Wer unterstützt mich finanziell?

    • Wer unterstützt mich finanziell?

      Hallo,

      ich wurde mit 18 zu Hause rausgeworfen. Finanzielle Unterstützung von den Eltern erhalte ich nicht. Sie verweigern jegliche Hilfe. Ich komme aus einem gewalttätigen Haushalt. Das Jugendamt bei dem ich mich gemeldet habe, hat gemeint, ich müsste dorthin nicht mehr zurück. Das Arbeitsamt hat mich getestet und als nur bedingt arbeitsfähig (max. 3 Std. täglich) eingestuft.

      Jetzt hänge ich in der Luft. Keiner von beiden kann mich angeblich finanziell unterstützen. Eine Ausbildung würde ich gerne machen, bin aber auf dem Stand eines 5-Klässlers, weil ich jahrelang auf eine Sonderschule gegangen bin. Also auch keinen Hauptschulabschluss.

      Das Arbeitsamt hat einen Antrag von mir dass ich ausbildungssuchend bin, das Jugendamt hat mich zu verschiedenen Ärzten geschickt und eine Therapie verlangt, die ich auch mache. Das geht jetzt schon seit Monaten so. Aber keiner will mich unterstützen. Das Jugendamt meinte, ich müsste von meinem Psychiater einen Attest anbringen, damit ich Unterstützung nach §35a SGB VIII erhalte, damit soll ich eine Sonderausbildung erhalten sowie einen Platz im betreuten Wohnen. Der Psychiater sagt aber dafür wäre erst eine lange Therapie nötig, damit er mir das bestäigen kann....?

      Ich lebe nun seit 6 Monaten bei meiner Tante, aber habe dort nur ein Sofa ohne einen eigenen Rückzugsort zur Verfügung. Keine Privatsphäre und es sollte auch nur für die Übergangszeit sein. Das Geld wird knapp. Wir sind wirklich am verzweifeln. Wo kann ich mich hinwenden, damit ich endlich Unterstützung erhalte?

      Danke für Ihre HIlfe!
    • Das habe ich bereits im Dezember (Abzweigungsauftrag) beantragt aber hatte keine Kindergeldnummer. Bis vor 2 Wochen hat die Familienkasse gebraucht um festzustellen, welche Stelle denn für mich eigentlich zuständig ist. Obwohl sie von Beginn an die Adresse meiner Eltern hatten. Meine Tante hat gefühlt 100x telefoniert und gemailt, bishin zum obersten Teamleiter. Alle Seiten des Antrages liegen vor. Jetzt heißt es plötzlich der Teamleiter wäre ja gar nicht zuständig und ich soll einen neuen Antrag an die "zuständige" Stelle schicken. Aber abgesehen davon, von 190€ kann ich nicht leben. Habe viele Bewerbungen geschrieben um von den Ämtern einfach wegzukommen aber keiner stellt mich ein. Wir überlegen jetzt an die Presse zu gehen. Meine Tante ist fix und fertig.
    • Es mag ja stimmen das die Eltern hier unterhaltspflichtig sind aber das kann bekanntlich dauern, sofern diese nicht freiwillig zahlen.
      Unterhaltsklage ca. 3-6 Monate, vor allem wenn die Eltern nicht kooperieren
      Pfändung des Unterhalt, ca. 2 Monate, wenn dann überhaupt pfändbares Einkommen da ist.

      Ob die Eltern überhaupt leistungsfähig sind wissen wir hier auch nicht.

      Müsste hier nicht grundsätzlich Sozialhilfe durch das Sozialamt zustehen, sofern die Erwerbsunfähigkeit nachweislich festgestellt ist oder ggf. Leistungen nach dem SGB II bis die Erwerbsunfähigkeit
      abschließend festgestellt ist ?