ehrenamtliche Tätigkeit neben Hartz IV?

  • Hallo zusammen,


    ich hatte vor einiger Zeit einen EEJ in einer sozialen Einrichtung, der mir auch richtig Spaß gemacht, zumal auch die Kollegen sehr nett waren.


    Nachdem der ausgelaufen war, hat sich auf dem Gebiet nicht mehr viel getan; meine Krankheit (der Hauptgrund für meinen Hartz-IV-Status) ist derweil eher schlechter als besser geworden; mein Tag bestand fast nur aus schlafen, spazieren und rumhängen.


    Nun gehe ich wieder regelmäßig in jene Einrichtung (so gut ich eben kann), und der Chefin dreht sich jeden Tag der Magen um, weil sie es nicht mag, dass sich jemand engagiert, ohne dafür wenigstens ein Taschengeld zu bekommen.


    Jetzt ist die Frage: darf ich das eigentlich trotz meines Krankenstatus (regelmäßige Krankschreibung durch einen Arzt) offiziell eine ehrenamtliche Tätigkeit ausführen oder widerspräche dies einer (so es sowas gibt) Genesungsverpflichtung? Ich meine, ich arbeit da ja nicht Vollzeit.


    Und die nächste: Was darf ich denn nun dazu verdienen? Von einer Seite höre ich 175 € pro Monat (was sicherlich dem Steuerfreibetrag für Einkünfte aus ehrenamtlicher Arbeit entspricht), von anderer Seite habe ich 154 € pro Monat gehört, der Betriebsrat sagt tatsächlich was von 100 €.


    Ist hier nun jemand, der mir Genaueres darüber sagen kann und wo ich offizielle Angaben (Paragraphen oder sowas) dazu finde?


    Danke im Voraus,
    Mongrove

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  • Quote


    Und die nächste: Was darf ich denn nun dazu verdienen?



    Du darfst, neun Du MUSST, soviel dazuverdienen wie es Dir möglich ist, damit Du Deinen Lebensunterhalt möglichst alleine bestreiten kannst!!!!
    Freibetrag: 100 Euro + 20% vom Rest bis 800 Euro+ 10% vom Rest bis 1200 Euro.

    Grüsse,

    Mandy

    [SIZE=1]Ich beantworte ab sofort KEINE PN mehr, weshalb Threads geschlossen und/ oder bearbeitet bzw. entfernt wurden oder man eine Verwarnung erhielt. Wenn dies der Fall ist, dann hat das seinen Grund -> [SIZE=2]Forumsregeln [/SIZE] ->LESEN!!!!!)![SIZE=2]. [/SIZE][/SIZE]

  • Ich habe dazu folgenden Text gefunden:

    Quote


    "Auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales heißt es:
    „Einkommen, welche bei der Berechnung in der Regel nicht berücksichtigt werden, sind: Zweckbestimmte Einnahmen, die einem anderem Zweck als das Arbeitslosengeld II/Sozialgeld dienen: Aufwandsentschädigungen für kommunale Tätigkeiten (z. B. als ehrenamtlicher Stadtrat oder Schöffe bei Gericht) oder sonstige ehrenamtliche Tätigkeiten, ...
    Diese Einkommen werden nur angerechnet, wenn daneben Leistungen nach dem SGB II ungerechtfertigt wären. Das ist üblicherweise der Fall, wenn die Zuwendungen mehr als die halbe Regelleistung ausmachen,also mehr als 172,50 Euro betragen. (TK)

    Ich habe allerdings auch irgendwo gelesen, dass die jährlichen Aufwandsentschädigungen 500,- € nicht übersteigen dürfen.


    Vielleicht hilft das weiter


    Gruß Bärbel