Bei Angemessenheitsbeurteilung Kaltmiete, BK und HK separat oder im Ganzen zu beachten?

    • Bei Angemessenheitsbeurteilung Kaltmiete, BK und HK separat oder im Ganzen zu beachten?

      Eine Auskunft brächte ich mal hinsichtlich der Beurteilung zur Angemessenheit (Beispiel 1 Person). Und zwar ist die Frage die:

      Wird bei der Angemessenheitsprüfung einer Unterkunft auf die Gesamtkosten (Gesamtmiete) abgestellt oder ist es so, daß jede der Mietbestandteile in sich angemessen sein muß? Beispiel in unserer Stadt:

      Fallkonstellation:

      Gesamtkosten für 1 Person 324 EUR angemessen (Richtsatz). Gesamtmiete (Mietvertrag) 315 EUR. => Wäre angemessen


      Bruttokaltmiete 280 EUR; Heizk. 35 EUR. Angemessenheit für Bruttokaltmiete und Heizkosten (lt. amtl. Richtlinien betreffender Stadt):
      270 EUR und HK 54 EUR. => Angemessen ?? Bei separater Aufstellung => unangemessen.
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:
    • Seit Einführung des § 22 Abs. 10 SGB II kann auf eine
      Gesamzangemessenheitsgrenze zurück gegriffen werden. Letztendlich hilft hier nur, die Behörde zu fragen.
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
    • Nur zur Info. Bei uns ist das so, daß sowohl die bewohnte Fläche, die Bruttokaltmiete und die Heizkosten separat (also jeder der Posten für sich) angemessen zu sein hat.

      Wie gesagt, die Novellierung des 22-er ist eine Kann- Bestimmung und explizit ja auch so formuliert.

      Das Abstellen auf der "Gesamtangemessenheitsgrenze" ist zulässig, aber nicht (zwingend) vorgeschrieben.
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup: