Gute Freundin bezieht Grundsicherung, negative Schufa, neue Wohnung, Aufnahme meiner Person als Sicherheit in den Mietvertrag

  • Hallo zusammen,
    ich habe folgendes Anliegen:
    Eine gute Freundin von mir sucht aufgrund einer Trennung von ihrem Partner derzeit eine neue Wohnung. Leider hat sie wegen einer Sache die schon lange zurückliegt negative Einträge in der Schufa, sodass es schwierig ist eine Wohnung zu finden. Nun kamen wir darauf, dass sie mich ja zusätzlich mit als Sicherheit angeben könnte (entweder als Bürgen oder im Mietvertrag). Ich selbst habe keine Negativeinträge und habe zudem einen unbefristeten Job der recht gut bezahlt ist. Besagte Freundin bezieht aber leider aufstockend zu ihrer EM-Rente Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Daher habe ich was die Sachwe mit der Aufnahme in den Mietvertrag betrifft etwas Bauchschmerzen. Denn gerade so etwas wird doch bei der Grundsicherungsstelle sicher als Indiz für eine Bedarfsgemeinschaft angesehen, oder? Und das wäre dann in der Tat ein Problem, denn ich müsste bevor ich das mache schon sicher gehen, dass regelmäßig die Miete gezahlt wird (Wohnung muss dann natürlich auch angemessen sein). Denn ich wohne dort tatsächlich dann ja gar nicht (besagte Freundin wohnt knapp 100 Km von mir weg, es wäre für mich gar nicht möglich meine täglichen Dinge wie Weg zur Arbeit etc. zu bewältigen wenn ich dort wohnen würde da ich blind und auf den ÖPNV angewiesen bin, arbeite in einer ganz anderen Ecke). Wir sind zudem auch kein Paar und ich habe auch gar nicht vor mit ihr zusammen zu ziehen. Ich habe ihr gesagt, dass ich das definitiv nur mache wenn ich weiß das regelmäßig und zwar dauerhaft die Miete ihrerseits bzw. von der Grundsicherungsstelle gezahlt wird, ansonsten ist es mir zu großes Risiko. Denn was ist wenn es z.B. ein Jahr gut geht und dann wird nix mehr bezahlt weil mein Name zusätzlich auftaucht? Wenn ich dort dann auch ttatsächlich mit ihr zusammen wohnen würde wäre das ja alles kein Problem mit der Zusammenveranlagung aber dort kann ich aus o.g. Gründen einfach nicht wohnen und meinen Arbeitsplatz wechsel ich definitiv nicht. Und wie gesagt: Wir sind kein Paar und haben es auch nicht vor zu werden.
    Also kurz und knapp: Gibt es diesbezüglich Schwierigkeiten? Wenn ja dann lasse ich die Finger davon. Eine andere Idee die mir einfällt wäre noch, kurzzeitig mich aufzunehmen und mich dann nach einigen Monaten wieder aus dem Vertrag zu streichen, wäre nur die Frage obs der Vermieter mitmacht. Aber das ist eher etwas für ein Mieterforum...
    Danke für eure Infos im Voraus.

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  • Als Mietmieter? Denk dran, dass dann die Nebenkosten auch anders sind, wenn das was nach Personenzahl gerechnet wird. Vermietet der Vermieter überhaupt an ein Paar? Macht der Vermieter überhaupt Probleme oder sieht der (fälschlicherweise aber oft verbreitet) das Sozialamt als solventen Zahler an?


    Zu bürgen wäre der ehrlichste und geradeste Weg, da müssen weder Du noch Deine Freundin noch der Vermieter sich Gedanken machen, was das Sozialamt denn so denken könnte.
    Für Dich ist das Risiko, Dein Geld zu verlieren, so oder so gleich. Ob Du aus der Bürgschaft in Anspruch genommen wirst oder als Mieter kann vermutlich auch egal sein.