Darf man bei ARGE Antrag Miete angeben wenn

  • meine Tochter die 16 Jahre ist und ein kind von einen Jahr hat und bei uns wohnt, Mutter und Stiefvater. Wir haben vor der Geburt des Kindes oben das Zimmer meiner Tochter abgetrennt das es überhaupt möglich war, das sie mit Kind bei uns wohnen kann, da wir kein Zimmer mehr hatten und sie nicht ins Mutter-Kind-Heim schicken wollten. Das Problem ist, meine Tochter macht eine Ausbildung in eine Schule und bekommt kein Geld, das Kind kommt in dieser Zeit zu einer Tagesmutter und das Landratsamt bezahlt nur einen geringen Teil für die Tagesmutter. Meine Tochter wird das Kindergeld für sich und Ihren Sohn und der Unterhalt für sich und Ihren Sohn angerechnet, obwohl sie das Kindergeld für sich und Unterhalt für sich nicht bekommt, da wir auch das Haus,Nebenkosten, Schulsachen u.s.w. bezahlen müssen und dies gar nicht könnten, wenn wir es Ihr geben müßten. Sie hat im Monat also 350 Euro, soll davon 127 Euro ans Landratsamt jeden Monat bezahlen, ca. 250-300 euro der Tagesmutter, da sie 3 Euro die Stunde verlangt, aber nur 1,74 Euro bezahlt das Landratsamt. Außerdem muß ja noch davon Kleidung,Pampers u.s.w. bezahlt werden.
    Bafögantrag wurde abgelehnt und Argeantrag müssen wir noch abgeben (die sagten aber auch gleich da würde es nichts geben, Tagesmutter wird nicht angerechnet!). DESWEGEN DIE FRAGE OB MAN DEN UNTERHALT UND DAS KINDERGELD FÜR MEINE TOCHTER ALS MIETE/HEIZKOSTEN ANGEBEN KANN? Wir wissen sonst nicht wie wir das bezahlen sollen. Man schickt sein Kind nicht weg ins Mutter-Kind-Heim (das der Behörde monatlich ca.6000 Euro kosten würde) und wird bestraft dafür! Wer weiß Rat?

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  • Quote from Alexandra;2243

    Man schickt sein Kind nicht weg ins Mutter-Kind-Heim (das der Behörde monatlich ca.6000 Euro kosten würde) und wird bestraft dafür!



    Das ist eine blöde Einstellung. Eine Mutter-Kind-Einrichtung ist keine Vollzugsanstalt. Eure Probleme wäre geringer, wenn ihr Jugendhilfe beantragt hättet, dann gibt es nämlich fachkundige Hilfe.

    Deiner Tochter steht ihr Unterhalt und ihr Kindergeld zu, ihr könnt das nicht einfach einbehalten (und für ein Zimmer sind ca. € 450 etwas überzogen). Im Gegenzug könnt ihr natürlich eine angemessene Miete berechnen.

    Meine hier eingestellten Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung und KEINE Rechtsberatung dar. Ich erhebe nicht den Anspruch allwissend zu sein und lasse mich gerne korrigieren. Wer mich nicht mag, darf mich gerne ignorieren, persönliche Angriffe bitte ich zu unterlassen. Vielen Dank.

  • Wer sagt was von Vollzugsanstalt!?


    Natürlich ist das Mutter-Kind-Heim keine "Vollzugsanstalt", hat auch keiner behauptet, aber es gibt viele die werden dahin geschickt von den Eltern, was bei uns aber kein Thema war. Obwohl wir kein Zimmer mehr extra hatten, haben wir alles getan das sie doch mit Ihren Kind bei uns wohnen kann und das Dachgeschoß in 2 Zimmer getrennt.
    Außerdem wer sagt was von 450 Euro!!!???
    Das Geld, aber keine 450! wird nicht einfach so "einbehalten", davon gehen auch Beträge in ein angelegte Sparbücher für ihr, teilweise noch Versicherungen für ihr. Und die Nebenkosten sind durch ein Baby auch nicht weniger! Außerdem muß man auch verschiedene Sachen für die Schule bezahlen u.s.w.

  • Quote from Alexandra;2289

    Natürlich ist das Mutter-Kind-Heim keine "Vollzugsanstalt", hat auch keiner behauptet, aber es gibt viele die werden dahin geschickt von den Eltern, was bei uns aber kein Thema war. Obwohl wir kein Zimmer mehr extra hatten, haben wir alles getan das sie doch mit Ihren Kind bei uns wohnen kann und das Dachgeschoß in 2 Zimmer getrennt.



    Das war ja wohl eure Entscheidung. Und was hat sie letztendlich davon? Weder eine Kinderbetreuung (dafür muss sie ja bezahlen) noch vernünftigen Wohnraum.

    Quote


    Außerdem wer sagt was von 450 Euro!!!???
    Das Geld, aber keine 450! wird nicht einfach so "einbehalten", davon gehen auch Beträge in ein angelegte Sparbücher für ihr, teilweise noch Versicherungen für ihr. Und die Nebenkosten sind durch ein Baby auch nicht weniger! Außerdem muß man auch verschiedene Sachen für die Schule bezahlen u.s.w.



    Der Unterhalt für ein 16-jähriges Kind ist nach D'dorfer Tabelle € 365 (in der niedrigsten Einkommensstufe!) abzüglich hälftiges Kindergeld macht € 288 plus Kindergeld € 154 macht zusammen € 442.

    Und man kann nur sparen, wenn auch was dafür übrig ist. Welche Versicherungen braucht eine Minderjährige, die zu Hause bei den Eltern lebt?

    Meine Tochter hat auch mit gerade 17 ein Kind bekommen (und ist auf eigenen Wunsch nicht mehr zu Hause geblieben) von daher habe ich eine leise Vorstellung, wie deine Rechnung aussieht. Euer Haus kostet nach einem Auszug dasselbe (fast), aber auf den Unterhalt und das Kindergeld verzichten zu müssen und ggf. sogar selber noch was an Unterhalt zahlen zu müssen fällt natürlich schwerer als mal eben ein Zimmer auszubauen. Jetzt ist das Elterngeld zur Neige gegangen und euch fällt auf, dass es immer noch nicht reicht.

    Deine Tochter würde mit ihrem Einkommen nämlich ganz gut über die Runden kommen: Ihr Unterhalt, ihr Kindergeld, Unterhalt für das Kind, Kindergeld für das Kind, ggf. BAB oder Bafög evtl. noch Zuschuß zu den ungedeckten KdU durch die Arge.

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  • Das war nicht nur unsere Entscheidung, sondern auch der Wunsch meiner Tochter. Das sie eine Tagesmutter braucht war schon in der Schwangerschaft klar. Und was hat keinen vernünftigen Wohnraum? Wir haben das beste daraus gemacht was wir konnten, das Dachzimmer abgetrennt. Der Vater meiner Tochter kann nicht den vollen Unterhalt bezahlen, wir hatten es auch schon versucht es mit dem Jugendamt zu klären ob man da was machen kann, aber das kommt auf das Einkommen drauf an und er hat noch ein Kind und eine unterhaltspflichtige Nochehefrau und es muß ihm ein bestimmter Betrag zum leben bleiben wurde uns gesagt. Es ist außerdem eine Frechheit zu behaupten "UNSERE RECHNUNG GEHT NUR AUF WENN SIE ZUHAUSE WOHNT"! Im Gegenteil es war nicht so einfach als wir erfahren haben das sie mit 14 Jahren schwanger ist! Wir haben noch einen hyperaktiven Sohn und der kleine ist auch nicht gerade einfach! Bafögantrag hat sie auch gestellt, wurde aber abgelehnt. Arge Antrag abenso.

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  • Ich verstehe das Problem aber immer noch nicht. Es ist doch nur das Baby hinzugekommen und die dafür anfallenden Mehrkosten wie Zuzahlung Tagesmutter, Pampers etc. sind doch wohl durch den Unterhalt und das Kindergeld abgedeckt. Darüberhinaus dürfte ein Wohngeldanspruch (bei Eigenheim Lastenausgleich) bestehen.

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  • @ Grubenpony


    Ja genau NUR ein Baby was nicht bedeutet das das Baby keine Ansprüche hat .


    Ein Baby brauch auch einiges an Geld um zu überlegen und vom Kindergeld kann man heut zu tage kein Kinder ernähren . vielleicht die ersten 1 1/2 wochen und dann ist das Geld wech und dann ernähre ich das Kind von Luft und Liebe oder was ???


    Dieser Tochter ist echt hoch anzurechnen das sie in Ihrem Alter das alles schafft Baby, Schule,Ausbildung Etc pp...sowas sollte doch der staat fördern aber doch net die Menschen die sich um halb acht noch mal umdrehen und weiter schlafen...


    Menschen die es echt Nötig haben werden nur Steine in den Weg gelegt und Menschen die wirklich keinen Kind und Kegel am Arsch kleben haben bekommen noch mehr zucker in den Popo...
    (sorry meine Ausdrucksweise aber es ist echt nicht mehr schön).

  • Quote from spinatschnecke;2426

    @ Grubenpony

    Ja genau NUR ein Baby was nicht bedeutet das das Baby keine Ansprüche hat .



    Ich denke, dass musst du mir nicht erzählen. Ich habe selber 4 Kinder und ein Enkelkind.

    Quote


    Ein Baby brauch auch einiges an Geld um zu überlegen und vom Kindergeld kann man heut zu tage kein Kinder ernähren . vielleicht die ersten 1 1/2 wochen und dann ist das Geld wech und dann ernähre ich das Kind von Luft und Liebe oder was ???



    Richtig lesen bitte: Kindergeld UND Unterhalt - das werden schon ca. € 300 sein je Monat. Und dafür bekommt man ein Baby satt und trocken.

    Im übrigen gibt es reichlich Unterstützung für junge Mütter (betreutes Wohnen, volle Bezahlung der Knderbetreuungskosten etc.), die ihre Schule und Ausbildung machen. Aber eben für die jungen Mütter und nicht für die Eltern dieser Mütter.

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  • Also ich denke mal das man mit 300 € im Monat ein kleines Baby Trocken bekommt und satt vielleicht auch und wo bleibt der andere Rest der bezahlt werden muss.zbs Tagesmutter die ja nun mal Wichtig ist weil ohne Tagesmutter keine weitere Schule / Ausbildung.


    Aber das die Tochter ja nun mal noch minderjährig iss werden die sogenannten großeltern der Vormund sein für das Baby sollange die eigende Tochter nicht volljährig ist oder liege ich dort falsch ???


    Und was die Betreuungskosten angeht muss ich sagen das ist auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

  • Ich finde es auch eine tolle Leistung wie die minderjährige Tochter und ihre Eltern versuchen, die neue Situation mit dem Baby zu meistern.

    Nur wenn man Sozialgelder haben will muß man wie der Gesetzgeber sagt "bedürfig" sein, und diese ergibt sich nunmal nur aus den konkreten Zahlen die Grubenpony nennt.

    Und da ist eben auch nicht außer acht zu lassen daß es nach dem BGB noch eine Unterhaltsverpflichtung der Eltern gegenüber der Tochter gibt und diese nicht mit Einzahlung auf irgendwelche Sparbücher abgetan werden kann.

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  • Es gibt das Instrument der Jugendhilfe, das auch ganz individuell gestaltet werden kann, eine Unterbringung in einem Mutter-Kindheim ist dafür nicht zwingend notwendig. Die Großmutter (nicht der Stiefgroßvater) KANN die Vormundschaft übernehmen, sie muss aber nicht. Und Vormundschaft heißt nicht automatisch auch unterhaltspflichtig.

    Die Betreuungskosten sind im Rahmen der Jugendhilfe für minderjährige schulpflichtige Mütter immer kostenfrei.

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