Brauche fachliche Beratung beim Übergang von Hartz 4 zur Grundsicherung

  • Hallo Guten Tag, :-)


    bei mir ist folgende Situation eingetreten. Ich bin von den Ärzten für länger als nicht arbeitsfähig eingestuft worden und jetzt muss der Rentenversicherungsträger ermitteln, ob er auch dieser Meinung ist bzw. ich befinde mich auf dem Weg zum SGB 12.


    Jetzt bekomme ich vom Jobcenter ein Schreiben, eine Schweigepflichtsentbindung in Bezug auf die Ärzte, die ich unterschreiben soll, damit der Rentenversicherungsträger meine Arbeitsunfähigkeit ermitteln kann.


    Bevor ich das Schreiben wegschicke, würde ich mir wünschen, dass ich Eure Meinung dazu schreibt, eventuell was für Konsequenzen das hat, was man beachten sollte und was ist, wenn ich das nicht unterschreibe?


    In dem Schreiben sgeht, dass der Rentenversicherungsträger sämtliche Befunde bei sämtlichen Ärzten anforden darf. Es steht zB dasss ich bei Krankenhausaufenthalten dies sofort dem Rentenversicherungsträger mitteilen muss und wenn ich nichts weiter dazu sage, diese Berichte auch angefordert werden. Kann ich aber Krankenhausberichten widersprechen, ohne in Leistungen gekürzt zu werden? Es steht auch in dem Schreiben, dass im Falle von Rückgriffverfahren etc. [....] ebenfalls sämtliche Befunde an den Rentenversicherungsträger übergeben werden müssen. Auch wird mit der Schweigepflichtsentbindung gesagt, dass der Rentenversicherungsträger auch allen anderen Stellen, mitunter dem Jobcenter sämtliche Berichte und Gutachten weitergeben darf.


    Unten wird gesagt, dass man dem jederzeit widersprechen kann, aber u.U. mit Leistungskürzungen.


    Am Ende werde nach dem Feststellungsverfahren alle med. Unterlagen an den Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende übegeben.


    Mit geht es jetzt vor allem um folgendes: Ich habe kein Problem, wenn das was bisher an Gutachten von Ärzten und Kliniken die entspr. Stellen übergeben werden. Ich habe nur ein Problem was die Zukunft angeht in Bezug auf Krankenhausaufenthalte. Weil die zB immer versuchen, einem noch mehr Medikamente zu geben und nur weil ein Arzt eine Meinung hat, heisst das nicht, dass das zwangsläufig richtig ist.


    Kann ich in Bezug auf Klinikaufenthalte der Weitergabe von Gutachten und Berichten widersprechen ohne irgendwie gekürzt zu werden?


    Was sollte ich in Bezgu auf die Situation jetzt wissen, bevor ich die Schweigepflichtsentbindung unterschreibe und wegschicke?


    Danke :-)

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  • Was sollte ich in Bezgu auf die Situation jetzt wissen, bevor ich die Schweigepflichtsentbindung unterschreibe und wegschicke?

    Dass ohne eine solche Erklärung halt von jedem Arzt eine völlig neue Untersuchung vorgenommen werden muss oder eben Dein Gesundheitszustand nicht festgestellt werden kann.


    Du solltest auch beachten, dass das Ärzte sind, die sich das ansehen. Und nicht Verwaltungsmitarbeiter von Jobcentern oder Sozialämtern...

  • hallo, :-)


    danke erst mal für Deinen Beitrag.


    Warum bist Du denn nicht noch näher auf meine Fragen eingegangen? Ich hätte mir gewünscht, dass Deine Antwort etwas detailierter ausfällt.


    Kai

  • Weil die zB immer versuchen, einem noch mehr Medikamente zu geben und nur weil ein Arzt eine Meinung hat, heisst das nicht, dass das zwangsläufig richtig ist.

    Quote

    Geht es Dir darum, dass der/die Leistungsträger von dieser Verschreibung nichts erfahren sollen, oder geht es darum, dass Du diese Medikamente eventuell nicht nehmen möchtest?

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  • Hi,


    wenn ich den Fragesteller richtig verstehe, geht es ihn darum, ob durch die Einbeziehung des Rententrägers mit seiner Schweigepflichtsentbindung die Gefahr begründet wird, dass bei zukünftigen Klinikaufenthalten mehr Medikamente verabreicht werden.
    Eine solche Gefahr wird es nicht geben. Ärzte bei zukünftigen Krankenhausaufenthalten haben keinerlei Grund, Medikamente danach auszuwählen, was zuvor ein Arzt des Rentenversicherungsträgers gesagt haben mag.