Wohnsituation nach dem Tod des Ehepartners

  • Hallo,


    X und Y sind Ehepartner. X ist die Frau und Y is ter Mann. X ist 62 Jahre alt, Y ist 67 Jahre alt. X bezieht ALG II und Y Grundsicherung im Alter. Seit 7 Jahren wohnen sie in einer Wohnung bzw. seit 5 Jahren wohnen sie nur zuzweit in dieser Wohnung, nachdem ihr Sohn ausgezogen ist. Die Wohnung ist 65 qm groß und wird vom Job-Center bezahlt. Y ist offiziel der Vermieter der Wohnung. Die Grundmiete beträgt 389,40 EUR, dazu kommen noch Heizkosten i.H.v. 90,50 EUR undNebenkosten 166,98 EUR. Die Warmmiete beträgt 646,88 EUR.
    Y hat Krebs bekommen und wird bald sterben. Da kommt natürlich neben dem Gram und Leider die Frage, was X bzgl. ihrer Wohnsituation erwarten soll und wie sie möglicherweise in der Wohnung bleiben könnte, was ja meiner Meinung nach kaum möglich wäre, da sie ja nicht mal die Vermieterin der Wohnung und der Wohnflähenhöchstwert für eine Person 50 qm und die angemessene Nettokaltmiete ja 348,50 EUR beträgt. X hat viele gesundheitliche Probleme: Asthma, Ostheoporose, Hyperthanie, darf nichts schweres tragen und und und, doch hat sie keine Pflegestufe.


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  • X und Y sind Ehepartner. X ist die Frau und Y is ter Mann. X ist 62 Jahre alt, Y ist 67 Jahre alt. X bezieht ALG II und Y Grundsicherung im Alter. Seit 7 Jahren wohnen sie in einer Wohnung bzw. seit 5 Jahren wohnen sie nur zuzweit in dieser Wohnung, nachdem ihr Sohn ausgezogen ist. Die Wohnung ist 65 qm groß und wird vom Job-Center bezahlt. Y ist offiziel der Vermieter der Wohnung. Die Grundmiete beträgt 389,40 EUR, dazu kommen noch Heizkosten i.H.v. 90,50 EUR undNebenkosten 166,98 EUR. Die Warmmiete beträgt 646,88 EUR.
    Y hat Krebs bekommen und wird bald sterben. Da kommt natürlich neben dem Gram und Leider die Frage, was X bzgl. ihrer Wohnsituation erwarten soll und wie sie möglicherweise in der Wohnung bleiben könnte, was ja meiner Meinung nach kaum möglich wäre, da sie ja nicht mal die Vermieterin der Wohnung und der Wohnflähenhöchstwert für eine Person 50 qm und die angemessene Nettokaltmiete ja 348,50 EUR beträgt. X hat viele gesundheitliche Probleme: Asthma, Ostheoporose, Hyperthanie, darf nichts schweres tragen und und und, doch hat sie keine Pflegestufe.

    Ob sie Mieterin der Wohnung ist oder ob der Ehemann das ist, das sei erst mal egal. Die Ehefrau tritt mit dem Tod des Ehemannes in den Mietvertrag ein, setzt also das Mietverhältnis fort. So steht es in den §§ 563 und 564 des Bürgerlichen Gesetzbuches.
    Diesen Teil der Sorge kannst Du ihr schon mal nehmen, sie wird nicht wohnungslos.


    Der andere Teil, nämlich die Bezahlung, wird schwierig bis unmöglich.
    Das Jobcenter muss sie - wenn die Wohnung unangemessen teuer ist - zu einer Kostensenkung auffordern. Danach hat sie dann sechs Monate Zeit, die Kosten zu senken. Das mag durch Untervermietung sein, durch Verhandlungen mit dem Vermieter oder aber durch einen Auszug in eine angemessene Wohnung.
    Verhindern könnte sie das allenfalls durch Vorlage entsprechender ärztlicher Gutachten, die dann noch vom Amtsarzt überprüft werden. Da sehe ich allerdings eher schwarz. Sie ist erwerbsfähig, sonst würde sie ja kein ALG II bekommen. Und wer erwerbsfähig ist, der kann auch erst mal umziehen.


    Wie sieht es denn perspektivisch aus?
    Wird sie eine Witwenrente erhalten und kann sie die durch eigenes Einkommen (Putztätigkeit oder so?) oder spätere eigene Rente aufstocken, so dass sie als Alleinstehende genügend Geld hat, ohne Sozialleistungen zu bekommen?