Hartz4 und unzurecht erhaltenes Bafög

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    • Hartz4 und unzurecht erhaltenes Bafög

      Hallo allerseits, aus gesundheitlichen Gründen musste ich pausieren und bekam mein letztes Bafög Juli 2017. Für 1 Jahr habe ich Pause eingelegt. Da ich 2 Kinder habe bekam ich während der Schulzeit auch Hartz4 Hilfe.

      Nun bin ich ab August Voll und Ganz auf Hartz4 angewiesen für 1 Jahr. Beim Bafögamt habe ich Papiere eingereicht auch die Abmeldung von der Schule. Anscheinend aber noch nicht bearbeitet. Das bedeutet ich bekam Juli 2017 Bafög für August. Das muss zurückbezahlt werden da ich keine Schülerin mehr bin. Aber wie verläuft sich das mit dem Jobcenter wenn ich Bafög zurückzahle und JC auch das Geld haben will ja weil Zuflussprinzip.

      Was mach ich nun ? Bitte um Hilfe ;(
    • Na Hartz4 erhielt ich aber für die ganze Schulzeit zweck Kinder. Für Juli bekomme ich Bafög zu Ende Juni. Und immer dazu Hartz4!

      Und in Juli habe ich nämlich Ende des Monats nun für August Bafög erhalten, fälschlicherweise.

      Unterschied nun ist es das für August voller Hartz4 Satz berechnet wird.

      Falls nachdem Zufallsprinzip berechnet wird. Ist dies für Juli anzurechnen oder für August?
      Bei laufenden Zahlungen!

      Und wie ist es wenn diese Zahlunh zurückgezahlt werden muss?

      Mit freundlichem Gruß

      Lamara
    • Das BAföG wird im Juli angerechnet. Ob du es später zurück zahlen musst, interessiert dabei nicht.
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
    • Turtle1972 schrieb:

      Das BAföG wird im Juli angerechnet. Ob du es später zurück zahlen musst, interessiert dabei nicht.
      (5) Zuwendungen, die ein anderer erbringt, ohne hierzu eine rechtliche oder sittliche Pflicht zu haben, sind nicht als Einkommen zu berücksichtigen, soweit1.ihre Berücksichtigung für die Leistungsberechtigten grob unbillig wäre oder
      2.sie die Lage der Leistungsberechtigten nicht so günstig beeinflussen, dass daneben Leistungen nach diesem Buch nicht gerechtfertigt wären.


      Denke mal 2. trifft zu. Könnte man jedenfalls so interpretieren.

      Man könnte formal Widerspruch beim JC einlegen (betrifft Anrechnung Einkommen Juli), denn das Geld (Unberechtigt ausgezahltes Bafög) ist eben nur ein durchlaufender Posten. Steht eben nur als Darlehen zur Verfügung. Muß ja zurückgezahlt werden. Dann muß sich das JC positionieren und ggf. Alternativen aufzeigen. Dann hat man aber auch eine handfeste Argumentatuionsgrundlage gegenüber dem Bafög Amt. Denn da eröffnet sich die Möglichkeit:

      Antrag auf Erlaß beim Bafög- Amt unter Verweis und Nachweis (z.B: ALG II Bescheid, ggf. Widerspruch[sentscheid]), daß das Geld entsprechend den Bestimmungen des SGB II für den lfd. Lebensunterhalt verlebt werden mußte und damit nicht mehr als Rückzahlung zur Verfügung steht. Denn, es wird/wurde vom JC angerechnet. Je nach Entscheid müßte man dann weitersehen.

      Als Jobcenter hätte ich da ehr hinterfragt, ob nicht eine schuldhafte Erhöhung der Bedürftigkeit vorliegt. Da ist doch der Bedürftige m.E. im Rahmen einer VÄM und ggf. Anhörung dazu angehalten, entsprechende Belege einzureichen.

      Alao: Die gesundheitliche Beeinträchtigung sollte schon von fachkundiger Stelle dokumentiert sein.
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:
    • Spejbl schrieb:

      Man könnte formal Widerspruch beim JC einlegen (betrifft Anrechnung Einkommen Juli), denn das Geld (Unberechtigt ausgezahltes Bafög) ist eben nur ein durchlaufender Posten. Steht eben nur als Darlehen zur Verfügung.

      Ähm, was?

      Du möchtest dringend das SGB II lesen und verstehen sowie die Entscheidung des Bundessozialgerichts lesen und nicht selbst Rechtslagen erfinden.
      juris.bundessozialgericht.de/c…richt=bsg&Art=en&nr=12291

      Spejbl schrieb:

      Antrag auf Erlaß beim Bafög- Amt unter Verweis und Nachweis (z.B: ALG II Bescheid, ggf. Widerspruch[sentscheid]), daß das Geld entsprechend den Bestimmungen des SGB II für den lfd. Lebensunterhalt verlebt werden mußte und damit nicht mehr als Rückzahlung zur Verfügung steht.

      An dieser Stelle wiederum hatte ich den Eindruck, dass Du das BSG-Urteil gelesen hast.
    • Dann bedarf es aber nicht der vorherigen Falschauskunft. Das kannst du woanders ablassen!
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.