Kosten für Umzug

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  • Dies hier fand ich.
    Da hat meine Vermieterin gar nicht so unrecht das sie mir kündigen kann.


    Nach § 573a BGB hat der Vermieter, der gemeinsam mit dem Mieter in einem Haus mit nicht mehr als 2 Wohnungen wohnt, das Recht eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnis auszusprechen, ohne dass es einer besonderen Begründung bedarf. Der Vermieter kann also jederzeit das Mietverhältnis beenden, es muss weder ein Zahlungsverzug noch ein Eigenbedarf oder ein sonstiger gesetzlicher Grund vorliegen. Wenn dem Vermieter danach ist, kann er kündigen. Der Mieter einer solchen Wohnung ist aus juristischer Sicht quasi schutzlos.

    Da hast Du recht, diese Möglichkeit hat Dein Vermieter und da kannst Du auch nichts gegen machen.
    Aber warum unterschlägst Du den Folgesatz - "Die Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall um drei Monate".?


    Ich weiß nicht, wie lange Du dort wohnst, aber selbst im ungünstigsten Fall reden wir von 6 Monaten Kündigungsfrist....

    Viele Menschen sind zu gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.(Orson Welles)


    Es ist nicht nötig, mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: [URL=http://www.sozialhilfe24.de/forum/thread/231-nutzung-des-forums-hinweise/]

  • Ich hab den Satz mit der Kündigungsfrist nicht unterschlagen, es ging mir nur darum das in dem Text steht das die Kündigung möglich ist .

  • Es ist offensichtlich, du verstehst es wirklich nicht.


    Es wurde dir schon aufgezeigt, du hast mindestens eine dreimonatige Kündigungsfrist, nachdem der neue Besitzer im Grundbuch steht. Dann muss erst einmal geklärt werden, ob die Kündigung wegen Eigenbedarf (Was du vermutest) wirklich möglich ist. Je nachdem wie lange du dort wohnst, erhöht sich erheblich die Kündigungsfrist.


    Wenn du jetzt einfach irgendeine Kündigung akzeptierst, wird dir zwar keiner Steine in den Weg legen bei einem Umzug (egal wohin in Deutschland), aber du wirst die Musik selbst bezahlen müssen.


    Wenn du allerdings diese mindestens 3 Monate nutzen würdest eine Arbeit z.B. in NRW zu suchen, sieht das Ganze schon anders aus.

  • Na, da schliesst sich doch der Kreis, weil das


    Klar werde ich wenn ich Umgezogen bin dort auf Arbeitssuche gehen.

    immer noch verkehrt rum ist.


    Du hast jetzt mindestens satte 6 Monate Zeit, dir in NRW einen Job zu suchen. Wenn du den hast, wirst du auch alle Hilfe für einen Umzug kriegen, die du brauchst.

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  • Anni, du suchst dir Arbeit und eine Wohnung in NRW.


    Der neue Vermieter kündigt dir und wenn du früher ausziehst, kannst du doch die Umzugskosten dafür aushandeln.
    Du siehst Probleme wo keine sind.

  • Natürlich verstehe ich es und mir ist bewußt das ich nicht Morgen hier raus muss.
    Die Kündigung wird so ausfallen:


    Nach § 573a BGB hat der Vermieter, der gemeinsam mit dem Mieter in einem Haus mit nicht mehr als 2 Wohnungen wohnt, das Recht eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnis auszusprechen, ohne dass es einer besonderen Begründung bedarf. Der Vermieter kann also jederzeit das Mietverhältnis beenden, es muss weder ein Zahlungsverzug noch ein Eigenbedarf oder ein sonstiger gesetzlicher Grund vorliegen. Wenn dem Vermieter danach ist, kann er kündigen. Der Mieter einer solchen Wohnung ist aus juristischer Sicht quasi schutzlos.


    Klar habe ich dann Zeit, und wenn ich Glück habe finde ich in der Zeit arbeit.
    Ja dann wäre alles gut, falls aber nicht stehe ich mit den Kosten da.


    Das einzige was ich hier wissen wollte, im falle wenn was mir zustehen würde.


    Es gibt nunmal ein plan A und B.

  • Ok. Du willst es so:


    Dir steht nix zu!


    Wenn Deine jetzige Vermieterin Dich jetzt raus haben will - soll sie den Umzug bezahlen.
    Macht sie das nicht, nutzt Du Deine Kündigungsfrist (wie Dir bereits geschrieben wurde!!) von 6 Monaten (das ist ein halbes Jahr!!) um Dir an Deinem Wunschort eine Arbeit zu suchen und eine neue Wohnung.


    Der neue Vermieter (= Käufer des Hauses, weil "Kauf bricht Miete nicht"!) kann Dir ebenso den Umzug bezahlen. Ansonsten ............. siehe oben (Ok, weil Du es bist: 6 Monate Kündigungsfrist ........ das ist wieder ein halbes Jahr!......... Arbeit suchen, Wohnung suchen!).


    Ganz kurz nochmal für Dich: Vor Ablauf eines halben Jahres hast Du auf gar keinen Fall "Anspruch" auf irgendwelche Umzugskosten.......... irgendwohin.


    Soweit klar!?

    "Ich hab' hier bloß ein Amt und keine Meinung." (Friedrich Schiller)

  • Ich hab niemals behauptet das ich jetzt sofort umziehen möchte.


    Vielleicht war mein Fehler einfach das ich die Frage zu früh gestellt habe.


    Da ich erst seit gestern weiß das die kündigungsfrist ein halbes jahr ist, bin ich bis gestern von ausgegangen nur 3 Monate Zeit zu haben.


    Und ich habe immer davon geredet für den Fall ich finde keine Arbeit.

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  • DAßDAßDAß, Himmelnochmal!




    Quote from Und ich habe immer davon geredet für den Fall ich finde keine Arbeit.

    Wovon wir hier getrost ausgehen dürfen. Der Bedarf an Halbhirnen ist nichtmal in NRW vorhanden.

  • Nöööö, ich würd's anders nennen: Auf Dummfang gehen.


    Jooo, Unziehn ist des Müllers Lust (oder war es Last???). Wer weiß, was sonst noch im Hintergrund läuft, was hier noch gar nicht angesagt wurde. Aber O.K. Ist nicht unser Bier.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Dies hier fand ich.
    Da hat meine Vermieterin gar nicht so unrecht das sie mir kündigen kann.


    Nach § 573a BGB hat der Vermieter, der gemeinsam mit dem Mieter in einem Haus mit nicht mehr als 2 Wohnungen wohnt, das Recht eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnis auszusprechen, ohne dass es einer besonderen Begründung bedarf. Der Vermieter kann also jederzeit das Mietverhältnis beenden, es muss weder ein Zahlungsverzug noch ein Eigenbedarf oder ein sonstiger gesetzlicher Grund vorliegen. Wenn dem Vermieter danach ist, kann er kündigen. Der Mieter einer solchen Wohnung ist aus juristischer Sicht quasi schutzlos.

    Unverständig zu googlen und sich Textbausteine zurechtzubiegen funktioniert nicht.


    §573a BGB ist genau die Vorschrift, hinter der die von mir oben genannten langen Kündigungsfristen stehen. Schau Dir den Paragraphen doch einfach mal an. Es steht klar und deutlich drin, dass in dem Fall die Kündigungsfrist um zusätzliche drei Monate länger wird.

  • Hallo anni1807!


    Die Antwort auf Deine Fragen findest Du in § 22 SGB II.


    Abs. 6 regelt, dass die Kosten eines Umzuges nach vorheriger Zusicherung als Bedarf anerkannt werden können. Im Falle eines erforderlichen Umzuges muss die Zusicherung erfolgen. In Deinem Falle ist eine vermieterseitige Kündigung ohne jedweden Grund möglich, ein Umzug also ohne Zweifel erforderlich. Die Kündigungsfrist hindert Dich nicht, im Falle einer Einigung mit dem Vermieter auch vorzeitg auszuziehen. Der Umzug bleibt auch dann erforderlich.


    Ob die Kosten eines Umzuges nach NRW angemessen sind, hängt ebenfalls von der Erforderlichkeit ab. Bei guten Gründen ist aber auch das kein Problem, zumal das Jobcenter sich ungeachtet rechtlicher Überlegungen des Satzes: "Reisende soll man nicht aufhalten!" erinnern wird. Informiere Dich einfach bei Deinem Jobcenter über die Einzelheiten. Du musst ja eh die Zusicherung vorher einholen.


    Beachte, dass Du auch die Kosten der Wohnungsbeschaffung als Bedarf anmelden kannst. Auch die Auszugsrenovierung solltest Du nicht unerwähnt lassen, wenn sie denn mietvertraglich geschuldet sein sollte.


    An Deinem neuen Wohnort solltest Du Dich vor Anmietung einer neuen Wohnung der Zusicherung der Kostenübernahme vergewissern. Schon allein deshalb, weil auch ein Darlehen für eine eventuell erforderliche Sicherheitsleistung der vorherigen Zusicherung bedarf. Und die aktuellen Richtwerte der KdU-Rictlinien am Zielort musst Du ja auch in Erfahrung bringen.


    Gruß
    Paulinsche

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  • Die Frage ist doch (vorausgesetzt die Frist ist abgelaufen oder eine fristlose Kündigung wäre irgendwie rechtens):


    Falls das Jobcenter den Umzug als notwendig erachtet (und damit die Kosten übernehmen würde), kann es dann sagen


    "Ja, wir finanzieren deinen Umzug, weil er notwendig ist, aber nicht quer durch die Republik"?

  • Unverständig zu googlen und sich Textbausteine zurechtzubiegen funktioniert nicht.
    §573a BGB ist genau die Vorschrift, hinter der die von mir oben genannten langen Kündigungsfristen stehen. Schau Dir den Paragraphen doch einfach mal an. Es steht klar und deutlich drin, dass in dem Fall die Kündigungsfrist um zusätzliche drei Monate länger wird.


    Der Umzug ist aber nicht erforderlich.

    Doch, er ist erforderlich, weil halt eine Kündigung nach § 537a BGB eben nicht rechtswidrig ist, sondern lediglich eine verlängerte Kündigungsfrist nach sich zieht.
    Nichts desto trotz muss die TE die Wohnung irgenwann verlassen und der Umzug ist somit notwendig.

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  • dabei wäre es so viel einfacher, sich in NRW Arbeit zu suchen und dann umzuziehen.........

    Ja, zumal es für das JC ein leichtes ist, ihn rasch in Arbeit zu vermitteln. Zumindest nicht schwerer, als es für anni1807 ist, sich Arbeit zu suchen.


    Allerdings: Ändert das wirklich etwas am Anspruch auf Umzugsbeihilfe?


    Gruß
    Pauliensche

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