16 Jährige Mutter mit Säugling

  • Hallo,


    Ich habe da mal eine Frage.


    Eine Bekannte, hat mit 15 Jahren ein Kind bekommen (wird in ca. 4 Wochen 16 - ja ich weiss zu früh und nein ich bin nicht der Vater ;) ) und wohnt jetzt in einer MutterKind Unterkunft.
    Laut Ihrer Aussage, hat sie nur 70€ in der Woche für sich und das Baby (2 Monate alt) zur Verfügung.
    Das MutterKindheim ist der Meinung, das ihr nicht mehr zu steht.


    Wie sieht das da nun aus, hätte sie einen Anspruch auf Hartz4 erstmal?
    Ich finde, das 70 € die Woche wenig ist. Kindergeld wird noch nicht gezahlt, das ist noch in Bearbeitung.


    Danke erstmal für Eure Antworten.

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  • Dann wächst auf jeden Fall Kindergeld. Nämlich an sie für den Säugling. Dann kann man Unterhaltsvorschuss für das Baby beantragen. Kann man Alles über das Jugendamt abwickeln.


    Wie ist das mit ihr der 16-jährigen. Mutter-Kind-Unterkunft. Hört sich ja nicht gerade nach einer intakten Familie an. Aber wie ist das geregelt? z.B. das Kindergeld für sie, die 16-jährige Mutter? Und wer sorgt für Sie? Eltern &co?

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  • Ich nehme an, dass das Kindergeld für die Mutter und das Baby mit in die Unterbringungskosten für das Mutter-Kind-Heim fließt. 70,00 Euro die Woche sind 280,00 Euro im Monat. Wenn sie davon keine Verpflegung und Windeln, Babynahrung kaufen muss, reicht das aus.

  • Wenn sie mit 16 Jahren in einer Mutter-Kind-Einrichtung ist, dann hat das mit ALG II (Hartz IV) mal so ziemlich gar nichts zu tun.


    Es wird ihr wahrscheinlich Hilfe nach dem SGB VIII (Kinder - und Jugendhilferecht) durch das Jugendamt gewährt.


    Das müsste man aber mal genau wissen.


    Und wie Birgit63 bereits geschrieben hat, wenn sie und das Kind in der Einrichtung voll versorgt werden, dann benötigen die beiden nur ein Taschengeld.


    Und bevor man über ALG II nachdenkt und auch über Unterhaltsvorschuss: Wie sieht es denn mit Unterhalt durch den Kindesvater aus? Oder evtl. seiner Eltern? Falls er auch minderjährig sein sollte, kann es sein, dass die Eltern für den Unterhalt aufkommen müssen.

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  • Da die Mutter minderjährig ist, dürfte hier das Jugendamt Amtsvormund für das Kind sein.
    D.h. um die ganzen Ansprüche des Kindes kümmert sich der Amtsvormund.


    Die möglichen Unterhaltsansprüche der Kindesmutter kann der Kostenträger nach dem SGB VIII auf sich überleiten und selbst durchsetzen.
    Sollte hier was zu holen sein wird er dies hoffentlich bereits gemacht haben,


    Ich meine daher die Mutter muss hier mit 70 € die Woche auskommen.