Nebenjob mitgeteilt, aber iwann nicht mehr hin gegangen...

  • Hallo,
    ich bin 27 j. und aus Hessen. Ich wohne leider noch bei meiner Mutter in einer Bedarfsgemeinschaft. Seit ca. einem Jahr in der Abendrealschule und habe in der Zeit nicht gearbeitet. Bekam Leistungen vom Bafög Amt und Zusätzlich noch was vom Sozialamt. Aufgrund verschiedener privater Probleme, habe ich ein Urlaubssemester beantragt. Dazu sollte ich besser sagen, dass ich ein Suchtproblem und Depressionen habe… Bin total abgestützt. Irgendwann gar nicht mehr zur Schule gegangen. Das Urlaubssemester wurde schnell genehmigt und begann Mitte Mai. Während des Urlaubssemesters bekommt man kein Geld vom Bafög Amt. Die Leistungen vom Sozialamt, wurden jedoch auch gestoppt, da sich meine Situation änderte, durch das Urlaubssemester und weil noch Unterlagen fehlten oder so. Also kein Geld erst mal. Als ich so halbwegs meine Probleme geregelt habe, besorgte ich mir zu Not einen Nebenjob. Begann dort Mitte Julie auf 450€ Basis. Nach ca. 6 Wochen, bin ich leider wieder total abgestürzt und immer seltener, bis gar nicht mehr zur Arbeit gegangen. Anfangs mit Krankmeldung, aber iwann auch ohne. Habe mich iwann auch gar nicht mehr gemeldet und auch nichts von denen gehört, bis heute. Der Arbeitsvertrag ist bis Mitte Dezember befristet. Ich wurde noch nicht gekündigt und habe selbst auch noch nicht gekündigt.


    Ich hab mich, iwann wieder etwas gefangen und ging ab dem 29.08 wieder zur Schule, jedoch nicht zur Arbeit. Leider wieder starke Depressionen gehabt und Rückfällig geworden. Erneut Urlaubssemester in der Schule und beim Bafög Amt beantragt.


    Beim Sozialamt fehlten immer noch Unterlagen und ich glaube die Abgabefrist ist auch abgelaufen. Außerdem habe ich wieder ein Urlaubssemester beantragt. Das mit dem Urlaubssemester, teilte ich so dem Sozialamt mit, vor kurzem. Da sagte man mir beim Sozialamt, ich muss einen neuen Antrag nach SGBII stellen. Den habe ich abgeholt und dabei fragte man mich, ob ich noch von iwo her Geld bekomme. Ich sagte nein, aber nicht, dass ich noch den Nebenjob habe, aber keinen Lohn bekomme, weil ich nicht mehr hingehe.


    Weiß jetzt nicht, wie ich wegen dem Nebenjob vorgehen soll und was ich dem Sozialamt sagen soll? Die wissen ja davon von meinem Nebenjob, da ich es denen direkt mitgeteilt habe. Die letzten Monate ist alles bei mir außer Kontrolle geraten. Ich bin auch verschuldet und will jetzt keinen Fehler beim Amt machen. Ich habe schon eine Einweisung für eine Stationäre Behandlung bekommen und werde dort sehr bald hingehen. Doch was sage ich dem Sozialamt am besten, wegen dem Nebenjob?


    Wie ist das mit den Kontoauszügen der letzten drei Monate? Letzten drei Monate ab Antragstellung oder letzten drei Monate ab dem Zeitpunkt, wo ich die Kontoauszüge abgebe? Dort sieht man noch ne kleine Restzahlung bzw. Lohn im September. Ich brauche da dringend Hilfe, da ich total überfordert bin und mir keine Fehler mehr erlauben darf.


    Hoffe, ich bin hier im richtigen Forum Bereich. Bin für jede Hilfe sehr Dankbar.

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  • Wie wäre es, wenn du den Arsch in der Hose hast und einfach zu deinem Noch-Arbeitgeber gehst und das mit ihm klärst? Also die Karten dort auf den Tisch legst und dir dann entweder die Kündigung abholst oder abklärst, ob man dich weiter beschäftigen will? Zusätzlich holst du dir die fehlenden Lohnbescheinigungen ab, die sicherlich 0 Euro lauten, wenn du nicht gearbeitet hast und gibst die für die Zeiträume ab, die das JC (nicht Sozialamt!!!) haben will.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Hallo,


    wie Turtle1972 schon sagte: am besten die Wahrheit beim JobCenter sagen. Kopf in den Sand stecken wird dich nicht weiter bringen und es wird sich auch nicht einfach so von selbst erledigen. Je länger du wartest, desto schlimmer in der Sch... steckst du.


    Begeisterungsstürme würde ich beim JobCenter und dem Arbeitgeber jetzt nicht erwarten, aber so wie es lt. deiner Beschreibung jetzt ist kann es ja auch nicht bleiben.

  • Alternativ kannst Du bei den Sozialbehörden anrufen, Dich durchfragen und um Hilfe bitten. Irgendeine Form von Sozialarbeit oder sozialpsychiatrischem Dienst gibt es so gut wie überall in Dt.


    Wenn gar nichts gehen sollte, bleibt die Beantragung einer rechtlichen Betreuung.