wirklich eine Bedarfsgemeinschaft? Bitte um Einschätzung

  • Hallo,
    eine ähnliche Frage habe ich bereits in einem anderen Beitrag gestellt.
    Diesmal möchte ich es klarer formulieren:


    Person 1 bezieht seit 10 Monaten ALG 1, welches nach insgesamt 12 Monaten ausläuft.
    Person 2 ist berufstätig. Der Zweitwohnsitz von Person 2 ist bei Person 1.


    Person 1 und Person 2 verbinden nur noch zwei gemeinsame Kinder, die bei Person 2 wohnen, miteinander.
    Person 1 und Person 2 sind nicht und waren nie verheiratet, es handelt sich auch nicht um eine eheähnliche Lebensgemeinschaft.
    Person 2 möchte den Zweitwohnsitz bei Person 1 belassen wegen der Kinder.
    Person 2 hat einen eigenen Haushalt, auch dort mit Erstwohnsitz gemeldet.


    Frage:
    Wird der Verdienst von Person 2 beim Antrag von ALG 2 der Person 1 angerechnet? Kann dies als Bedarfsgemeinschaft ausgelegt werden?


    Über eine Einschätzung freue ich mich.
    Alles Gute :) und Danke


    Lisa

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  • Ist doch die gleiche Frage wie in deinem anderen Beitrag.


    Was willst du wissen, ob man durch die Hintertür das Maximum an Sozialleistungen abgreifen kann? Wem willst du ernsthaft verkaufen, dass man nur wegen der Kinder bei dem Nichtpartner den Zweitwohnsitz angemeldet haben muss.


    Komm schon, hier haben vielleicht ein paar das Helfesyndrom, aber blöd ist hier eigentlich keiner.

  • Ich kenne niemanden, der nur wegen der Kinder bei der Ex-Partnerin seinen Zweitwohnsitz gemeldet hat. Welchen Grund sollte es dafür geben? Welche Vorteile? Das ist doch ausgemachter Blödsinn.


    Entweder du schreibst, worum es wirklich geht, oder du lässt es einfach sein.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

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  • Bedarfsgemeinschaft wäre dann gegeben wenn er keinen Unterhalt für die Kinder bezahlt..... weil wer getrennt ist macht Unterhalt geltend.
    Auch ein Zweitwohnsitz spricht sehr dafür. Genauso wenn er womöglich auch noch Kosten für den Zweitwohnsitz bei der Steuer geltend macht.


    Zahlt er Unterhalt, trägt seine 25% der Miete, dann ist es sicherlich leichter zu vermitteln das eben keine Bedarfsgemeinschaft vorliegt.
    Andererseits, wer hat bei der Ex noch einen Zweitwohnsitz.........
    Oder steht womöglich sogar im Mietvertrag was ein sehr starkes Zeichen für eine BG wäre.


    Wobei was hat ein Zweitwohnsitz für einen Sinn ?
    Der Kinder wegen ? Oder doch wohl nur der Steuer wegen..........
    Da müßte man sich wohl entscheiden, Steuervorteil und dafür Miete und Unterhalt zahlen.
    Oder doch Bedarfsgemeinschaft mit Anrechnung vom Einkommen.

    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
    und der Anfang der Unzufriedenheit.

  • Das muss er aber so oder so. Entweder seinen Mietanteil oder Unterhalt für Kinder und Frau. Fraglich ist, was teurer kommt, BG oder Unterhalt. Die Selbstbehalte sind ja nicht so riesig.

    Warum soll er Miete für seine ex bezahlen??? Er wohnt dort nicht und ist dort auch nicht gemeldet. Sie hat ihren Zweitwohnsitz bei ihm, wobei ich das auch blödsinnig finde. Sinnvoller ist es die Kinder mit Zweitwohnsitz bei ihm anzumelden, da sie in der Zeit vom Umgang sicher bei ihm wohnen.