Steht mir finanzielle Unterstützung zu? (geringes Einkommen, Miete)

  • Hallo,


    zuerst mal: Ich hoffe, dass ich hier im richtigen Unterforum bin. Ich kenne mich mit der gesamten Thematik so gar nicht aus. Entschuldigt also bitte, wenn ich meinen Thread an der falschen Stelle platziert habe.


    Meine Situation ist folgende:
    ich bin 23 Jahre alt und habe dieses Jahr das Abi gemacht. Ich wohne momentan bei meiner Mutter und finanziere mich über Unterhalt, den mein Vater zahlt. Ab Juli/August werde ich arbeiten, allerdings vorläufig nur Teilzeit, mein Lohn wird sich auf 680 Euro beschränken. Für die Arbeitsstelle muss ich umziehen, ansonsten würde ich mit den Öffis nicht zur Frühschicht kommen. Ich werde bei einer Freundin mit 10 jähriger Tochter unterkommen (Eigentum, Mietvertrag wird geschrieben) und die Miete wird sich auf ungefähr 250 Euro belaufen.


    Nun wird es finanziell mit dem Mietabzug natürlich etwas knapp, vor allem weil die 680 Euro der Bruttolohn sind, da kommen ja noch Abzüge dazu.
    Kann mir hier vielleicht jemand sagen, ob ich Anspruch auf finanzielle Unterstützung habe und um welche es sich handeln würde?


    Liebe Grüße,
    Ann-Katrin

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  • Habe das Thema erst mal ins richtige Unterforum verschoben. Du könntest beim JC Alg II beantragen. Allerdings wird man prüfen, ob nicht zusammen mit der Freundin und Kind eine Bedarfsgemeinschaft vorliegt.

    "Nehmt die Menschen wie sie sind. Andere gibt es nicht." (K. Adenauer)

  • Was arbeitest Du denn ?
    Ich gehe davon aus, dass es sich nicht um eine Ausbildung handelt, hast Du vor noch eine Ausbildung/Studium zu beginnen ?


    Da Du U25 bist sehe ich für AlG2 erst mal schwarz. Vielleicht noch einen Nebenjob suchen.
    Solltest eine Ausbildung/Studium anstreben hast Du ab diesem Zeitpunkt wahrscheinlich wieder einen Unterhaltsanspruch gegen Deine Eltern.

  • Für die Arbeitsstelle muss ich umziehen, ...


    Das ist ein Grund, den Jobcenter auch bei U25 als Umzugsgrund anerkennen.


    Ich werde bei einer Freundin mit 10 jähriger Tochter unterkommen (Eigentum, Mietvertrag wird geschrieben) und die Miete wird sich auf ungefähr 250 Euro belaufen.


    Bei Euch als gleichgeschlechtlichem Zusammenwohnen kommen die Jobcenter nicht sofort auf die Idee, dass es sich um eine eheähnliche Gemeinschaft handeln könnte. Das macht es etwas einfacher.
    Ist eine Miete in der Höhe in dem Wohnort angemessen?


    Kann mir hier vielleicht jemand sagen, ob ich Anspruch auf finanzielle Unterstützung habe und um welche es sich handeln würde?


    ALG II kommt schon in Frage.
    Richte Dich aber darauf ein, dass das Jobcenter Dich dazu bewegen wird, eine Vollzeitstelle anzunehmen oder Dich mit einer der beliebten Maßnahmen zu versorgen.