Mietkostenbescheinigung

  • Hallo alle zusammen,
    ich habe meine Nebenkostenabrechnung bekommen. Die Nachzahlung wurde anstandslos von der SA überwiesen. Meine Vermieter haben keine Nebenkostenerhöhung vorgenommen, da für sie nur die Endabrechnung zählt. Sie haben mir aber überlassen, die mtl. Vorauszahlungen entsprechend zu erhöhen. Meine Anfrage bei der SA lautete, ob ich das tun kann, da ich die Kosten ja nicht alleine stemmen kann. Man teilte mir mit, dass meine Aufrechnung dafür nicht reicht und ich ein Formular auf dem lediglich Kaltmiete, Heizkosten, Nebenkosten = Gesamtsumme steht, vom Vermieter ausfüllen und unterschreiben lassen müsste. Dies habe ich nicht getan, da meine Vermieter ja keine "Umverteilung" haben wollen und ich sie nicht darauf aufmerksam machen möchte, dass ich arbeitslos bin. Das teilte ich der SA auch so mit. Ich erhielt jetzt den halbjährlichen Bewilligungsbescheid über die alten Beträge. Das Geld wurde aber nicht überwiesen, sondern ich musste den Scheck bei der SA abholen. Allerdings wurden sie nicht ausgehändigt, weil ich die Bescheinigung meiner VErmieter nicht vorgelegt hatte. Somit habe ich einen Bewilligungsbescheid von Okt. bis Mrz 2013, aber das Geld wird nicht ausgezahlt. Ist das rechtens? Mit dem Sachbearbeiter liege ich nämlich schon länger im Klinsch und befürchte, dass er mir einfach nur eins auswischen will. Ich muss bis Donnerstag Strom bezahlen, weil der Anbieter das Geld nicht abbuchen konnte, was kann ich tun?
    LG Thats me

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  • Wenn ich das richtig verstehe, solltest du irgendwelche Nachweise bringen und es wurde zwar schon ein Bescheid erlassen, aber wegen der fehlenden Nachweise doch nicht ausgezahlt? Hat denn der Bescheid eine entsprechende Vorbehaltsregelung? Ansonsten muss natürlich ausgezahlt werden, was bewilligt wurde, es sei denn, der Bescheid wird wieder aufgehoben.


    Zur rechtlichen Problematik: Kosten der Unterkunft sind nach höchstrichterlicher Rechtsprechung die Mietzinsforderungen, denen du ausgesetzt bist, die also von dir verlangt werden. Die Miete verlangen kann aber nur die Vermieterin. Wenn sie nicht mehr Vorauszahlungen haben will, dann ist deine einseitige Abschlagserhöhung in der Höhe, die von der Vermieterin nicht gefordert wird, eigentlich dein Bier.

    Es ist nicht nötig (und noch dazu regelwidrig!), mir eine PN zu schreiben, weil eine Verwarnung erfolgte, ein Beitrag oder Thread gelöscht oder ein Thread geschlossen wurde. Wenn dies geschah, hatte es einen entsprechenden Grund. Ich verweise insoweit auf die Regeln des Forums: Forenregeln.

  • Danke. Der Bewilligungsbescheid hat keinen Vermerk, dass irgendetwas eingereicht werden muss. Die einzige Veränderung gegenüber früher ist, dass der Betrag per Scheck gezahlt wird und nicht, wie sonst per Überweisung. Als ich den Scheck dann abholen wollte, hat man ihn mir nicht gegeben, weil an den Schecks (die Summe wurde geteilt), ein Vermerk heftete, dass ich die Mietaufstellung meiner Vermieter einreichen muss. Einen der Schecks hat man mir dann ausgehändigt, weil niemand in der Abteilung war, den man fragen konnte, warum ich die Schecks nicht bekommen soll und am Empfang sich das keiner erklären konnte. So konnte ich zumindest die Miete überweisen. Die Nebenkosten sind in den letzten 2 Jahren gestiegen, sodass es hohe Nachzahlungen gab. Beide Jahre hat das SA problemlos die Nebenkosten übernommen, nachdem ich die Abrechnung meiner Vermieter eingereicht habe. Auch dieses Jahr. Meine Vermieter haben keine Nebenkostenerhöhung vorgenommen. Ausschlaggeben ist für sie, was nach der Abrechnung durch die Hausverwaltung noch zu zahlen ist. Und für sie ist es völlig in Ordnung, wenn ich nach Erhalt der jährlichen Nebenkostenabrechnung die Nachzahlung überweise. Kann die SA denn verlangen, dass die Abschlagszahlungen vom Vermieter erhöht werden? Ich will ja auch nicht erhöhen. Ich hatte lediglich die SA gefragt, ob ich das überhaupt könnte. Sie haben nein gesagt und damit war die Sache für mich erledigt. Das teilte ich denen auch mit. Es bleibt alles beim Alten.


    Ich bin von Pontius zu Pilatus gerannt, um herauszufinden, ob das überhaupt rechtens ist, was die machen. Aber keiner hier gibt mir Auskunft. Mit ihrer Auskunft kann ich jetzt ganz anders meine Rechte durchsetzen, als wenn ich nicht einmal weiß, ob ich im Recht bin oder nicht. Vielen Dank.

  • Wenn ein Bewilligungsbescheid ergangen ist, aber die Behöde nicht zahlt, hilft i.d.R. eine Leistungsklage in Verbindung mit einem Antrag auf Einstweilige Anordnung beim zuständigen Sozialgericht weiter.

    Jeder für sich allein :P - ist nichts . Zusammen aber ^^ , sind wir ein unschlagbares Team :thumbsup:

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