Krankheit während Partnerschaftsbonusmonaten

  • Hallo,


    ich hatte soeben ein unerfreuliches Telefonat mit meiner Sachbearbeiterin bei der L-Bank Baden-Württemberg, und würde gerne eine Einschätzung der anderen Foristen hier bekommen.


    Seit 12.10. habe ich, um die Anforderungen des Erhalts von Partnerschaftsbonusmonaten zu erfüllen, meine Arbeitszeit auf 29.63 Stunden reduziert. Ab dem 21.11. war ich erkrankt (Bandscheibenvorfall), und habe ab dem 9.1. Leistungen der Rentenversicherung (Übergangsgeld während beruflicher Wiedereingliederung) erhalten bis zum 5.2.17. Am 11.4. lief der Elterngeldbezug dann regulär aus.


    Nach dem heutigen Telefonat gehe ich davon aus, dass ich und meine Frau keine Mittel für die Partnerschaftsbonusmonate erhalten, bzw. wir die gezahlten Mittel komplett zurückzahlen müssen. Das finde ich reichlich ungerecht, weil ich:


    a) gerne gearbeitet hätte, aber beim besten Willen nicht konnte
    b) ja sogar gerbeitet habe (Eingliederung nach Hamburger Modell)
    c) aufgrund der PBM-Reduzierung der Arbeitszeit weniger Übergangsgeld erhalten habe
    d) generell eine schwierige wirtschaftliche Situation entsteht, wenn das reduzierte Übergangsgeld und die Rückforderung der Elterngeldstelle zusammenkommen.


    Kann man da irgendwas machen, Härtefall etc.? Ist natürlich ein Spezial-Sonderfall, aber das muss es doch schon mal gegeben haben?


    Danke und Grüße


    Christian

  • Hallo,
    haben Sie da ein positives Ergebnis gefunden?
    Ich habe nun einen ähnlichen Fall - krank ohne Lohnfortzahlung für die letzten 4 Tage der 4 Partnerschaftsmonate. Die sollen nun komplett gestrichen werden.
    Wie sind Sie vorgegangen?


    Danke.
    Grüße


    Ulrike

  • hallo Ulrike, ich habe einen ähnlichen Fall. die letzten 2 wochen der partnerschaftsbonus monate arbeitslos geworden und nun müssen beide elternteil das komplette elterngeldplus zurückzahlen. wie sind sie vorgegangen? gerne pn