Kündigung Probezeit Resturlaub krank

  • Hallo zusammen,


    ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.


    Ich habe eine Stelle als Sozialarbeiter am 01.01.2017 bei einem Landratsamt angefangen. Aufs Jahr verteilt habe ich Anspruch auf 30 Urlaubstage. Die Probezeit beträgt 6 Monate.


    Jetzt wurde ich aus verschiedenen Gründen zum 28.02.2017 gekündigt.
    Parallel dazu bin ich ab dem 07.02.2017 bis einschließlich 28.02.2017 krank geschrieben.


    Urlaubsanspruch wären demnach 5 Tage.
    Mehrarbeitsstunden: 9 Stunden


    In meiner Kündigung steht explizit: "Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass keine Auszahlung von Restzurlaub und Mehrarbeitsstunden erfolgen kann. Wir bitten Sie daher, diese bis zum Beschäftigungsende zu nehmen."


    Nach ein wenig Recherche im Internet bin ich unter anderem auf den § 7 Bundesurlaubsgesetzgestoßen, der in Kurzform besagt, das kein Urlaub verfallen kann.


    Was sagt Ihr dazu? Bräuchte etwas Hilfe


    Mfg


    Vielen Dank!

  • He cool, ist auch schon eine Leistung so schnell als Sozialarbeiter wieder seinen Job loszuwerden.


    Was soll sein, gerade einen Monat gearbeitet (wen überhaupt) und jetzt krank geschrieben. Mit so viel Einsatz rechnet man bei der Abfassung einer Kündigung eher nicht. Von daher werden dir der Urlaub und die Mehrstunden ausgezahlt.

  • He cool, ist auch schon eine Leistung so schnell als Sozialarbeiter wieder seinen Job loszuwerden.


    Was soll sein, gerade einen Monat gearbeitet (wen überhaupt) und jetzt krank geschrieben. Mit so viel Einsatz rechnet man bei der Abfassung einer Kündigung eher nicht. Von daher werden dir der Urlaub und die Mehrstunden ausgezahlt.

    Tschjaaa, kennst du den Hintergrund? Vielleicht auch ein durch das JC erzwungenes Arbeitsverhältnis ??? Das nur mal nebenbei.


    Ich bin immer ein bisserl vorsichtig mit dem (ver)Urteilen.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Ein Jobcenter erzwingt Arbeitsverhältnisse? Wie denn? Mit vorgehaltener Pistole, Reizgas oder Gummiknüppel?

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Hi,


    das ist der wahre Zeitgeist: Vom Jobcenter zur Arbeit gezwungener Sozialarbeiter wird wegen übergrossem Einsatz nach einem Monat seinen Job wieder los!
    Wenn schon nichts klar ist, deute ich mir ein paar Dinge zusammen und schon stimmt das Bild, was mir gefällt.
    Fakten sind langweilig und gehören zur bürgerlichen Mitte!!

  • Hi,
    Wenn schon nichts klar ist, deute ich mir ein paar Dinge zusammen und schon stimmt das Bild, was mir gefällt.
    Fakten sind langweilig und gehören zur bürgerlichen Mitte!!

    Ja, du meinst die alternativen Fakten. Soll es ja mittlerweile geben.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Eine Sanktionierung ist kein Zwang. Es bleibt jedem überlassen, für in Anspruch genommene Rechte auch entsprechende Pflichten zu erbringen.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Streng genommen ist das Bundesurlaubsgesetz nur für den Mindesturlaub von 4 Wochen aufs Jahr zwingend.


    Die überschießenden Urlaubstage können grundsätzlich verfallen, wenn entsprechendes im Arbeitsvertrag geregelt ist.


    Das dürfte bei einem Landratsamt als Arbeitgeber allerdings ziemlich egal sein, da hier im Regelfall ein öffentlicher Tarifvertrag eingreifen wird, der erst einmal Regelungen zum Urlaub in Ergänzung des BUrlG enthält.


    Es kann daher durchaus sein, dass die 5 Tage Resturlaub ausgezahlt werden. Denn die Regelung wonach dies im öffentlichen Dienst nicht möglicht ist, greift regelmäßig in dem einen Fall nicht, wenn zwischen Kündigungszugang und Arbeitsende nicht mehr genug Arbeitstage vorhanden sind, an denen man Urlaub nehmen kann.


    Hinsichtlich Mehrarbeitsstunden ist es im Ergebnis oft umgekehrt im öffentlichen Dienst. Falls es sich nicht gerade um angeordnete Überstunden sondern um Gleitzeit handeln sollte, kann diese durchaus verfallen. Regelungen hierzu kann es geben.