übergang Hartz IV - Rente (Versorgungslücke)

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  • Ach mein Mitleid hält sich in Grenzen. Und warum teilen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern da wurde ich belächelt weil ich, obwohl alleinerziehend teilweise zwei Jobs hatte und andere lagen in der sozialen Hängematte. Heute belächel ich diese Menschen denn ich werde wenn ich in Rente gehe nicht in die Grundsichrung fallen und lasse jammern ohne hinzuhören.
  • Hurrttzz schrieb:



    Zudem: Auch der Sozialleistungsempfänger zahlt Steuern. So etwa 19 Prozent!
    Auch das ist grundlegend falsch, denn 1. gerade bei Nahrungsmitteln und Gütern der Grundversorgung ist der Umsatzsteuersatz typischerweise bei 7 % und nicht bei 19.

    2. Dazu kommt, dass der Klischee-Sozialleistungsempfänger diese Steuern nicht zahlt, sondern nur *zurückzahlt*, denn auch das Geld für die Umsatzsteuer gibt ihm vorher der Staat ja erst einmal in die Hand.

    3.Abgesehen davon sind Steuern per Definition Zahlungspflichten für die kein Anspruch auf Gegenleistung besteht. Anders als Menschen, die in die Sozialversicherungen eingezahlt haben und dafür dann Versicherungsleistungen zurückbekommt im Versicherungsfall, gibt es ALG II und Grundsicherung im Alter ohne jede Gegenleistung im Rechtssinn.

  • Hurrttzz schrieb:

    Ach so, er/sie unterscheidet also zwischen denen, die ein paar EUR Grusi kriegen und solche, die ein paar EUR drüber liegen.
    Das liegt in der Natur der Sache. Die Grundsicherung ist, sagen wir mal, die Mindestrente. Erst, wenn die eigene Rente über dem Niveau der Grundsicherung liegt, wirkt sich die Rentenerhöhung auch liquiditätsverbessernd für den Rentner aus.

    Ja, es ist richtig, steigt die eigene Rente, deren Betrag unter der "Mindestrente" liegt auf einen immen noch unterhalb dieser Grenze liegenden Betrag, sinkt der Zuschuss. Das Gesamteinkommen liegt dann aber immer noch auf dem GS-Niveau.

    Damit garantiert unser Sozialsystem einen Mindest-Standard. Durch die Grundsicherung wird eben verhindert, daß dieses Niveau unterschritten wird.
    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:
  • Schneeflocke schrieb:

    Was meinst Du wie angepisst die Menschwen sind die sich ein Leben lang die Knochen kaputt gearbeitet haben und mit ihrer Rente genau so viel haben wie Leute die ein Leben lang von Vater Staat gelebt haben. Bekomme ich hier wo ich wohne laufend mit. Solidarität ist ja ganz schön aber schon mal drüber nachgedacht das Menschen die keine hohe Rente haben aber geringfügig über der Grundsicherung leben alles selber zahlen müssen? GEZ, keine Härtefallregelung was Zahnersatz betrifft, Nebenkostennachzahlungen und vieles mehr. Wir jammern hier alle auf sehr hohem Niveau. Schon mal drüber nachgedacht das Menschen die jeden Tag hart arbeiten das ganze finanzieren.
    Ja das ist doch ganz klar. Dieser Konflikt wird sich noch verschärfen, auch wenn wir jetzt gerade (zum 01.07.) eine historisch zu nennede Rentenerhöung gesehen haben.

    Schauen wir einmal die Prognose des Rentenniveaus der Rententräger an. In 2030 werden gerade mal 43% prognostiziert. Tendenz sinkend.

    sozialpolitik-aktuell.de/tl_fi…PDF-Dateien/abbVIII37.pdf

    Wenn wir z.B. im Jahr 2030 oberhalb der GS liegen wollen (und die setze ich jetzt mal fiktiv mit 800 EUR an - dabei eine Erhöhung der Regelbedarfssätze und Angemessenheitskriterien der KDU mal vorsichtig mit eingepreist), dann müßte man zuvor 1.860 EUR Netto verdient haben. Und das 45 Jahre lang. Weil, wir reden von einer abschlagsfreien Rente.

    Also, das Problem GruSi wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weite Teile der Bevölkerung betreffen.

    In sofern werden viele die, die heute einer Erwerbstätigkeit nachgehen und sich damit einen Rentenanspruch erwerben, die Arschkarte ziehen, weil sie dann, zumindest finanziell gesehen, denen gleichgestellt sein werden, die keinen Rentenanspruch erworben haben.

    Es wird zwar empfohlen, zusätzlich auch noch privat vorzusorgen. Das ist aber auch nur möglich, wenn den Menschen noch (z.B. wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten) genug Kapital für die Vorsorge zur Verfügung steht.

    Dank der starken und anhaltenden Niedrigzins- bis Negativzinspolitik der entsprechenden Institutionen wird sich aber auch dieses Kapitel als immer schwieriger erweisen.
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