Teilzeitjob + ALG2 Bezug

  • Hallo Community,


    ich habe mich eben registriert, weil ich nicht mehr weiter wusste.
    Ich habe die letzten Stunden damit verbracht, mein derzeitiges "Problem" zu lösen aber keine Seite konnte mir bisher sichere Angaben dazu machen.
    Ich erhoffe mir, dass es hier evtl. gleichgesinnte gibt, die in einer ähnlichen Situation sind und mir aus erster Hand was dazu sagen können.


    Ich lebe mit meiner Freundin in einer Bedarfsgemeinschaft. Beide über 25 Jahre alt.
    Meine Freundin macht zur Zeit einen Bildungsgutschein vom Jobcenter, der noch ca. ein halbes Jahr läuft.


    Ich habe im März nach langer Pause wieder angefangen zu arbeiten. War wegen Krankheit einige Zeit außer Gefecht. Nun habe ich mit einer Teilzeitstelle mit 15 Wochenstunden begonnen.
    Arbeit Super. Betriebsklima Super. Aufgrund des ALG 2 Bezuges habe ich einen monatlichen Freibetrag in Höhe von 236 €. Nun hat mich die Firma gefragt ob ich meine Stunden aufstocken möchte, da wir echt viel Arbeit haben. Nach mehrfacher hin und herrechnung komme ich immer zum selben Problem. Es bleibt unter dem Strich fast nichts über wegen des ALG 2 Bezuges. Aus dieser Sicht macht es für mich im Moment nicht viel Sinn, meine Stunden anzuheben auf 20 oder 25 Wochenstunden. Im letzteren Fall blieben mir unter dem Strich nur 60 € über und das bei 40 Stunden mehr Arbeit im Monat.


    Weiß einer hier, was es noch für Möglichkeiten gibt von der Firma an Leistungen, die vor der Anrechnung beim Jobcenter sicher sind. Ich würde wirklich gerne meine Arbeitszeit erhöhen aber bei 60 € überlegt man dann doch nochmal genauer.


    Liebe Grüße


    Moewenpick

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  • Du hast einen Denkfehler: ALG 2 soll nicht dazu dienen, dass du ein möglichst leichtes und bequemes Leben hast. ALG 2 soll dir in einer Notlage helfen, bis du dir wieder selbst helfen kannst.


    Soll heißen: wenn du 600 Euro zum Leben brauchst und selbst 0 Euro hast (verdienst), dann sollst du auch 600 Euro bekommen. Wenn du 200 Euro verdienst und 400 Euro fehlen, dann sollst du die 400 Euro bekommen.


    Mit welchem Recht aber meinst du, dass du verlangen darfst, künftig z. B. 600 Euro zu verdienen, vom Amt aber weiterhin 600 Euro zu bekommen?!


    Soll heißen: was bekommen denn alle anderen, die auch arbeiten gehen, die die Steuern zahlen, von denen du bisher gelebt hast? Die müssen auch von dem leben, was sie erarbeiten!


    Und dir ist es zuviel, ein paar Stunden mehr zu arbeiten, weil es dann weniger Geld der Allgemeinheit gibt?! Erwartest du für so eine Schmarotzerhaltung etwa noch Beifall und Hilfe?

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • ...würde wirklich gerne meine Arbeitszeit erhöhen...

    Ob Du willst oder nicht, dazu bist Du gesetzlich verpflichtet:
    SGB II
    Erwerbsfähige Leistungsberechtigte und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen haben in eigener Verantwortung alle Möglichkeiten zu nutzen, ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und Kräften zu bestreiten. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte müssen ihre Arbeitskraft zur Beschaffung des Lebensunterhalts für sich und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen einsetzen.