Berufl. Reha nicht angeschlagen, was nun?

    • Berufl. Reha nicht angeschlagen, was nun?

      Hallo,

      hab bis Juni 2015 eine berufl. Reha (kaufm. Qualifizierung) mit Teilhabe von der DRV gemacht. Bisher sieht das nur so aus, dass ich mir die "Finger wund tippe" beim Bewerbungen schreiben, ein Job ist aber nicht in Aussicht.

      Das Problem ist, dass es schon genug arbeitslose Kaufleute mit langjähriger Berufserfahrung in dem Bereich gibt, in dem ich meine Qualifizierung gemacht habe.

      Dass ich diese Qualifizierung gemacht habe ist nicht meine Entscheidung gewesen, sondern mein Rehaberater von der DRV meinte, dass er mir nichts anderes anbieten könnte. Also entweder das oder nichts, aber auf keinen Fall die von mir angestrebte Umschulung.

      Als ich ihn demletzt darauf angeprochen habe, wie es denn jetzt weitergehen soll, meinte er nur ich könnte noch zusätzlich ein Bewerbungstraining bekommen oder eine Übungsfirma.

      In meinen Augen ist das aber Quatsch, denn das ändert ja nichts am Arbeitsmarkt. Da reihe ich mich nur wieder hinter tausenden Arbeitslosen ein, wenn ich damit fertig bin.

      Demnächst ziehe ich um und bekomme einen neuen Rehaberater, weil ich dann zu weit weg vom vorigen bin. Wie sieht das aus, können die Rehaberater unterschiedliche Massnahmen genehmigen oder gilt das für den Neuen gleich wie für den Alten? Kann ich mir Hoffnungen machen, dass sich der neue Rehaberater am Arbeitsmarkt orientiert oder werde ich da auch nur wieder aufs Abstellgleis geschoben? So kommen mir die bisherigen Massnahmen zumindest vor.

      Ich bin zwar jetzt 50+, würde aber gerne eine komplette Umschulung machen, denn mit meinem Kaufmann ohne Berufserfahrung tu ich mich am Arbeitsmarkt sehr schwer. Da nutzt mir auch die beste Qualifizierungsmassnahme nichts.

      Wie sind da meine Chancen, jetzt doch noch eine Umschulung zu bekommen?

      Gruß