ALG II und Steuererklärung

  • Hallo zusammen,


    ich bin Freiberufler und habe in 2015 mit ALG II aufgestockt. Dass ALG II im Gegensatz zu ALG I nicht in die Steuererklärung eingetragen werden muss, weiß ich. Ebenso, dass ich die für mich geleisteten Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge nicht absetzen kann (ist ja auch logisch). Wie sieht es aber aus, wenn ich in 2015 so viel Einkommen hatte, dass ich einen großen Teil des geleisteten ALG II zurückzahlen musste bzw. diverse Aufrechnungen auf das ALG II stattgefunden haben? So war es nämlich bei mir. Aktuell zahle ich auch noch gegen mich offene Forderungen zurück. Nun zu meiner eigentlichen Frage: In den Rückzahlungen bzw. Aufrechnungen sind doch auch anteilig die für mich geleisteten Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge enthalten - oder mache ich da einen Denkfehler? Müsste ich dann nicht auch irgendetwas von der Steuer absetzen können?


    Danke für eure Antworten!! Ich weiß, ich bin spät dran mit der Steuererklärung. :-/

  • Du verwechselst was. Hier ist kein Steuerberatungsforum...

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Wenn du so wenig verdient hast, das du alleine zusätzlich noch ALGII Bekommen hast......
    wirst du wohl kaum groß Steuern zahlen müssen.
    Das jährliche Existenzminimum war 2015: 8354 Euro, erst ab den Betrag mußt du überhaupt Steuern zahlen. Vorher ist das ein Nulldurchlauf.
    Und wenn du nix zahlst, kannste auch nichts absetzen.

    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
    und der Anfang der Unzufriedenheit.

  • Im Übrigen brauchst Du Dir über diese Punkte reichlich wenig Gedanken zu machen.


    Das Finanzamt hat ohnehin alle Dich betreffenden Einkommen und Sozialabgaben unter Deiner Steuernummer gespeichert und wird dies so in den Einkommensteuerbescheid übernehmen.
    Ganz egal, was Du angibst.

  • Na zumindest theoretisch könne 2015 dieser Fall vorliegen:


    Selbständige Tätigkeit angemeldet. - Damit Pflichtveranlagung.


    Bei der Prognose (EKS) ein zu geringer Gewinn angesetzt.


    Wie bei manchen Leuten kommt im Dezember, so kurz vor dem Jahreswechsel eine etwas größere Einnahme. Sagen wir mal, so um die 8.000 EUR - 10.000 EUR. Kommt vor, da ja der Leistungsempfänger dieses noch ins alte Jahr bringen will. Also hat Unternehmer eine Einnahme, mit der er so nicht gerechnet hat.


    Abschliessende Angaben EKS aktualisiert


    Zu Versteuerndes Einkommen dadurch über den Grundfreibetrag

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

  • Ich gehe mal davon aus, daß die Rückzahlung ALG II 2016 erfolgte. Oder ist das noch im Vorjahr erfolgt, weil besagter Fall z.B schon im Juni augetreten sein könnte. Wenn, dann ist das im Jahr der (Rück) Zahlung relevant.


    Aber selbst dann interessiert es fiskalisch nur, wenn nachgewiesenermaßen die durch das durch das JC getragene KV- Beiträge zurückerstattet werden. Dazu muß aber ein Nachweis über den entsprechenden Anteil vorgelegt werden.


    Eine Rückzahlung des (sagen wir mal) Netto- ALG II interessiert fiskalisch nicht.

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