Schüler-Bafög abgelehnt

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    • Schüler-Bafög abgelehnt

      Hallo,
      in der Hoffnung, auf folgende Situation eine Antwort zu bekommen, möchte ich den Sachverhalt schildern.
      Meine Tochter wohnt (nach Schulabbruch 11.Kl.) seit ihrem 18. Lebensjahr bei ihrem Freund, sie hat 2014 ihre Schulausbidlung am Gymnasium fortgesetzt (am Wohnort des Freundes) Ihr Bafög-Antrag wurde abgelehnt, da sie auch in Wohnortnähe des Elternteils ein Gymnasium hätte besuchen können..so weit so gut.. Letztes Jahr Juli bin ich (die Mutter) aber in ein anders Bundesland gezogen und jetzt 280 km vom Wohnort meiner Tochter entfernt. Trotz allem kommt das Amt mit der gleichen Begründung..sie könne ja mit der Mutter umziehen..in meinen Augen unzumutbar, da ihr Lebensmittelpunkt seit 3,5 Jahren der Wohnort des Freundes ist.
      Vor der erneuten Beantragung wurde ihr bereits angekündigt, dass dieser mit der gleichen Begründung abgelehnt wird.. die Frist auf Widerspruch aus der Erstbeantragung 2014 ist verstrichen bzw. ihr Widerspruch wurde nicht anerkannt.
      Was gibt es hier für Möglichkeiten?
    • Zumindest für die Zukunft würde ich den Antrag dennoch stellen. Lehnt das Amt ab, Widerspruch einlegen. Wird der abgelehnt, Klage.

      Es ist absoluter Tünnef, zu verlangen, mit der Mutter in ein anderes Bundesland umzuziehen, um dann dort das Gymnasium zu besuchen. Hier sehe ich die Voraussetzung erfüllt:

      Zitat:
      Bei Schulen, wo die BAföG-Förderung von Deiner Wohnsituation abhängig ist, sind die Bedingungen für eigenständiges Wohnen genau definiert. Eine der folgenden Schüler-BAföG Voraussetzungen solltest Du erfüllen:
      • Du bist ausgezogen, da Deine Schule zu weit vom Haus oder der Wohnung Deiner Eltern entfernt liegt."
      ...

      mystipendium.de/bafoeg/schueler-bafoeg

      Nun ist durch den Wegzug der Mutter alalog ein solcher Fall eingetreten. Damit ist eine ähnliche Situation gegeben. Die Schule ist vom Wohnort der Mutter einfach zu weit weg.

      An der Stelle sehe ich Erfolgsaussichten bei einem Streit mit dem Amt.
      Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:
    • Das Bafögamt dürfte aber darauf abstellen, dass der Auszug bei der Mutter nicht wegen deren Umzug erfolgte, sondern aus anderen Gründen schon viel früher...

      Wie das rechtlich zu betrachten ist: keine Ahnung.

      Persönlich sehe ich jedoch keinen Unterschied zu den letzten 3,5 Jahren. Da muss sie ja auch irgendwovon gelebt haben. Wenn man meint, man muss zuhause ausziehen, obwohl man zuhause mit Kost und Logis versorgt gewesen wäre, dann weiß ich nicht, wieso man meint, dass der Steuerzahler für jeden Pupswunsch aufkommen soll. Das ist Sache der Eltern. Die haben dieses Kind in die Welt gesetzt.
      Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.
    • So sehe ich das auch. Meine Tochter wollte auch gerne mit 18 ausziehen. Da war sie in der Ausbildung. Wir haben uns dann zusammen hingesetzt und errechnet, was ihr noch bleibt, wenn sie auszieht. Sie hat dann bis zum 25. Lebensjahr zu Hause gewohnt. Sie hat nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester noch eine weitere Ausbildung gemacht und ihr Geld gespart, damit sie sich schöne Möbel für ihre erste Wohnung kaufen konnte. Als sie mit 25. nach ihrer 2. Ausbildung vom Ausbildungsbetrieb übernommen wurde, konnte sie sich ihre Wohnung ganz nach ihrem Geschmack von ihrem ersparten Geld einrichten.

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