Wieviel darf ich monatlich von meinem Vermögen ausgeben.

  • Hallo,
    ich habe eine kleine Rente von ca. 300 Euro und Ersparnisse in Höhe von 20.000 Euro. Meine Miete beträgt mit Nebenkosten 420 Euro und meine freiwillige Krankenversicherung ca. 170 Euro. Mir ist klar, dass ich mein Vermögen aufbrauchen muss, ehe ich Grundsicherung im Alter beantragen kann. Aber wieviel darf ich monatlich für den Lebensunterhalt ausgeben? 404 Euro? So, als ob ich bereits Grundsicherung beziehen würde? Ich habe gehört, dass man keinesfalls verschwenderisch sein darf. Das will ich natürlich auch nicht. Aber wann ist man das? Wenn man 500 Euro im Monat ausgibt? Gibt es da Grenzen oder Rechtsprechung?
    Vielen Dank für eure Hilfe.

  • Du hast doch überhaupt nichts mit Grundsicherung zu tun. Warum kümmerst du dich um Probleme der Sozialhilfe?
    Deine geringe Rente berechtigt dich jetzt wahrscheinlich, Wohngeld zu beziehen.


    Und wieso nennst du die KV mit 170,- ? Beziehst du deine Rente von der DRV? Wie alt bist du jetzt? Ist das die Altersrente?

  • Hallo,
    ja, ich bekomme gegenwärtig noch Wohngeld. Dennoch wird mein Vermögen irgendwann in absehbarer Zeit aufgebraucht sein.
    Ich bekomme eine ausländische Rente, so dass ich mich selbst krankenversichern muss.

  • Du musst dich nicht haargenau an 404 Euro halten. Du darfst nur dein Vermögen nicht verschleudern, also keine großen Weltreisen, kein teures Auto, keine großen Geschenke an Dritte etc. Aber du kannst alles tun, was einer normalen Lebensführung unterliegt. Du kannst z. B. auch mal renovieren oder dir ein größeres Haushaltsgerät anschaffen, in Urlaub fahren etc.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Das Problem ist, dass du Blödsinn schreibst. Wenn Alexandra ihr Vermögen innerhalb kürzester Zeit verbraten oder verschenken würde, würde sie ihre Hilfebedürftigkeit vorsätzlich herbeiführen. Dann würde die Bewilligung von Grundsicherung nicht ein solcher Selbstläufer, wie du ihn hier suggerieren möchtest.

  • Vielen Dank für eure Antworten, insbesondere an Turtle1972.
    Zum Hintergrund meiner Frage führe ich § 41 Abs. 4 SGB XII: Keinen Anspruch auf Leistungen nach diesem Kapitel (also Grundsicherung im Alter) hat, wer in den letzten zehn Jahren die Bedürftigkeit vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat.