder hat er eigenes Einkommen und kriegt er wirklich kein ALG II?

      Wenn er ALG II bekommt:
      Hatte er schon mal einen Termin beim Jobcenter?
      Liegt dem Jobcenter eine aktuelle Schulbescheinigung vor? Auch dem Vermittler?
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      pAp schrieb:

      Von welcher Stelle kommen diese Vermittlungsvorschläge?
      Du schreibst, dass die Eltern ALG II bekommen, gehört er zur Bedarfsgemeinschaft oder hat er eigenes Einkommen und kriegt er wirklich kein ALG II?

      Wenn er ALG II bekommt:
      Hatte er schon mal einen Termin beim Jobcenter?
      Liegt dem Jobcenter eine aktuelle Schulbescheinigung vor? Auch dem Vermittler?

      Er bekommt ALG II und ist Mitglied der Bedarfsgemeinschaft, kein eigenes Einkommen.

      Schulbescheinigung musste er bereits mehrfach vorzeigen.

      Ob der Vermittler diese hat, kann ich nicht sagen.

      Termin beim Jobcenter hatte er noch nie, nur bei der Berufsberatung.

      Die Vorschläge kommen von der Bundesagentur für Arbeit.


      Wir haben mittlerweile entdeckt, dass auf dem Rückantwortbogen eine Option zum Abmelden draufsteht. Diese haben wir angekreuzt und nun zurückgeschickt.

      Die Frage ob die Rechtsfolgenbelehrung gültig ist, stellt sich aber noch immer.
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      Ist es denn überhaupt eine RFB nach dem SGB II? Sind es Angebote für Ausbildungen ab 2018? Wenn ja: wo ist das Problem? Wenn er ein Duales Studium machen will, braucht er doch einen Ausbildungsbetrieb?!
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
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      Turtle1972 schrieb:

      Ist es denn überhaupt eine RFB nach dem SGB II? Sind es Angebote für Ausbildungen ab 2018? Wenn ja: wo ist das Problem? Wenn er ein Duales Studium machen will, braucht er doch einen Ausbildungsbetrieb?!
      Seh ich auch so.
      Mein Sohn hatte nur über die Schule Kontakt zur Berufsberatung und schon hatten wir regelmäßig Ausbildungsangebote im Briefkasten.
      Ich hab dann einfach mal angerufen und mitgeteilt das er bereits eine Ausbildungsstelle hat und schon wars geklärt.

      Euch ist schon klar das bei den meisten Firmen im September Annahmeschluss, für die Bewerbungen zum Ausbildungsbeginn September 2018, ist ???
      Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
      und der Anfang der Unzufriedenheit.